GWS kauft Gebäude- und Freifläche an der Klosterstraße

Komplette Sanierung des Hauses geplant /Außenfassade soll erhalten bleiben

STRAELEN. Die Grundstücke an der Klosterstraße 17-21 haben den Eigentümer gewechselt. Die GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern kauft die Gebäude- und Freifläche innerhalb des Walls und somit fällt der Startschuss für eine Veränderung in der Innenstadt Straelens. Die Stadt Straelen als Mitglied der GWS Wohnungsgenossenschaft Geldern freut sich über diesen Erwerb.

Bürgermeister Hans-Josef Linßen, Britta Miltner, Lars Schroers und Paul Düllings (v.l.n.r.) trafen sich zu einer ersten Begehung auf der Klosterstraße.
Foto: privat

Bei der erworbenen Fläche handelt es sich um zwei denkmalgeschützte Immobilien sowie eine große Freifläche dahinter in Richtung Westwall. Die Klosterstraße 17 ist unter anderem an die Physiotherapiepraxis Teeling vermietet. An der Stelle wo sich mal die Klosterstraße 19 befand, steht ein alter Holzzaun als Sicht- und Betretungsschutz. Es lässt sich aber noch erahnen, dass dort ebenfalls mal ein Haus gestanden haben muss, denn ein Teil des Daches ist noch fest mit der Fassade des angrenzenden Hauses verbaut.

Neuer Wohnraum wird entstehen

Das Haus Klosterstraße 21 ist den meisten Passanten aktuell wohl nur durch die herunter gelassenen Jalousien aufgefallen – das soll sich nun ändern. Die GWS ist sich sicher: Hier gibt es Potential, hier soll neuer Wohnraum entstehen. Das begrüßt auch Straelens Bürgermeister Hans-Josef Linßen ausdrücklich: „Die zusammenhängende Entwicklung dieser drei Baufelder ist für das Erscheinungsbild unseres Stadtkerns nicht unerheblich. Umso mehr freue ich mich, dass die jahrelangen Bemühungen der Stadt, zu einer Bebauung dieser Grundstücke, zum Erfolg geführt haben.“ Gemeinsam mit ihm, Britta Miltner als Aufsichtsratsvorsitzende der GWS sowie dem Architekten Lars Schroers und dem GWS-Geschäftsführer Paul Düllings hat bereits eine erste Begehung stattgefunden.

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Die GWS plant eine komplette Sanierung des Hauses wobei die Außenfassade weitestgehend erhalten bleiben soll, um so dem Denkmalschutz gerecht zu werden und das Stadtbild zu erhalten. Im Inneren der Immobilie soll das aber anders sein: ein kompletter Ausbau soll neuen Wohnraum schaffen. Das Architekturbüro Schroers aus Nieukerk wurde von der GWS mit der Planung und Umsetzung beauftragt. Aktuell wird ein erstes Konzept ausgearbeitet bei dem auch die dahinter liegende große Freifläche am Westwall berücksichtigt werden soll.