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Es werden visuelle Beziehungen sowie offene Dialoge zwischen Kunstwerken aus sechs Jahrhunderten gebildet. Foto: Museum Goch
21. Oktober 2023 · Corinna Denzer-Schmidt · Kurzmitteilungen

Die Sammlung als Fundament

Das Museum Goch präsentiert bis zum 25. August 2024 seine Ausstellung „Alles Museum 3“

GOCH. Mit der neuen Ausstellung „Alles Museum 3“ setzt das Gocher Museum seine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung fort. Bereits mit „Alles Museum 1 und 2“ hat man sich auf den eigenen Bestand fokussiert und diesen ausführlich in den Räumen präsentiert.

„Wir denken, dass nach dem erheblichen Zugewinn an künstlerischen Arbeiten durch die Schenkung der Sammlung Neumann sowie zahlreicher Neuerwerbungen in den vergangenen Jahren ein weiterer intensiver Blick auf die Sammlung hilfreich ist für die inhaltliche Positionierung des Museums“, so die Beschreibung der dritten Auflage.

Zwischen Oktober dieses Jahres und August 2024 öffnet das Museum Goch den Blick in die Sammlung in wechselnden Konstellationen. Es werden visuelle Beziehungen sowie offene Dialoge zwischen Kunstwerken aus sechs Jahrhunderten gebildet. Damit öffne man den Blick für die Besucher und stelle die künstlerische wie gesellschaftliche Relevanz der Sammlung zur Diskussion, heißt es.

Darüber hinaus werden Räume für den wissenschaftlichen Diskurs geschaffen, es wird Kollegen ermöglicht, die Sammlung in einer bisher nicht präsentierten Fülle zu sehen und Kontexte herzustellen. Es gehe bei „Alles Museum 3“ um das Museum selbst, seine gesellschaftliche und künstlerische Relevanz angesichts einer sich schnell verändernden Zeit. Der offene Diskurs über den Standort sei angesichts der allgemeinen Situation angebracht und wichtig. Für die Bestimmung des eigenen Standorts sei es von zentraler Bedeutung, immer wieder neu die Frage nach der grundsätzlichen Bedeutung des Museums zu stellen: „Was definiert das eigene Haus, was macht es innerhalb der Museumslandschaft einzigartig und was sind seine Stärken? Die eigene Sammlung ist dabei der Humus und das Fundament, auf dem das Museum gedeiht. Die eigene Sammlung entsteht in der Gegenwart und ist in die Zukunft hinein gerichtet.“

Interventionen

Mit den Ausstellungen habe man immer wieder gegenwartsbezogene Fragestellungen anhand künstlerischer Entwürfe thematisiert. Nun möchte man im Fokus auf die Sammlung die zeitlose Qualität und Dimension des Museums herausstellen und sichtbar machen.

Innerhalb der wechselnden Präsentation hat das Museum Goch drei Künstler zu befristeten Interventionen eingeladen; Künstler, die bereits in der Sammlung vertreten sind. Unter dem Label „Alles Museum 3 plus“ sind Wolfgang Schäfer, Horst Keining und Martin Lersch eingeladen, die Sammlungspräsentationen zu bereichern.

Darüber hinaus wird am 6. Dezember das Ensemble E-MEX die enge Zusammenarbeit fortsetzen und mit einem Konzert in den Ausstellungsräumen speziell auf die Präsentation „Alles Museum 3“ musikalisch reagieren.

Es werden visuelle Beziehungen sowie offene Dialoge zwischen Kunstwerken aus sechs Jahrhunderten gebildet. Foto: Museum Goch

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