Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere InformationenCookies Auflistung
EMMERICH/REES. Es gibt zwei große Themen an diesem Vormittag bei der Volksbank Emmerich-Rees. Zum einen steht ein Blick auf die Bilanz für das Jahr 2023 an, inklusive der Dividende für die Mitglieder. Zum anderen geht es um den kommenden Generationswechsel im Vorstand.
REES. Laufveranstaltungen erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Dies gilt nicht nur für die Traditionsläufe, etwa in Pfalzdorf, Xanten und Haldern. Ein weiteres Event kommt nun hinzu: Der Reeser Rheinlauf feiert am Sonntag, 6. Oktober, seine Premiere. Das Besondere dabei ist die Strecke: „Sie zeigt die Sahnestücke der Stadt“, sagt Tim Terhorst, Mitglied des Orga-Teams und kommissarischer Geschäftsführer des TV Rees.
GELDERLAND. Ein 68-jähriger Straelener wurde am frühen Mittwochmorgen mit Vergiftungserscheinungen ins St. Clemens-Hospital in Geldern eingeliefert und verstarb wenig später. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, beging der Mann mit dem verbotenen Pflanzenschutzmittel E 605 Suizid. Wie genau der Straelener Zugriff darauf bekam, ist zwar noch unklar, aber mancherorts lagern noch Restbestände des Pflanzenschutzmittels. Sechs Kontaktpersonen standen vorläufig unter ärztlicher Beobachtung, auch die Notaufnahme musste gesperrt und dekontaminiert werden.
KREIS WESEL. Ein blau gefärbter Teil des Originalverlaufs des Rheins durch das Weseler Kreisgebiet, die beiden hell- und dunkelgrün gehaltenen Rheinseiten und ein Schriftzug: Das ist das neue Logo des Kreises Wesel. Es soll nach und nach in alle Prozesse eingewoben werden.
KREIS WESEL. Der Kreis Wesel wird älter. Umso wichtiger ist da die umfassende und rechtzeitige Beratung rund um das Thema „Pflege“. Diese erhalten Betroffene, Angehörige und interessierte Dritte nach einer qualitativen und personellen Neuausrichtung vom Fachpersonal der trägerunabhängigen kommunalen Pflegeberatung. Anlaufstellen gibt es in allen 13 Städten und Gemeinden.
STRAELEN. Dass Straelen viel zu bieten hat, wird man bald wieder auf dem Stadtfest nicht nur eindrucksvoll erleben, sondern auch sehen können. Die Niederländerin Anique Bossink hat nämlich zuletzt die Schaufenster von 31 Geschäften in waschechte „Wunderfenster“ verwandelt. Die sehen nicht nur grandios aus, sondern laden auch zu einem Gewinnspiel durch die Innenstadt ein.
GELDERN. Es ist ein großer Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit und Klimaschutz: In den nächsten Jahren sollen im gesamten Gelderner Gebiet 20 Windenergieanlagen (WEA) entstehen. Neben einer vollumfänglichen Energieversorgung soll zugunsten der Gelderner Bevölkerung auch eine neue Stiftung gegründet werden. Der Rat hat den Beschluss zur Gründung bereits gefasst.
GELDERN. Die 47. Straßenparty in 49 Jahren steht in Geldern in den Startlöchern. Von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Juni, wird wieder in der Innenstadt gefeiert, getrödelt und getanzt. Zum Abschied von seiner Rolle als Organisator hat der Werbering ein starkes und durch und durch kostenloses Programm mit vielen Highlights aus dem Hut gezaubert. Zukünftig soll die Straßenparty von der Stadt Geldern organisiert werden.
NIEDERRHEIN. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und die Krankenhausgesellschaften der Länder haben gestern bundesweit die Aktion „Alarmstufe ROT: Krankenhäuser in Not!“ gestartet. Auch der Krankenhaus-Zweckverband Niederrhein war mit einer Reihe von Aktionen dabei. Das Ziel: Die Politik angesichts der zunehmend prekären finanziellen Situation zum Handeln bewegen. Denn auch für die Patientenversorgung könnten die Folgen schwerwiegend sein.
KREIS WESEL. Nachdem die ersten Planungen bereits 2013 begannen, startete vor anderthalb Jahren schließlich der Bau, der nun vollendet ist: Diese Woche begrüßt das Kati-Faßbender-Hospiz seine ersten Gäste. Getreu dem Motto „Ganz dasein, wenn ein Leben endet“ begleitet das Team des einzigen Hospizes am rechten Niederrhein diese auf der letzten Etappe ihres Lebens – kostenlos und unabhängig von der Konfession.
BÖNNINGHARDT. Wie schnell doch die Zeit vergeht: 50 Jahre lang lässt der Waldspielplatz Bönninghardt bereits Kinderherzen höherschlagen und Menschen allen Alters zusammenkommen. Das will der Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum am Samstag, 13. Mai, ausgiebig feiern: mit einer großen Geburtstagsfete für Jung und Alt.
STRAELEN. Ein paar Tage dauert es zwar noch bis zum Amtsantritt, das Team des Stadtmarketings stellte sie aber schon jetzt vor: Johanna Heufs ist das 11. Blumenmädchen der Stadt Straelen. Sie wird die Blumenstadt in den kommenden Monaten als Botschafterin vertreten.
KREIS WESEL. Der Berufskolleg Campus des Kreises Wesel in Moers (BCM) hat einen neuen Meilenstein erreicht: Nach rund fünf Jahren Bauzeit wurden nun mit einem Festakt die neuen Räumlichkeiten des Berufskollegs für Technik (BKT) offiziell eröffnet. Begonnen hatte der Unterricht hier jedoch bereits im August, nachdem der erste Bauabschnitt des BCM im Juni fertiggestellt worden war.
ISSUM. Vor zwei Wochen haben die Mitarbeiter und der Betriebsrat bei Diebels in Issum von einer geplanten Restrukturierung erfahren: Nicht nur wird eine der beiden Abfülllinien eingestellt, auch Stellen sollen abgebaut werden. Demnach droht 50 Prozent der rund 180 Mitarbeiter bis zum 31. Dezember 2023 das Arbeits-Aus in der Brauerei. Aber nicht nur das Vorhaben erntet derzeit Kritik, sondern auch das Vorgehen der Verantwortlichen.
WESEL. Regen und Gewitter sind nicht das beste Wetter für eine Feier, aber zumindest passte die Nässe zum Thema: Das direkt am Rhein entstehende Kombibad in Wesel hat Richtfest gefeiert. Die Probleme halten sich aktuell im Rahmen, weshalb die Verantwortlichen weiterhin positiv in Richtung Eröffnung blicken – im Frühjahr 2024 soll es soweit sein. Ein bisschen zu tun gibt es bis dahin aber noch.
HOMMERSUM. Zwar ist das Kükentöten seit Januar vergangenen Jahres in Deutschland verboten, das Problem ist damit aber nicht behoben, hat sich die Praxis doch seither ins EU-Ausland verlagert. Dass es anders geht, zeigt exemplarisch für den ganzen Bioland-Verband der Geflügelhof Bodden in Goch. Über die Umsetzung am Standort in Hommersum haben sich nun auch Besucher von den Grünen informiert: unter anderem die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin beim BMEL Dr. Ophelia Nick, die Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws und Landtagsmitglied Dr. Volkhard Wille.
KLEVE. Die Gesundheit fördern, das Wir-Gefühl stärken und vor allem anderen helfen: Der „Homerun“-Spendenlauf hat viele Vorzüge. Aber nicht nur in Emmerich, wo das Format geboren wurde, haben sich in den vergangenen Jahren große Erfolge eingestellt. Auch in Kleve konnte die Premiere letztes Jahr begeistern. Da versteht es sich von selbst, dass vom 30. August bis 9. September in Kleve, Kalkar und Bedburg-Hau wieder die Laufschuhe geschnürt werden.
STRAELEN. Vier noch unbekannte Täter haben am frühen Montagmorgen gegen 2.50 Uhr die Eingangstür zur Goldschmiede an der Venloer Straße in Straelen aufgesprengt. Im Verkaufsraum erbeuteten sie Gold- und Silberschmuck sowie Uhren im niedrigen fünfstelligen Bereich. Großer Schaden entstand infolgedessen auch durch die Verwüstungen. Verletzt wurde niemand.
KLEVE. 20 Jahre nach der Gründung des Nationalparks Eifel soll NRW einen zweiten Nationalpark bekommen. So lauten die Pläne der Landesregierung. Als möglicher Kandidat wird auch der Reichswald in Kleve gehandelt, eine offizielle Bewerbung gibt es aber noch nicht. Dafür aus sprechen sich der Nabu-Kreisverband Kleve, die Heimatvereine Materborn, Nierswalde, Asperden und Kessel sowie die Werkgroep Milieubeheer Berg en Dal.
ALPEN. Auch wenn das kollektive Gedächtnis abseits von Geschichtsbüchern nicht einmal ansatzweise ins Jahr 1074 zurückreicht – die Gemeinde Alpen tut es. Anders ausgedrückt: Nächstes Jahr wird gefeiert, der Alpener Ortskern wird nämlich 950 Jahre alt. Und weil man besondere Jubiläen nun mal groß feiert, wartet gleich ein ganzes Festjahr auf die Bürger und auswärtige Besucher.
XANTEN. (TL) Ein Welterbe-Status der Unesco ist eine große Chance – auch international gesehen: Mit dem Niedergermanischen Limes hat NRW und damit auch der Niederrhein somit etwas ganz Besonders zu bieten. Um dieses Potenzial für den Wirtschaftsfaktor Tourismus über bereits bestehende Angebote hinaus auszuschöpfen und gleichzeitig eine gemeinsame Haltung von Touristikern und Bodendenkmalpflegern zu finden, fand im Entdeckerforum des APX zuletzt eine zweitägige Tagung als Startschuss für die zukünftige Zusammenarbeit statt.
KREIS WESEL. Die Lage der Wohlfahrtsverbände im Kreis Wesel spitzt sich immer weiter zu. Nicht nur gestaltet sich die Finanzierung zunehmend problematischer, immer mehr Druck gibt es auch bei der Flüchtlings- und Migrationsberatung. Die Folgen könnten drastisch sein, warnt die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege im Kreis Wesel (AG Wohlfahrt). In einem Pressegespräch informierten Vertreter der beteiligten Institutionen über die prekäre Lage.
XANTEN. Die Hände sind schmutzig und die Sonne brennt ein wenig auf der Haut, aber das ist egal: So langsam nimmt er Gestalt an, der neue Garten vor der Mensa an der Poststraße. Eigentlich ist er mittlerweile sogar fertig: 24 Schüler – zwölf aus Palästina und zwölf aus Xanten – sowie ihre Lehrer und weitere tatkräftige Gäste haben im Rahmen eines Austauschprogramms gemeinsam ein Beet gestaltet – einer von vielen Punkten im umfangreichen Programm.
GELDERN. Der Niederrhein als Weinbauregion: Was noch vor einigen Jahren kaum vorstellbar war, ist mittlerweile gar nicht mehr abwegig. Gianluca Antoniazzi geht mit gutem Beispiel voran und zeigt schon jetzt, wie es funktionieren kann. Der Winzer aus Geldern hat sein Projekt zuletzt Gästen aus der Politik vorgestellt, darunter auch Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW.
REES/EMMERICH. Gemeinsam erreicht man mehr: Diesem Gedanken folgen offenbar auch die Gesamtschule Emmerich und der Wahrsmannshof in Rees. Nachdem es in den vergangenen Jahren bereits einige gemeinsame Veranstaltungen gegeben hat, verstetigt man diese Zusammenarbeit nun in Form einer Kooperationsvereinbarung.
VEERT. Die Herbstausstellung des Heimat- und Verschönerungsvereins Veert (HV) ist seit Jahren eine besondere Tradition im Dorf. Diese findet auch dieses Jahr wieder statt, jedoch ein weiteres Mal in Kombination mit dem mittlerweile 2. „Winterleuchten“. Dieses lädt am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Dezember, zu einem gemütlichen Bummel über den Adventsmarkt ein. Diese beiden Tagen nutzt der HV dann auch dafür, die Heimatstube in eine Zeitmaschine zu verwandeln: am Samstag von 14 bis 17 Uhr und tags darauf von 11 bis 17 Uhr. Die Ausstellung dreht sich dieses Jahr nämlich um den Wandel der Veerter Schulen.
REES. Historische Fakten kombiniert mit authentischen Darbietungen und viel Humor. Diese Mischung ist wohl so etwas wie das Markenzeichen von Heinz Wellmann. Ihn kennt man vor allem als „Nachtwächter zu Rees“, eine Rolle, die er seit 15 Jahren mit Leib und Seele ausfüllt.
GELDERN. Wenn die Temperaturen fallen, ist warme Kleidung immer eine gute Idee. Sich aufwärmen und Spaß dabei haben kann man aber auch mit einem Besuch bei „Heiß auf Eis“ auf dem Marktplatz in Geldern. Heute – pünktlich zu St.-Martin – geben die Stadt Geldern und die Sponsoren den Startschuss für das Winterevent, wenn die Gastronomiebetriebe zum Martinszug gegen 17.30 Uhr öffnen. Das Programm ist wieder wie gewohnt vielseitig.
KREIS WESEL/KREIS KLEVE. Die Agentur für Arbeit Wesel hat zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres wieder ihre Bilanz zum Vorjahr präsentiert. Demnach ist der Ausbildungsmarkt 2022/2023 stabil geblieben. Um die Herausforderung zu meistern, dem Abgang der geburtenstarken Jahrgänge und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat man nicht nur auf Beratungsformate für Schüler gesetzt, sondern auch Elternarbeit weiter in den Mittelpunkt gerückt.
REES. Die Zeit vergeht wie im Flug: Das dieser Spruch stimmt, merkt Heidi Wellmann dieser Tage besonders, wenn sie anlässlich des 25. Jubiläums ihres Ateliers „Individuum“ auf die vergangenen Jahrzehnte zurückblickt. Zu diesem Anlass möchte sie auch ein wenig feiern und zwar am Samstag, 25. November, in ihren Räumlichkeiten am Reeser Feld 5.
RAHM. Den Anwohnern an der B9/Hülser Straße in Kerken-Rahm reicht es. Der gerade zu Stoßzeiten ausufernde Verkehr ist nicht nur laut, sondern auch aus verschiedenen Gründen sehr gefährlich. Um der zunehmend belastenden Verkehrssituation vor ihrer Haustür Herr zu werden, hoffen sie auf Unterstützung. Die zeichnet sich nun von offizieller Stelle ab.
STRAELEN/KALKAR. Wie schon Anfang des Jahres laden die Violinistin Lea Brückner und der Gitarrist Gábor Ladányi auch 2024 wieder zu zwei Neujahrskonzerten nach Straelen und Kalkar ein. Aber auch darüber hinaus blickt die Straelenerin auf ein bewegtes Jahr 2023 zurück. Dabei im immer Blick: die Nachhaltigkeit.
KERKEN. Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung, vor allem in der Pflege. Und dennoch werden immer wieder Fachkräfte mit Migrationshintergrund abgeschoben. Dieses Schicksal droht nun auch Reza Mahmoudi Torfi und seiner Frau Soheila Mohamadi Khalafloo, die vor Jahren ihre berufliche Heimat im Magdalenen-Heim in Aldekerk gefunden haben. Dieses setzt nun alles daran, die drohende Abschiebung zu verhindern.
KREIS KLEVE. Zum 88. Mal findet vom 19. bis 28. Januar die „Internationale Grüne Woche“ (IGW) in Berlin statt. Auch Vertreter aus dem Kreis Kleve werden wieder vor Ort sein, um auf ihre ganz eigene Weise die Vielfalt des Niederrheins zu präsentieren.
GELDERN/NIEDERRHEIN. Für die 19. Auflage des „Tags der Ausbildung“ haben das Berufskolleg Geldern und seine Partner erneut ein breites Angebot zur beruflichen Orientierung vorbereitet. Mehr über die berufliche Vielfalt am Niederrhein lässt sich dann nicht nur im direkten Gespräch mit den 137 ausstellenden Betrieben, Einrichtungen und Behörden erfahren, auch die Lehrwerkstätten der Innungen öffnen wieder, um praktische Einblicke zu ermöglichen.
ALPEN. So langsam füllt sich der Veranstaltungskalender 2024, auch in Alpen. Hier hat der Musik- und Literaturkreis nun sein Programm für dieses Jahr vorgestellt. Außerdem feiert die öffentliche Bibliothek ihr 30. Jubiläum.
WALBECK. Das Waldfreibad Walbeck hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Event-Stätte entwickelt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Sparkassenpark Mönchengladbach geht der Bäderverein Waldfreibad Geldern jetzt den nächsten Schritt. Das erste gemeinsame Projekt steht im Sommer 2024 an: Dann holt das „Geldern Open Air“ bekannte Musikgrößen ins beschauliche Walbeck.
GELDERLAND. Den Weg in die berufliche Zukunft zu finden, ist für Jugendliche besonders dann schwierig, wenn sie mit persönlichen Problemen oder Umständen umgehen müssen, die ganz unterschiedlich sein können. Abhilfe soll ab Donnerstag, 1. Februar, die neue Jugendberufsagentur schaffen. Bei ihr handelt es sich um ein gemeinsames Angebot der Agentur für Arbeit, des Jobcenters für Jugendliche und des Bereichs Jugend und Familie der Stadt Geldern unter zusätzlicher Beteiligung des Kreises Kleve.
RHEINBERG. Eines muss man den „Rhinberkse Jonges“ lassen: Sie wissen, wie man eine Party schmeißt. Wundern braucht einen das aber nicht, immerhin kümmern sie sich bereits seit 75 Jahren um den Karneval in Rheinberg. Entsprechend stark fiel auch die erste Jubiläumssause in Form der ersten Büttensitzung aus, die vergangenen Freitag in der sehr gut gefüllten Stadthalle in Rheinberg über die Bühne ging. Hier wurde gelacht, geschunkelt und gefeiert, das Programm fiel gewohnt vielseitig aus – inklusive einer luftigen Überraschung.
GELDERN/NIEDERRHEIN. Behindert, beleidigt, angegriffen: Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte werden in Deutschland immer häufiger das Ziel von Übergriffen. Wie sehr der Respekt gegenüber den verschiedenen Einsatzkräften gesunken ist, beschäftigt auch die Schüler des Zusatzkurses Sozialwissenschaften der Q2 des Friedrich-Spee-Gymnasiums. Um dem entgegenzuwirken, haben sie die Kampagne „Mehr Respekt für Einsatzkräfte“ gestartet. Zur Kickoff-Veranstaltung kamen zahlreiche Gäste für eine Podiumsdiskussion an das Friedrich-Spee-Gymnasium – darunter die Staatssekretärin des Innenministeriums NRW, Dr. Daniela Lesmeister.
ASPERDEN. „Kunst, Bezug zur Landwirtschaft und Beteiligung von Kindern – da kommt wohl ,Peters‘ heraus“, schmunzelt Nicole Peters. In ihrem Asperdener Atelier entsteht zurzeit die zehnköpfige Tiergruppe, die sich der Heimatverein Keppeln zum 850-jährigen Bestehen des Dorfes gewünscht hat. Ihren Platz vor der Keppelner „Dorfschule“, an der Rosenstraße, sollen Pferd, Kuh, Schwein und Schaf dann am 2. September einnehmen, wenn das Keppelner Jubiläum mit einem bunten Programm groß gefeiert wird.
Traditionell besuchten die Straelener Glücksbringer auch in diesem Jahr in voller Montur das Rathaus in Straelen und wünschten den Beschäftigten der Stadtverwaltung sowie den Einwohnern der Stadt viel Glück und Erfolg für das Jahr 2024. Landesinnungsmeister und Vizepräsident des Schornsteinfegerhandwerks Andreas Peeters lässt den Straelener Bürgern ausrichten: „Wir stehen auch in diesem Jahr gerne mit Rat und Tat für Sicherheits-, Umwelt-, und Energiefragen zur Verfügung“. Stellvertretend für die Straelener nahm Bürgermeister Kuse vor der grünen Couch die traditionellen Neujahrsglückwünsche entgegen und bedankte sich bei den vier Vertretern des Schornsteinfegerhandwerks für den Besuch. Das Foto zeigt Schornsteinfegermeister Markus Wolff, Schornsteinfegermeister Michael Tilch, Bürgermeister Bernd Kuse, Landesinnungsmeister und Vizepräsident des Schornsteinfegerhandwerks, Andreas Peeters, und Schornsteinfegermeister Peter Koenen (v.l.n.r).
AUWEL-HOLT. Auch in diesem Jahr bringt der Theaterverein Oeconomia Auwel-Holt wieder ein Theaterstück auf die Bühne. Es handelt sich um eine Komödie in drei Akten namens „Residenz Schloss & Riegel“.
NIEDERRHEIN. Auf 33 Seiten wird den Lesern der mittlerweile 71. Ausgabe der Historischen Zeitschrift für Goch und Umgebung „An Niers und Kendel“ wieder viel Wissenswertes rund um die verschiedensten Themen geboten.
RHEURDT/NIEDERRHEIN. Vor mehr als zwei Wochen hat sich Martin Broekmann aus Rheurdt erneut auf den Weg in die Ukraine gemacht. Mit seinem Projekt „5.000 Mahlzeiten“ unterstützen er und seine Tochter damit zum dritten Mal Bedürftige mit wichtigen Hilfsgütern.
ELTEN. Die Corona-Pandemie hat viele Aspekte des täglichen Lebens durcheinandergewirbelt. Betroffen von den Lockdowns waren seinerzeit auch Hallenbäder. Die Folge: Allein in NRW haben tausende Kinder nicht schwimmen gelernt. „Auch wir hatten eine Warteliste, die abzuarbeiten Jahre gedauert hätte“, erinnert sich Manon Loock-Braun, Vorsitzende des Kneippvereins Elten. Die Lösung: kompakte Schwimmkurse in den Ferien. Für dieses Engagement gab es nun beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ auf lokaler Ebene den Bronze-Stern – und damit die Aussicht auf einen Silber-Stern auf Landesebene.
MILLINGEN. Das „Deckblatt“ für den Planfeststellungsabschnitt 3.2 zum Betuwe-Ausbau liegt seit 1. September zur Einsichtnahme im Stadtarchiv der Stadt Rees aus. Wesentliche Planänderungen, die aus den Einwendungen und Stellungnahmen resultieren, machen eine erneute Offenlage notwendig. In einer digitalen Bürgerinfoveranstaltung konnten die Einwohner aus Millingen und Empel bereits einen ersten Eindruck der neuen Pläne gewinnen und Informationen zum Ablauf des Verfahrens erhalten.
ELTEN. Auf Einladung der Bürgerinitiative „Rettet den Eltenberg“ hat sich Weihbischof Rolf Lohmann, Regionalbischof für den Niederrhein und Recklinghausen, vor Ort über die geplante Trassenführung der Betuwe-Linie in Elten informiert. Dabei ließ er sich erläutern, welche Eingriffe in die Landschaft geplant sind, um das europäische Infrastrukturprojekt der Deutschen Bahn auszubauen. Begleitet wurde er unter anderem von Georg Schoofs, Gruppenleiter der Abteilung Kirchengemeinden im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) in Münster.
REES. Auf der Visitenkarte von Maria Beate Reifenberg ist als Adresse „Rainweg 38, 52224 Stolberg-Venwegen“ angegeben. Die E-Mail Adresse lautet: orden@hausaspel.de. Was ist Heimat? Beate Maria Reifenberg ist „zu Besuch“ in Haus Aspel. Sie ist – wie soll man sagen – noch immer die Chefin in und von Haus Aspel. Ein Gespräch.
EMMERICH. Der Kreis Kleve hat seine Rettungswache in Emmerich mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht. Die neue Wache am Großen Wall 54 wurde bereits im Oktober 2021 fertiggestellt und bezogen. Seinerzeit war eine offizielle Einweihung aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich, sie wurde nun nachgeholt.
EMMERICH. Zu einer Schnitzeljagd ohne Kreide“, wie es Wirtschaftsförderin Sara Kreipe formuliert, lädt die Emmericher Wirtschaftsförderung (WfG), unterstützt von der Werbegemeinschaft (EWG), am Sonntag, 3. September, mit der digitalen Stadtrallye ein. Zudem ist von 13 bis 18 Uhr ein verkaufsoffener Sonntag.
ELTEN. Drei Jahre ohne Spektakel sind am kommenden Wochenende vorbei: Am Freitag, 1., und Samstag, 2. September, findet die neunte Auflage des Eltener Seifenkistenspektakels statt. „Wir haben bislang zwar weniger Anmeldungen als zuletzt, die Vorfreude aber ist groß“, sagt Udo Wittenhorst vom Organisationsteam und erzählt: „Wir haben schon ein paar Teams bei Probefahrten am Eltenberg gesehen.“
EMMERICH. Die Entwicklung, die der Homerun Emmerich seit seiner Premiere im Jahr 2020 genommen hat, ist bemerkenswert. Aus einer „Ein-Tages-Geschichte“, wie es Simon Berntsen, einer Initiatoren beschreibt, ist ein elftägiger Spendenlauf geworden. „Rund 16.000 Euro haben wir im ersten Jahr gesammelt – für uns ein großer Erfolg“, erinnert sich Berntsen. „Danach haben wir den Lauf weiter geöffnet.“ Das Ergebnis: 5.751 Teilnehmer liefen im vergangenen Jahr 68.413 Kilometer und sammelten dabei 142.084 Euro. Berntsen freut sich über die Entwicklung: „Nachdem wir 2021 den Lauf verfeinert und eine Spendenplattform für alle Zielgruppen konzipiert hatten, haben wir gemerkt: Mit Leidenschaft geht alles.“
REES. Muss die Geschichte der Stadt Rees neu geschrieben werden? Geht es nach Wolfgang Wilhelmi, lautet die Antwort: teilweise. Denn nachdem die Arbeiten an seinem neuen Film „Der letzte Bürgermeister von Groin“ abgeschlossen sind, steht für den Xantener Filmemacher fest: „Groin ist die Keimzelle von Rees – nicht Haus Aspel.“ Am 6. September feiert das Werk nun Premiere.
EMMERICH. Die Stadt Emmerich hat in der Vergangenheit vermehrt Beschwerden über das hohe Verkehrsaufkommen sowie die überhöhten Geschwindigkeiten auf der Moritz-von-Nassau-Straße erhalten. Eine kürzlich durchgeführte Langzeit-Verkehrszählung bestätigte die Beschwerden. Daher wurde jetzt, in Absprache mit der Polizei, die Einfahrt in die Straße aus Richtung Ostermayerstraße kommend (hinter dem Parkplatz der Kindertagesstätte) verboten.
REES. Seit knapp zwei Wochen steht die neue Anlage auf dem Skaterplatz in Rees, unmittelbar hinter dem Jugendhaus Remix am Westring. Die alten Elemente aus Fiberglas hat der Bauhof gegen neue aus Beton ausgetauscht. „Wir freuen uns, dass wir die neuen Anlagenteile nun einweihen können“, sagte Bürgermeister Sebastian Hense bei einem Skateboard-Workshop der Westenergie, an dem knapp 40 Kinder am Donnerstag und gestern teilnahmen.
REES. Die Stadt Rees sieht einer äußerst positiven touristischen Entwicklung entgegen. Das wurde beim jüngsten Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve im Hotel Rheinpark Rees deutlich. Bürgermeister Sebastian Hense stellte den zahlreich anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern aktuelle Projekte und Themen aus seiner Stadt vor. Der wichtigste Punkt lautete dabei: „Entwicklungen und Chancen des Ferienparks Reeser Meer.“
HALDERN. Erstmals finden in Haldern die Aktion „Heimatschoppen“ und das beliebte „Halderse Stengelte-Fest“ zusammen statt. Dafür weitet der Gewerbeverein den Aktionszeitraum sogar aus. „Eigentlich findet das ‚Heimatschoppen‘ noch heute statt“, sagt der Vorsitzende Klemens Cornelissen, „wir lassen die Aktion bis zum Fest am 17. September durchlaufen.“ Aus gutem Grund.
EMMERICH/REES. „We serve“, lautet das internationale Motto der Lions-Clubs. In Emmerich und Rees hat man dies ein wenig regionaler gefasst: „Helpe met Pläsier“ heißt es hier, wenn es „um unser grundsätzliches Tun geht“, wie es Dr. Stefan Wachs vom Lions-Club Emmerich-Rees umschreibt. Dazu gehört neben dem Herbstmarkt, der als neues Veranstaltungsformat die Nachfolge des Weihnachtsmarktes angetreten hat, auch der Adventskalender. Der Verkauf der mittlerweile zehnten Auflage startet am heutigen Samstag auf den Wochenmärkten in Emmerich und Rees.
EMMERICH. Baustopp an der Gesamtschule, Entlastungen in der Corona-Krise, Erhalt des Bernd-Terhorst-Mosaik – in der Vergangenheit sind sich die Emmericher CDU und die Bürgergemeinschaft Emmerich (BGE) in vielen Punkten einig gewesen, haben mitunter sogar gemeinsame Anträge in den Rat eingebracht. Nun hat die CDU in Person des neuen Fraktionsvorsitzende Tim Krebber „diese Zusammenarbeit leise aufgekündigt“, wie Joachim Sigmund, Fraktionsvorsitzender der BGE, im Rahmen eines Jahrespressegesprächs, berichtete. Nur eines von vielen Themen, die die BGE in den kommenden Monaten beschäftigen werden.
EMMERICH. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat am vergangenen Donnerstag das „Büro für faire Arbeit“, ein muttersprachliches Beratungsangebot für Arbeitsmigranten, in Emmerich eröffnet. Emmerich ist als Teil der Grenzregion zu den Niederlanden besonders von der Ausbeutung von Arbeitsmigranten betroffen.
REES. „Vier auf einen Schlag“, „Schläger-Vierkampf“, „Mehrkampf mit Schlägern“ – viele Umschreibungen, die dasselbe meinen: Racketlon. Dabei handelt es sich um eine Turniersportart, die aus den vier Disziplinen Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis besteht. In Deutschland eher unbekannt, hat sich der Reeser Robert Szymczak aufgemacht, Racketlon auch in der Region bekanntzumachen. Mit dem Team Sportduell hat er jüngst den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft.
NIEDERRHEIN. NRW-Landesministerin Silke Gorißen hat am Donnerstag gemeinsam mit der Direktorin der niederländischen Behörde für den Bau und den Unterhalt von Straßen und Wasserwegen (Rijkswaterstaat), Marjolijn van de Zandschulp, dem Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Düsseldorf, Thomas Schürmann, sowie Christa Groshart von der Internationalen Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) das deutsch-niederländische Naturschutzprojekt „Der Rhein verbindet“ in Rees.
REES. Comeback geglückt – so lässt sich der Rückblick auf das Reeser Rheinfest im vergangenen Jahr umschreiben. „Die Resonanz war sehr gut“, sagt Renate Bartmann, Vorsitzende der Reeser Werbegemeinschaft (RWG), die das Fest organisiert. Gleiches erhofft man sich in der Rheinstadt nun auch bei der nächsten Auflage am Sonntag, 15. Oktober.
EMMERICH. Seit etwa zwei Jahren arbeitet die Freiwillige Feuerwehr in Emmerich gemeinsam mit der Firma Alwit aus Elten an der Entwicklung einer neuen Schutzkleidung. Ziel ist es, die alten Jacken in schwarzer Farbe gegen ein modernes Modell auszutauschen. Dieses soll den Wehrleuten bestmöglichen Schutz bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität je nach Art des Einsatzes bieten. Die Tests laufen seit etwa vier Monaten, das Fazit fällt durchweg positiv aus.
MILLINGEN. Die Bewohner Millingens setzen sich weiter massiv für ihr Dorf Millingen ein und stehen mit insgesamt 721 Unterschriften Seite an Seite mit der Stadt Rees. Wie berichtet, hat die Stadt Rees in einer rund 60-seitigen Stellungnahme zum so genannten Deckblattverfahren des Ausbaus der Betuwe-Line in Millingen kritisch zu den Planungen der Deutschen Bahn Stellung bezogen. Dabei konzentriert sich die Stadt im Wesentlichen auf zwei Kernforderungen, die umfangreich begründet und mit aufgezeigten Alternativen vorgetragen werden.
EMMERICH. Manchmal ist der Rhein doch eine Grenze; so trennt er beispielsweise Kleve und Emmerich. Doch andererseits gibt es die Rheinbrücke als verbindendes Element zwischen den beiden Städten. Und so kann Niklas Kehren regelmäßig von Kleve nach Emmerich fahren. Denn nach knapp einem Jahr als Interimslösung ist der 36-Jährige nun der neue Kämmerer in Emmerich. Längst habe er „eine gewisse Verbundenheit zur Hansestadt, obwohl ich auf der anderen Rheinseite wohne“, versichert Kehren, der seit zwölf Jahren in der Kämmerei arbeitet.
REES. „Am Anfang war die Luft raus.“ So beginnt laut der Vereinschronik 1949 die Geschichte des TTV Rees-Groin. Heute, fast 75 Jahre später, ist beim Klub die Luft alles andere als raus. Rund 250 Mitglieder zählt der TTV, kann auf eine gute Jugendbasis bauen, auch sportlich läuft es. Beste Voraussetzungen also, um im kommenden Jahr das 75. Jubiläum zu feiern. „Unser Orga-Team hat sich dazu ein paar Dinge auf die Fahne geschrieben“, sagt Geschäftsführer Jörn Franken. Dazu zählen auch mehrere Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen, die sowohl Mitgliedern als auch Nicht-Mitgliedern lange in guter Erinnerung bleiben sollen.
EMMERICH. „Klein, fein und schick“, so beschreibt Peter Hinze den Lichtermarkt in Emmerich. „Er hat sich als fester Programmpunkt in unserer Stadt etabliert“, freut sich der Bürgermeister auf die nächste Auflage von Freitag, 8., bis Sonntag, 10. Dezember, auf dem Rathausvorplatz. Das dortige Ambiente sein „bestens geeignet“ für eine Veranstaltung, die mit viel Licht in die dunkle Jahreszeit einführt.
REES. Über 700 Jahre haben die Ziegelhersteller mit ihrer Arbeit Stadt- und Landschaftsbilder geprägt. Dies gilt insbesondere für Rees. Denn als es im 13. Jahrhundert die Stadtrechte erhält und gegen Ende des Jahrhunderts mit dem Bau der Stadtmauer als Schutz gegen den Rhein beginnt, nimmt auch die erste städtische Ziegelei ihre Arbeit auf. Um die Ziegelherstellung, einem „wichtigen Aspekt der Reeser Geschichte, der das Stadtbild maßgeblich geprägt hat“, wie es Bürgermeister Sebastian Hense formuliert, dreht sich die neue Ausstellung „Tichelwerck und panneschoppen“, die morgen im Koenraad-Bosman-Museum eröffnet wird.
ELTEN. Langsam, aber sicher rückt das große Jubiläum näher. Seit inzwischen 42 Jahren findet immer am ersten Adventssonntag der Weihnachtsmarkt in Elten statt. „Es ist ein Markt von Eltenern für Eltener“, sagt Walter Bröder von der gastgebenden Interessen- und Werbegemeinschaft Elten (IWE), „mit einem ganz besonderen Flair.“ Dazu trägt auch am Sonntag, 3. Dezember, wieder das Programm in der St.-Martinus-Kirche bei, das seit zehn Jahren die Veranstaltung bereichert.
REES. Sebastian Hense erinnert an eine alte Weisheit: „Am Niederrhein ist es so, dass eine Veranstaltung ab dem zweiten Mal Tradition ist.“ Dementsprechend wird am ersten Dezember-Wochenende in Rees eine neue Tradition eingeleitet: Dann findet von Freitag, 1., bis Sonntag, 3. Dezember, zum zweiten Mal „Et Rääße Weihnachtspädje“ am Skulpturenpark statt – „vor wunderschöner Kulisse“, wie der Bürgermeister betont.
EMMERICH. Im Rahmen des bevorstehenden Baubeginns hatte der Deichverband Bislich-Landesgrenze NRW-Umweltminister Oliver Krischer zum Spatenstich eingeladen.
REES. Das Reeser Stadtarchiv und der Geschichtsverein Ressa suchen Bilderschätze in Form von alten Super-8-Filmen und Videoaufnahmen von Rees und den Ortsteilen sowie Schwarzweißbilder und die ersten Farbfotos, aber auch Postkarten, Urkunden, Zeugnisse, Festschriften und Prospekte aus alten Zeiten. Eine Auswahl der Bilder fließt 2028 in den Bildband zur 800-Jahr-Feier der Stadt Rees.
EMMERICH. Rund ein halbes Jahr nach dem Spatenstich und damit voll im Zeitplan konnte im Emmericher Hafen jetzt die Eröffnung der Erweiterungsfläche gefeiert werden. Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Areal wurden Stellplatzkapazitäten und Umschlagmöglichkeiten für Container geschaffen. So trägt der Emmericher Hafen der Entwicklung in der globalen Logistik Rechnung.
EMMERICH. Vor einem Jahr ist ein Novum in Emmerich an den Start gegangen: der digitale „Einkaufsgutschein“, eine Gemeinschaftsaktion der Emmericher Werbegemeinschaft (EWG und der Interessen- und Werbegemeinschaft Elten (IWE) mit der städtischen Wirtschaftsförderung (WfG). „Bisher ist der Gutschein sehr erfolgreich“, sagt Wirtschaftsförderin Sara Kreipe, „daran wollen wir anknüpfen und es ausbauen.“ Dabei haben die drei Partner vor allem die Arbeitgeber im Blick.
NIEDERRHEIN. Es sind die „härtesten Tage der Tour“, verrät Andreas Posch. Seit rund anderthalb Monaten arbeiten in den AED Studios in Lint bei Antwerpen, Belgien, die 36 Eiskunstläufer an „No Limits“, der neuen Show von „Holiday on Ice“. Mehrere Stunden täglich stehen sie für die Proben auf dem Eis. Es ist ein sehr kleinteiliges Arbeiten, „jetzt erfolgt der Feinschliff“, sagt Posch, der stellvertretende Tour-Manager. Alle streben nach Perfektion, bis am Mittwoch, 15. November, im Eissport- und Eventpark in Grefrath die Weltpremiere von „No Limits“ startet.
REES. Kinder müssen frühzeitig auf die Schulzeit vorbereitet werden – gerade im Hinblick auf den Straßenverkehr. Diesbezüglich ist man im St.-Irmgardis-Kindergarten in Rees „besonders motiviert“, lobt Peter Baumgarten von der Verkehrswacht Kreis Kleve. „Das ist längst nicht in jedem Kindergarten so“, ergänzt sein Kollege Falk Neutzer. Gemeinsam mit Inga Park von der Verkehrs- und Unfallprävention der Polizei waren sie zum Auftakt der Schulwegaktion „Sicher zur Schule“ zu Gast in Rees.
EMMERICH. Über 18 Jahre hat sich der Weihnachtsmarkt des Lions-Club Emmerich-Rees zu einer festen Institution entwickelt. „Daher war es schwierig, ein ganz neues Konzept zu entwickeln“, blickt Volker Fischer-Kahle auf die vergangenen Monate zurück. Er gehört zum Organisationsteam des neuen Veranstaltungsformates, das die Nachfolge des Weihnachtsmarktes am Schlösschen Borghees antritt – und bereits am morgigen Sonntag seine Premiere feiert. Dann findet von 11 bis 19 Uhr an und in der Societät, Kleiner Wall 2, in Emmerich erstmals der Herbstmarkt der Lions statt.
REES. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Der Reeser Kunstsonntag erfreut sich bei den Teilnehmern nicht nur weiterhin großer, sondern offensichtlich auch wachsender Beliebtheit. 37 Künstler stellen bei der 22. Auflage am Sonntag, 5. November, zwischen 11 und 18 Uhr in 28 Ateliers und Standorten ihre Arbeiten aus. „Eine großartige Beteiligung“, freut sich nicht nur Kulturamtsleiterin Sigrid Mölleken. „Nur in den Jahren zwischen 2008 und 2012 hatten wir ähnlich hohe Zahlen.“ Für Bürgermeister Sebastian Hense ist der Grund schnell erfasst: „Es ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation.“ Die Künstler zeigen ihre Werke und damit ihr Können, und den Besuchern bietet sich „eine tolle Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen“.
EMMERICH. Zum ersten Mal hat in Emmerich ein Kämmerer einen Doppelhaushalt eingebracht. Bürgermeister Peter Hinze richtete im Vorfeld einen „Dank an die Politik, dass sie diesen Weg mitgegangen ist“. Kämmerer Niklas Kehren verwies zwar auf eine „vergleichsweise gute Ausgangslage“, betonte angesichts von Defiziten in Millionenhöhe aber auch: „Die Tendenz ist klar – es geht steil bergab.“ Dringlichste Aufgabe sei es, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Haushalt handlungsfähig zu bleiben und darauf zu achten, „dass die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben nicht zu weit auseinandergeht“.
EMMERICH. Gute Nachrichten für die Kulturarbeit in Emmerich: Für das Projekt „Dritte Orte Ensemble Schlösschen Borghees“ ist eine Anschlussförderung für weitere drei Jahre bestätigt worden. „Für uns eine sehr wichtige Nachricht, gerade für unsere drei Angestellten, um sie halten zu können“, betont Judith Hoymann vom TIK. „Und natürlich für weitere hochwertige Veranstaltungen.“ Und davon gibt es auch 2024 wieder einige, wie das neue Programm zeigt, das das TIK und seine Partner nun vorgestellt haben.
EMMERICH. „Eine gute Schule erkennt man an ihren Partnern“, heißt es auf der Homepage des Programms „Bildungspartner NRW“. Bereits seit 2005 fördert die gleichnamige Geschäftsstelle die Zusammenarbeit von Schulen mit kommunalen Bildungs- und Kultureinrichtungen. Eine weitere Partnerschaft ist in dieser Woche hinzugekommen, denn die Gesamtschule Emmerich hat mit der Stadtbücherei eine entsprechende Kooperation geschlossen.
EMMERICH/REES. Geografisch, historisch, kulturell, politisch, wirtschaftlich – der Begriff „Europa“ vereint zahlreiche Aspekte, die mehr als 700 Millionen Einwohner betreffen. Zudem wird er vielfach auch für die Europäische Union genutzt, in der vom 6. und 9. Juni wieder die Europa-Wahlen anstehen. Doch nicht nur deshalb, auch angesichts der aktuellen großen Herausforderungen, sei Europa in diesem Jahr das Schwerpunktthema der Volkshochschulen in Deutschland, sagt Alf-Thorsten Hausmann, Leiter der VHS Kleve – Wilhelm Frede, bei der Vorstellung des neuen Programms für das erste Halbjahr 2024 im Reeser Rathaus: „Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Wir wollen dazu grundlegende Kenntnisse über Europa vermitteln.“
NIEDERRHEIN. Das Schlaflabor des St.-Willibrord-Spitals in Emmerich hat erneut die Qualitätsprüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) bestanden. Das Verfahren dient dazu, die Versorgung der Patienten in der Schlafmedizin zu sichern und zu verbessern. Dies wurde dem Schlaflabor nun zum wiederholten Mal bescheinigt.
EMMERICH. Zu Beginn der 1970er Jahre nimmt die „Trimm dich“-Kampagne des Deutschen Sportbundes Fahrt auf. Auch in Emmerich entsteht ein „Trimm dich“-Pfad im Bereich der Grillhütte am Alten Rheingolder. Mehr als zwei Jahrzehnte hält die Sport- und Fitness-Bewegung an, dann flaut sie ab, wird von neuen Trendsportarten abgelöst. Doch in der Hansestadt erlebt sie nun ein Revival, denn hier ist ein neuer „Trimm dich“-Pfad entstanden – an eben der Stelle, an der schon die ersten Geräte in den 1970er Jahren errichtet worden waren.
ELTEN. In Haldern war es bereits im vergangenen Jahr so weit, nun trifft es auch Elten: Der Emmericher Ortsteil verliert seine einzige Apotheke. „Schweren Herzens müssen wir die St.-Vitus-Apotheke [...] nach fast 32 Jahren aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen schließen“, teilen die Betreiber Christiane und Bernd Dewald auf einem Aushang mit. Carsten Moser, Apotheker aus Emmerich und im Vorstandsmitglied des Apothekerverbandes Nordrhein (AVNR), weiß, dass Elten kein Einzelfall ist. Für ihn steht fest: „Es wird nicht die letzte dieser Vor-Ort-Apotheken sein, die schließt.“
EMMERICH. Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen dieser Zeit – insbesondere auch für die Transport- und Logistikwirtschaft. Als relevanter CO2-Emmittent verlangt es für die Logistik nach nachhaltigen Lösungen, um die Dekarbonisierung dieses Sektors voranzutreiben. Wasserstoff, und hierbei der aus erneuerbaren Energien hergestellte „grüne“ Wasserstoff, kann eine dieser Lösungen sein, stellten die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, Brigitte Jansen, und Janine Elter vom Kompetenznetz Logistik.NRW im Begrüßungstalk in der gemeinsamen Veranstaltung vom Kompetenznetz Logistik.NRW und der Kreis-WfG im PAN in Emmerich heraus.
EMMERICH. Der leergeräumte Verkaufsraum der ehemaligen „Stoffzentrale“ in der Kaßstraße 35, mitten in der Emmericher Fußgängerzone, wirkt zwar kahl, aber keineswegs ungemütlich. Malcolm Lichtenberger sieht sich um: „Hier muss noch was gemacht werden, aber die ersten Veranstaltungen haben schon gezeigt, dass dieser Ort ein gutes Potenzial hat“, sagt er. Während der kommenden Wochen sollen die Handwerker aktiv werden, im Frühjahr soll dann die „Bake“ eröffnen – ein Begegnungscafé für Austausch und Kreativität im Ehrenamt.
ELTEN. Mehr als 50 Mitglieder haben an der Jahreshauptversammlung des Kneippvereins Elten im Gründungslokal Hotel-Restaurant Wanders teilgenommen. Nach einem kurzen Vorprogramm mit Filmen über den Barfußpfad und die Seepferdchenkurse des Vereins, startete die Versammlung mit der Begrüßung durch die Vorsitzende Manon Loock-Braun und dem Totengedenken.
REES. In der Stadtbücherei hat wieder der Vorlesewettbewerb der weiterführenden Reeser Schulen stattgefunden. An dem Wettbewerb durften die Klassensieger im Vorlesen der 6. Jahrgangsstufe der Rheinschule, der Realschule und des Gymnasiums Aspel teilnehmen.
WACHTENDONK. Der Naturpark Schwalm-Nette hat zusammen mit Schülern der Freien Realschule Wachtendonk zwei Ausstellungen im Naturparkzentrum Wachtendonk „Haus Püllen“ eröffnet. Rund 80 Gäste wurden dazu von Michael Puschmann, Geschäftsführer des Naturparkes, willkommen geheißen.
GOCH. Wer den kleineren Ausstellungsraum in der ersten Etage des Gocher Museums betritt, der blickt auf einen der spektakulärsten Ankäufe der letzten Jahrzehnte. Gezeigt werden hier im Rahmen von „Alles Museum 3“ (die NN berichteten) Raritäten der sakralen Glasfenster-Kunst: Entwürfe des bekannten Kirchenmalers Friedrich Stummel aus der Zeit um 1880/1900 für die St. Maria-Magdalena-Kirche Goch, die Krankenhauskapelle und die Leichenhalle des damaligen Gocher Krankenhauses im Gebäudekomplex des Tertianerinnenklosters.
GOCH. Mit der neuen Ausstellung „Alles Museum 3“ setzt das Gocher Museum seine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung fort. Bereits mit „Alles Museum 1 und 2“ hat man sich auf den eigenen Bestand fokussiert und diesen ausführlich in den Räumen präsentiert.
GOCH. Einen ganzen Monat lang hat Jan Schmidt auf den Knien verbracht und im Gocher Museum seine Sägearbeit #6 „Rosso Levanto“ geschaffen. Das Publikum war ab dem 23. Juli eingeladen, dem Künstler beim Entstehungsprozess über die Schulter schauen. „Rosso Levanto“, so der Titel der aktuellen Ausstellung, ist ein Naturstein, der nördlich von Florenz abgebaut wird. Diese Marmorart wird seit dem Mittelalter für zahlreiche bedeutende Bauwerke, vorwiegend im Innenraum für Säulen oder Balustraden, und für kunsthandwerkliche Objekte genutzt. „Der Stein hat rote, grüne, graue und fast weiße Einschlüsse“, erzählt Jasmin Schöne, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Museumspädagogin.
GOCH. Von außen die historische Fassade, von innen modern ausgestattete, helle und barrierefreie Räume, die unter anderem Platz für die Tourist-Information, einen Besprechungsraum, das Stadtarchiv und den Heimatverein Goch bieten werden: Die Sanierung des „Hauses zu den fünf Ringen“ an der Steinstraße schreitet zügig voran.
EMMERICH. Zum großen Abschluss von „Emmerich im Sommer“ am Samstag, 29. Juli, ist nicht nur ein letztes Mal feinstes Programm angesagt, die Organisatoren beenden die diesjährige Auflage auch wieder mit einem großen Knall.
EMMERICH. Schlaglöcher und meterlange Risse im Asphalt dominieren das Straßenbild auf der L7 in Emmerich. Dabei gehört sie zu einer der vielbefahrensten Straßen in der Hansestadt. Sie ist nicht nur die Einfahrt zur Innenstadt, sondern auch eine wichtige Verbindung zur B8 und der B220 auf der einen und nach Rees auf der anderen Seite. Damit das auch die nächsten Jahrzehnte so bleiben kann, bereitet Straßen.NRW in Kooperation mit dem Ordnungsamt der Stadt Emmerich zurzeit eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme vor. Die Arbeiten sollen Anfang Juni beginnen und bis Ende dieses Jahres andauern. Nur ein kleiner Teil wird dazu gesperrt werden müssen; für den Rest gilt streckenweise eine Einbahnstraßenregelung.
EMMERICH. Die Volksbank Emmerich-Rees hat auch im vergangenen Jahr erneut ihr Engagement für die Gemeinschaft unter Beweis gestellt, indem sie Spenden in Höhe von insgesamt 120.000 Euro an verschiedene Vereine und Institutionen in der Region ausschüttete. Besonders hervorzuheben ist dabei die Spende von 50.000 Euro, die der Förderung der Jugendarbeit in den örtlichen Sportvereinen gewidmet ist.