Wollen am 21. Dezember mit ganz vielen Klevern gemeinsam singen: Rainer Hoymann, Reinhard Berens, Petra Hendricks und Clemens Drissen (v.l.)NN-Foto: SP

KLEVE. Die angeleuchtete Klever Schwanenburg bietet besonders jetzt zur Weihnachtszeit eine behagliche Atmosphäre, die am Samstag, 21. Dezember, auch der Klevische Verein zusammen mit dem Stadtmarketing der Stadt Kleve zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest nutzen möchte. Von 17 bis 19 Uhr laden die Organisatoren zu einem Weihnachtssingen in den Innenhof der Klever Schwanenburg ein.

Wollen am 21. Dezember mit ganz vielen Klevern gemeinsam singen: Rainer Hoymann, Reinhard Berens, Petra Hendricks und Clemens Drissen (v.l.)NN-Foto: SP

Ohne Verstärker oder einer Musikkapelle sollen dort Jung und Alt nur mit der Kraft ihrer Stimme die weihnachtliche Stimmung drei Tage vor dem großen Fest verbreiten. Der Ort des Geschehens ist dabei nicht zufällig ausgewählt. „Die Schwanenburg ist das Symbol für Kleve und soll auch als Mittelpunkt wahrgenommen werden. Deshalb haben wir uns überlegt, ein Weihnachtssingen in dieser schönen Kulisse anzubieten, das so einfach wie möglich gehalten werden soll“, sagt Reinhard Berens, stellvertretender Vorsitzender des Klevischen Vereins, der dafür sorgt, dass die Schwanenburg im Dunkeln beleuchtet wird.

Gesungen werden am Samstag vor Heiligabend typische Weihnachtsklassiker wie „O Tannenbaum“, „Leise rieselt der Schnee“ oder „O du fröhliche“. Musiker und Chorleiter Clemens Drissen stimmt die jeweiligen Lieder an. „Es wäre schön, wenn ganze Familien, Chöre oder Singgruppen mit kräftigen Stimmen vorbeischauen und mitsingen“, sagt Drissen. Textsicherheit brauchen die Sänger nicht mitzubringen. „Wir planen die Liedtexte mithilfe eines Beamers auf eine kleine Leinwand zu projizieren, damit auch wirklich jeder mitsingen kann“, sagt Berens.

Glühwein und Kinderpunsch

Die weihnachtliche Atmosphäre soll durch den Ausschank von „echtem Klever Glühwein“ und Kinderpunsch abgerundet werden. „Diesen verkaufen wir zum Selbstkostenpreis von 2,50 beziehungsweise zwei Euro. Was übrig bleibt, soll wiederum in die Beleuchtung der Schwanenburg fließen“, sagt Rainer Hoymann, Vorsitzender des Klevischen Vereins.

Die Idee zu einer weihnachtlichen Veranstaltung am letzten Adventswochenende hatte auch das Klever Stadtmarketing gemeinsam mit der Händlerschaft. „In unserem ,Arbeitskreis Weihnachten‘ ist dann zur Sprache gekommen, dass der Klevische Verein auch etwas plant. Und da haben wir uns gedacht, dass wir doch besser eine gemeinsame Veranstaltung als zwei konkurrierende Veranstaltungen machen können“, sagt Petra Hendricks vom Klever Stadtmarketing.

Fortsetzung wahrscheinlich

Bereits tagsüber werden Engel durch die Stadt spazieren, um den Besuchern die letzten Weihnachtseinkäufe mit ein paar Köstlichkeiten zu versüßen. „Anschließend soll das Weihnachtsshopping mit dem Weihnachtssingen ab 17 Uhr seinen Ausklang finden und etwas entschleunigen“, sagt Hendricks. Sollte das Event gut bei den Klevern und Gästen der Kreisstadt ankommen, sei eine Fortsetzung sehr wahrscheinlich. „Es wäre schön, wenn es zur Tradition werden würde“, sagt Hoymann.