Neue Elemente auf dem Reeser Skaterplatz eingeweiht
Zweitägiger Workshop von Westenergie, der Stadt Rees und „skate-aid“
Die neuen Elemente der Skateranlage wurden auf Initiative des Reeser Jugendnetzwerkes angeschafft und errichtet. „Die alten Teile waren nach 25 Jahren nicht mehr in allzu gutem Zustand, außerdem gerade für Anfänger zu schwierig“, berichtete Norman Gebbing-Koltsch vom Jugendhaus Remix.
Also setzte sich das Reeser Jugendnetzwerk für einen Austausch ein. Eine Kerngruppe bildete sich im vergangenen Jahr, die das Vorhaben in die Politik trug, die wiederum 80.000 Euro im Haushalt dafür bereitstellte. „Es war ein längerer Prozess, aber wir sind dankbar, dass die Stadt das Geld investiert und der Bauhof sich auch auf das Abenteuer eingelassen hat, die Elemente selbst zu installieren“, sagte Gebbing-Koltsch.
Zwei alte Teile – eine Ollie-Box und eine Rail – sind geblieben. Neu auf dem Skaterplatz sind eine Quarter-Ramp mit Teilgeländer, zwei Fun-Box mit Quarter, Half Pyramid sowie einmal Rail-Slide und einmal Stairs, und ein Manual Table. „Für genau solche Projekte ist das Jugendnetzwerk die richtige Adresse“, freute sich Bürgermeister Hense bei der Eröffnung. „Es zeigt das Engagement der Kinder und Jugendlichen in Rees – und dass sie etwas bewirken.“
Der Skate-Workshop wiederum bildete den passenden Rahmen dazu. „Eigentlich sollte er schon im vergangenen Jahr stattfinden. Dann haben wir aber entschieden, lieber zu warten, bis die neue Anlage fertig ist“, erläuterte Dirk Krämer, Kommunalmanager von Westenergie. Das Unternehmen richtete die zweitägige Aktion gemeinsam mit der Stadt Rees und der Organisation „skate-aid“ aus Münster aus. „Der Workshop soll den Kindern ermöglichen, Bewegung als Spaß wahrzunehmen und neue Talente an sich zu entdecken, die im besten Fall vielleicht auch zu einem neuen Hobby führen“, betonte Krämer.
Zu Beginn erfuhren die Kinder Wissenswertes zu der richtigen Boardgröße, den Rollen und Lenkgummis. Im Anschluss stiegen sie dann zum ersten Mal auf ein Skateboard. „Skateboarden verbindet. Es bringt die verschiedensten Menschen zusammen. Gleichzeitig schafft es Freiräume und ermöglicht so Kindern und Jugendlichen, sich zu entfalten. Gerade in ihrer Orientierungsphase ist das sehr wichtig für die Entwicklung. Die Tricks und Fertigkeiten, die die jungen Menschen während des Workshops erlernen, unterstützen sie also in ihrer Persönlichkeitsbildung“, sagte Titus Dittmann, Gründer von „skate-aid“.
Dank der Unterstützung von Westenergie gab es für die Kinder neben einer Verpflegung während der beiden Tage auch ein eigenes Board für jeden Teilnehmer. Michael BühsDie rund 40 Kinder, die am Skateboard-Workshop der Westenergie in Rees teilnahmen, lernten an zwei Tagen Tipps und Tricks für das sichere Fahren auf einem Skateboard. Zum Start und zur Eröffnung der neuen Skateranlage kamen auch Dirk Krämer von Westenergie und Bürgermeister Sebastian Hense (M., v. l.) sowie Norman Gebbing-Koltsch vom Remix. NN-Foto: Theo Leie