Bilanz der Polizei zum Aktionstag „Fahrrad und Pedelec“

KREIS KLEVE. Am Montag, 3. Juni, dem europäischen Tag des Fahrrads, beteiligte sich die Kreispolizeibehörde Kleve am landesweiten Aktionstag „Fahrrad und Pedelec“. Im Fokus des Aktionstages stand die Sicherheit der Zweiradfahrer. Die Polizei kontrollierte im Kreis Kleve das Einhalten von Verkehrsvorschriften von wie auch gegenüber Rad- und Pedelec-Fahrern. Außerdem überprüften die Beamten Zweiräder auf eventuelle Mängel.

Insgesamt kontrollierte die Polizei 193 Fahrräder, 33 Pedelecs, 43 PKW und zwei LKW. 24 Radfahrer benutzten während der Fahrt ein Handy. 96 Radfahrer fuhren nicht auf dem vorgeschriebenen Radweg. Jeweils zwei Fahrradfahrer begingen einen Vorfahrtsverstoß oder missachteten das Rotlicht an der Ampel. In sechs Fällen wurden Verwarngelder wegen anderer Verstöße, wie die Mitnahme von Personen, erhoben. Vier Pedelec-Fahrer waren mit Handy unterwegs, neun benutzten nicht den vorgeschriebenen Radweg. Ein Pedelec-Fahrer missachtete die Vorfahrt und ein weiterer das Rotlicht an der Ampel.

Vier Autofahrer benutzten während der Fahrt ein Handy. Zwei Autofahrer missachteten die Vorfahrt. Wegen sonstiger Verstöße zahlten 18 Autofahrer ein Verwarngeld, vier weitere erwarten ein Bußgeld.

Zeitgleich bot die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizei Kleve in Kranenburg und in Geldern Fahr- und Sicherheitstrainings für Pedelec-Fahrer/innen an. Dabei zeigten die Beamten den Teilnehmern, wie sie ihr Pedelec auch in brenzligen Situationen besser beherrschen.