Start Reportagen Seite 25

Reportagen

uhrwerk Oper

Der Zeitplan ist eng getaktet: Zehn-Minuten-Intervalle. Am Ende: Das Portrait einer Maschinerie: Oper von hinten – die Rückansicht der perfekten Illusion. weiterlesen

Endspiel

Merke: Jede Halle ist anders. Das Orchester braucht ein Gefühl für die Akustik. Mikrofone werden aufgebaut. Alles heute landet in der Konserve. Das Orchester nimmt die Bühne in Besitz. Das Orchester reist per Bus an. Genau genommen sind es drei Busse. Die Mannschaft – ein...

Rettich, Lausbub, Urknall

Die Frage nach dem Rettich regiert den Abend. Vielleicht muss sie unbeantwortet bleiben. b.23: Ein Triptychon. Mozart, Flamenco, Brahms. Zwei Giganten – getrennt durch die Ursuppe. weiterlesen

Abwärts

Ein Kind ist gestorben. Anderswo sterben Kinder an Hunger, an Seuchen – im Krieg. Anderswo, glauben wir, ist weit entfernt. Bei uns sterben Kinder vielleicht im Straßenverkehr und manchmal – an der Überforderung ihrer Eltern mit einem Zustand, den man gemeinhin Leben nennt. weiterlesen  

Unternehmen Dudelsack

Peter Söchtig spielt gern Dudelsack. Manchmal übt er ... im Klever Knast. Es gibt Sinnestäuschungen. Wenn einer Palmen in der Wüste sieht, könnte es sich um eine Fata Morgana handeln. Und dann gibt es da noch den Fall, dass jemand aus der Besuchsabteilung der Klever...

b.22 – Stille Nacht

Was hat man gesehen – was gehört? Alles beginnt als ruhiger Abend. Stille Nacht am Rhein. Ballett als die Reduktion auf das Eigentliche: Eine Compagnie – ein Pianist. Tanz unterm Brennglas. Nichts zieht dich weg – alles führt nur hin. weiterlesen

Alltag im Zentrum

Der neue Ballettabend der Deutschen Oper am Rhein mit Choreographien von Balanchine, van Manen und Schläpfer ist hinreißend. „Alltag“ ist eines jener Stücke, die das innere Haus des Denkens bis unter den First anfüllen. Am Ende zieht man aus dem eigenen Kopf aus, weil kaum...

Gerichtigkeit

Gerichte sind die Herzkammern der Justiz. Vor Gericht es nicht im um Gerichtigkeit geht, wohl aber um das Recht. Gerichte kennt man aus Shows oder Justizklassikern. Letztere sind meist amerikanischen Ursprungs und zeigen ein gänzlich anderes System – Erstere setzen auf eine Mischung aus Fremdschämen,...

Nachbarn

Am Ende bleibt ein Urteil. Und der Anfang? Fragen. Jemand stiehlt eine Uhr. Es geht nicht um die Uhr. Es geht um Drogen: Geld wird gebraucht. Es hätte keine Uhr sein müssen. Gerichte sind Orte für Schriftsteller. Alles Handeln muss hier zu Sprache werden –...

Die meisten hängen gut

Ein Bild weiß, zu wem es möchte. Schade nur, dass die Bilder nicht sprechen können. Natürlich sprechen sie, aber sie sprechen nicht über Menschen, Adressen, Telefonnummern. weiterlesen