Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere InformationenCookies Auflistung
Werben für den „Einkaufsgutschein“ als Arbeitgebergutschein: (v. l.) Nathalie Christmann, Elisabeth Wolbring, Rainer Elsmann, Ufuk Cosguner, Martina Fingerhut und Sara Kreipe. NN-Foto: MB
31. Oktober 2023 · Michael Bühs · Emmerich

„Der Einkaufsgutschein“: Erfolgsmodell für Emmerich

Fazit nach dem ersten Jahr der Gemeinschaftsaktion von WfG, EWG und IWE

EMMERICH. Vor einem Jahr ist ein Novum in Emmerich an den Start gegangen: der digitale „Einkaufsgutschein“, eine Gemeinschaftsaktion der Emmericher Werbegemeinschaft (EWG und der Interessen- und Werbegemeinschaft Elten (IWE) mit der städtischen Wirtschaftsförderung (WfG). „Bisher ist der Gutschein sehr erfolgreich“, sagt Wirtschaftsförderin Sara Kreipe, „daran wollen wir anknüpfen und es ausbauen.“ Dabei haben die drei Partner vor allem die Arbeitgeber im Blick.

Vor der Einführung des neuen Modells setzten die beiden Werbegemeinschaften mit dem Verkauf ihrer eigenen Gutscheine weniger als 6.000 Euro um. Seit Einführung des gemeinsamen Gutscheins sind es bereits mehr als 28.000 Euro, wie Kreipe berichtet, und mehr als 15.000 Euro wurden bereits eingelöst. Allerdings: „Der private Sektor ist wesentlich höher, von Arbeitgebern wird der neue Gutschein nicht besonders stark genutzt“, sagt Kreipe.

Dabei ist man sich bei WfG, EWG und IWE einig, dass der digitale Einkaufsgutschein als Arbeitgebergutschein und damit als Zusatzleistung für Mitarbeiter wie gemacht ist für Betriebe, „um sich als Arbeitgeber attraktiv zu präsentieren, gerade in diesen turbulenten Zeiten, in denen jeder händeringend Personal sucht“, sagt Kreipe. Bis zu 50 Euro im Monat, also 600 Euro jährlich, könne ein Arbeitgeber so einem Angestellten als Sachbezug steuerfrei zukommen lassen.

Ufuk Cosguner, Vorsitzender der EWG, gibt den Gutschein bereits jeden Monat an Mitarbeiter aus: „Man kann den Gutschein individuell gestalten und sogar personalisieren, mit einem Firmenlogo oder Foto.“ Den neuen Einkaufsgutschein gibt es in den Werten zehn, 15, 25 und 50 Euro, „der Betrag kann aber auch frei gewählt werden“, ergänzt Cosguner. Außerdem kann der Gutschein auch anteilig eingelöst werden, „und für größere Anschaffungen kann man ja Gutscheine sammeln“.

Für Rainer Elsmann, den Vorsitzenden der IWE, bietet der Einkaufsgutschein aber auch in Sachen Handling viele Vorteile. „Das Verrechnen und Ausstellen ist einfacher, die größere Zahl an Akzeptanzstellen bietet einen enormen Mehrwert.“ Es sein ein transparentes System, „alles ist digital, es gibt eine umständlichen Excel-Tabellen mehr“.

Der Gutschein ist sowohl als Papierkarte als auch als digitale Version erhältlich. Neben den Mitgliedern der beiden Werbegemeinschaften können auch Nicht-Mitglieder teilnehmen; sie zahlen dafür eine Gebühr, die bei den Mitgliedern über den jeweiligen Beitrag an die Werbegemeinschaft abgedeckt ist.

Derzeit gibt es im Emmericher Stadtgebiet 32 Akzeptanzstellen, „Gespräche für weitere Stellen laufen“, sagt Elsmann. Für Sara Kreipe steht fest: „Es ist super, dass sich die drei Gemeinschaften zusammengetan haben für eine Nachfolgeregelung zu den alten Papiergutscheinen. Ein toller Schritt, der allen Beteiligten einen Mehrwert bietet.“

Unter www.emmerich-gutschein.de gibt es nicht nur den Einkaufsgutschein – auch individuell zu gestalten –, sondern ebenfalls weitere Informationen sowie eine Übersicht der Akzeptanzstellen, die laufend aktualisiert wird.Michael Bühs

Werben für den „Einkaufsgutschein“ als Arbeitgebergutschein: (v. l.) Nathalie Christmann, Elisabeth Wolbring, Rainer Elsmann, Ufuk Cosguner, Martina Fingerhut und Sara Kreipe. NN-Foto: MB

Prospekte
weitere Artikel