Das GGK in Kehrum ist weiterhin auf der Erfolgsspur

Mit „Cremepott“ hat jetzt ein Startup sogar ein Gründerstipendium erhalten

KALKAR. Die Zeiten, als das Gewerbe- und Gründerzentrum (GGK) in Kehrum noch ein Sorgenkind war, sind längst vorbei. „Wir sind mittlerweile ausverkauft und haben sogar eine Warteliste für freie Büroräume“, sagt Bruno Ketteler, Wirtschaftsförderer der Stadt Kalkar.

Lars Ritter stellt im GGK Cremes und Seifen her. NN-Foto: SP

Ein Mieter ist Lars Ritter, der mit seinem Startup „Cremepott“ schon vor einiger Zeit ins GGK eingezogen ist. „Hier finden Gründer alles, was sie für einen erfolgreichen Start benötigen. Ein Glasfaseranschluss, Produktionshallen, Büros, ein Bistro, der Coworkingbereich oder Seminarräume sind bereits vorhanden. Zudem kann man auf den Fluren gute Gespräche mit anderen Gründern führen“, sagt Ritter. Der Diplom-Ingenieur mit der Fachrichtung „Kosmetik und Waschmittel“ stellt kosmetische Produkte ohne chemische Zusatzstoffe in kleinen Serien her, so dass auch kleine Unternehmen oder andere Startups bei ihm produzieren lassen und dann selbst vermarkten können.

Der Jungunternehmer überzeugte kürzlich mit seiner Seife- und Creme-Manufaktor auch eine Fachjury. Für seine Geschäftsidee erhielt er eines von gut 1.000 Gründerstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das zeigt, dass auch Unternehmen aus einer Stadt wie Kalkar ein erfolgreiches Startup gründen können und es diese nicht nur in Köln oder Düsseldorf gibt“, sagt Christian van Aarßen. Er berät die Stadtentwicklungsgesellschaft Kalkar seit geraumer Zeit bei der Neuausrichtung des Gründerzentrums. Van Aarßen unterstützte auch Ritter im Bewerbungsverfahren um das Gründerstipendium.