Bau- und Planungsausschuss: Teilnehmer in Quarantäne

GOCH. Wie bereits berichtet, sind zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung Goch positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Alle Kategorie 1-Kontakte sind identifiziert, die entsprechenden Quarantäne-Anordnungen wurden ausgesprochen. Sie gilt auch für die Mehrzahl der Besucher des Bau- und Planungsausschusses der Stadt Goch vom Mittwoch, 25. November. Beide infizierten Kollegen haben an dieser Sitzung im Ratssaal teilgenommen. Es galten dort sämtliche Vorgaben zum Infektionsschutz: Alle Sitzplätze haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern, es gab Trennwände aus Plexiglas und auch die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung galt vor, während und nach der Sitzung. Trotzdem haben Gesundheits- und Ordnungsamt die Quarantäneanordnungen vorsorglich ausgesprochen. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs der Erkrankung eines Kollegen kann theoretisch nicht ausgeschlossen werden, dass er sich im Verlauf der Sitzung bei dem zu diesem Zeitpunkt womöglich bereits infizierten Kollegen angesteckt hat. Um eine umfassende Klärung des Infektionsgeschehens zum Schutz Dritter zu gewährleisten, wird diese Annahme der Kontaktnachverfolgung zugrunde gelegt. Alle diejenigen Teilnehmer der Sitzung wurden als Kategorie 1-Kontakte gewertet, die über die gesamte Dauer teilgenommen haben oder nicht durch eine FFP2-Maske besonders geschützt waren. Da von den Quarantäne-Anordnungen auch Mitglieder des Rates der Stadt Goch betroffen sind, wurde der Jugendhilfeausschuss vorsorglich abgesagt und verschoben. Für sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vermögensbetriebes der Stadt Goch musste eine Quarantäne bis zum Ende der kommenden Woche ausgesprochen werden. Der Dienstbetrieb geht dort eingeschränkt weiter. Die übrigen Fachbereiche und Abteilungen der Stadtverwaltung Goch arbeiten in gewohntem Umfang, auf sie hat das Infektionsgeschehen keine Auswirkungen. Die Stadt Goch trifft derzeit Vorkehrungen, dass der Zutritt zu den Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse künftig nur noch mit FFP 2-Masken möglich sein wird. Ziel ist, die Teilnehmer und Besucher noch intensiver vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen.