Come back ins Bürgerhaus!

REES. Normalerweise ist im Juli mindestens Saisonhalbzeit in Sachen für die Konzertreihe ‚reeserviert‘. „In der Regel haben wir zu dieser Zeit im Jahr locker zwei bis fünf Konzerte gehabt – eines davon: das Klassik Café“, sagt Heiner Frost, künstlerischer Leiter von ‚reeseviert‘.

2021 ist alles anders. Das Klassik Café: mindestens verschoben. Frost: „Ob wir nach den Ferien noch einen Ersatztermin hinbekommen, ist noch nicht klar.“

Konzerte

Klar ist aber: Am 26., 27. und 28. Juli (Montag, Dienstag, Mittwoch) heißt es für Klassik-Fans: „Come back ins Bürgerhaus“. Frost: Das ist als freundliche Einladung zu verstehen.“ Grund: Im Rahmen des Internationalen Studentenmusikfestivals finden auch in diesem Jahr drei Konzerte mit jungen Pianisten statt.

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Konzerte, Publikum

An den Modalitäten hat sich, bis auf Kleinigkeiten, nichts geändert: Jedes Konzert dauert 60 Minuten, der Eintritt ist frei und zum Abschluss wird gesammelt. Frost: „Die jungen Pianisten haben in der Zeit des Lockdowns drei wichtige Dinge nicht gehabt: Konzerte, Publikum und Gagen. Auch dem Publikum haben die Konzerte gefehlt. Das habe ich in Gesprächen oft gehört.“

Anmeldung erbeten

Wer zu den Konzerten im Bürgerhaus kommen möchte, sollte sich möglichst unter der Telefonnumer 02851/51555 (täglich zwischen 10 und 17 Uhr erreichbar) anmelden. Es gilt die 3-G-Regel: Genesen, geimpft oder getestet – das sind die Voraussetzungen. Warum dann die Anmeldung? Frost: „Das hat natürlich etwas mit der Planbarkeit zu tun. Es ist bei der Platzplanung wichtig zu wissen, wie viele Zuhörer wir haben werden.“

Juliusz Goniarski

Den Auftakt zu den drei Konzerten macht am Montag, 26. Juli der polnische Pianist Juliusz Goniarski. Auf dem Programm stehen dann Chopins Ballade g-moll Op. 23, Drei Nocturnes Op. 15., sechs polnische Stücke in einer Bearbeitung von Liszt, Schuberts „Auf dem Wasser zu gehen“, ebenfalls in einer Liszt-Bearbeitung, Bellinis „Reminiscenes de Norma“ (Liszt-Bearbeitung) sowie Liszts h-moll Sonate.

Yona Raycheva

Am Dienstag, 27. Juli ist Yoana Raycheva aus Bulgarien zu Gast. Sie spielt unter anderem Werke von Bach (Präludium und Fuge fis-moll), Liszt (h-moll Sonate, Konzertetude „La Leggierezza“) und Saint-Saens (Etude opus 111 Nr. 4).

Gabriel Meloni

Im letzten Konzert spielt am Mittwoch, 28. Juli, der österreichische Pianist Gabriel Meloni Werke von Beethoven (Sonate f-moll, Op. 2 Nr.1; „Die Wut über den verlorenen Groschen“), Johannes Brahms (Intermezzi Op. 117) und Szymanowski (Variationen b-moll, Op. 3).
Alle Konzerte beginnen um 19 Uhr und dauern circa 60 Minuten. Eine Pause wird es nicht geben.

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