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KLEVE. Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren hat das Klever Stadtarchiv ein innovatives Projekt mit Schülern initiiert. „Ziel ist es, anhand historischer Quellen unsere Stadtgeschichte greifbar zu machen und junge Menschen aktiv in die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit einzubinden“, erklärt die Projektleiterin und Stadtarchivarin Katrin Bürgel. Das Projekt basiert auf einer anfassbaren Archivpädagogik, bei der Geschichte nicht nur vermittelt, sondern durch kreative Prozesse erfahrbar wird.
KLEVE. Ob Geburtstag, Jubiläum oder als kleine Aufmerksamkeit – der Stadtgutschein ist bei vielen Gelegenheiten eine gute Wahl. Besonders praktisch: Der Stadtgutschein kann online zu jeder Tages- und Nachtzeit – also auch „last minute“ – über www.stadtgutschein-kleve.de erworben werden. „Diese Variante lässt eine personalisierte Gestaltung zu. Der Käufer kann hierbei einen individuellen Wert festlegen sowie ein eigenes Foto oder Logo hinzufügen“, sagt Mina van Lutterveld vom Team der Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve (WTM).
KLEVE. Am Samstag, 10. Mai, um 18 Uhr sowie am Sonntag, 11. Mai, um 16 Uhr bringt die Kinder- und Jugendgruppe Theaterspaß ihr neues Stück „Abenteuer in Piramses“ auf die Bühne. Die Vorstellungen finden in den Räumen des Theaters an der Ackerstraße 50-56 in Kleve statt. Die jungen Darsteller nehmen das Publikum mit auf eine spannende Reise, die in einer Schulklasse beginnt und mitten im alten Ägypten endet. Zwei Schülerinnen geraten während einer Klassenfahrt nach Berlin auf geheimnisvolle Weise an den Hof von Pharao Ramses. Zwischen goldenen Hallen, uralten Göttern und politischen Intrigen wird schnell klar: Hinter dem Glanz lauert Gefahr – und schon bald sollen die beiden Mädchen dem Herrscher des Reiches als „Geschenk“ überreicht werden. Der Text stammt von Yvonne Campbell Körner, die auch die Regie führt. Mit Kreativität und Witz hat die Kinder- und Jugendgruppe Theaterspaß eine unterhaltsame Inszenierung geschaffen, die für Zuschauer jeden Alters geeignet ist. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Für Inhaber der Jahreskarte ist die Veranstaltung kostenlos, allerdings wird eine rechtzeitige Reservierung empfohlen. Karten und Informationen sind unter thea.fluss@t-online.de und Telefon 02821/ 979379 erhältlich.
KEEKEN. Bald ist es wieder soweit und das Team von Nordwacht Keeken startet mit 80 Personen Richtung Insel! Zur Vorbereitung wurde ein Wochenende zusammen auf Ameland verbracht. Hier wurde ein tolles Programm für die Kinder ausgearbeitet, das Küchenteam hat den Speiseplan erstellt und viele Aktionen wurden vor Ort schon reserviert. Das betreuerteam kann es nicht abwarten, endlich in den Bus zu steigen!
KLEVE. Schafe sind eine der vielseitigsten Nutztiere des Menschen: Während man bei anderen Tieren nur das Fleisch oder die Haut verwenden kann, kann man von Schafen auch Milch und Wolle gewinnen. Doch wie kommt man an die Wolle der Schafe? Die Gäste des Tiergartens Kleve können auch in diesem Jahr wieder live dabei sein, wenn die Schafe geschoren werden, und sehen, wie das Vlies zur Wolle verarbeitet wird. Dabei erhält der Tiergarten Kleve auch in diesem Jahr wieder professionelle Unterstützung vom Kreisverein der Schafzüchter und -halter.
KLEVE/UTRECHT. Sieben Kanuten vom Kanu-Club Kleverland sind früh morgens mit ihren Kanus auf den Autos nach Utrecht aufgebrochen. Dort haben sie sich einer geführten Tour eines niederländischen Kanu Clubs angeschlossen, um dort durch und um Utrecht zu paddeln. Um 10 Uhr startete die Tour von rund 45 Paddlern in der Nähe vom Stadion in Utrecht über den Oude Rijn und Richtung Innenstadt. Die Gruppe paddelte durch Stadtkanäle und idyllische Grachten – als Highlight mit der Flaniermeile mit Cafés, Kneipen und Restaurants, die bei bestem Wetter sehr gut besucht waren. Nach einer Picknickpause im Park ging es dann noch im Bogen um Utrecht über weitere Grachten vorbei an alten Ruinen/Kastellen zurück zum Startpunkt.
KREIS KLEVE. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst mit den Partnern in den Niederlanden geht im Kreis Kleve voran. Vor einigen Jahren stellte der Rettungsdienst Kreis Kleve auf mobile, digitale Patientendatenerfassung um.
KLEVE. Am Samstag, 24. Mai, bietet die Nabu-Naturschutzstation Niederrhein einen Naturerlebnistag für Kinder voller Abenteuer mit Biene Maja und Co. auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Kleve-Materborn an. Was summt und brummt denn da? Sind das Biene Maja und ihr Freund Willi? Kinder können die freundliche Biene in ihre Welt begleiten und herausfinden, womit sie ihren Tag verbringt. Dabei stellt sie ihre Freundinnen und Freunde vor: die Grashüpfer, Schmetterlinge, bunten Käfer und Ameisen. Auf dem Weg trifft man geheimnisvolle Ingenieure der Natur und in jeder Ecke des Waldes wartet ein neues Abenteuer. Der Naturerlebnistag richtet sich an Kinder im Grundschulalter und findet von 10 bis 16 Uhr statt. Treffpunkt ist der „Parkplatz Truppenübungsgelände“ in Materborn. Kosten: zwölf Euro inklusive Mittagessen. Anmeldung: www.nabu-naturschutzstation.de.
KLEVE. Der Nachhaltigkeitspreis Klever Birne wird 2025 bereits zum dritten Mal vergeben. In diesem Jahr steht der Ideenwettbewerb im Zeichen der Sharing Economy – dem Teilen, Tauschen, Leihen, Mieten, Schenken und somit der Wiederverwendung von Ressourcen.
KLEVE. Es war ein gelungener Ausflug zum 50-jährigen Bestehen des Klever Kegelclubs „Die Pudelpäärchen“. Nach der Besichtigung von Schloss Augustusburg folgte der abendliche Höhepunkt in Brühl, ein Genuss für Augen und Gaumen, die Dinner-Show „Fantissima“. Nach einer erholsamen Nacht im benachbarten Schlosshotel ging es zurück nach Kleve, mit dem RE 10, pünktlich und sauber. Mit dabei waren auch noch einige Gründungsmitglieder (v.l.): Johannes Vierboom, Helmut Preuß, Ursula Preuß, Lothar Ulrichs, Sigrid Giesen, Harald Koch, Hans-Joachim Giesen, Eva Ulrichs, Jutta Sent, Elke Rübo, Karl-Heinz Hermsen, Gisela Megens.
KLEVE. Am Sonntag, 4. Mai, lädt die Stadt Kleve im Rahmen der beliebten Forstgartenkonzerte zu einem besonderen musikalischen Highlight in den idyllischen Blumenhof im Forstgarten Kleve ein. Ab 15 Uhr präsentiert die renommierte niederländische Blaskapelle „Die Fürstenwalder Musikanten“ ihr vielseitiges Repertoire traditioneller Egerländer und Böhmischer Blasmusik. Freunde der volkstümlichen Blasmusik dürfen sich auf ein stimmungsvolles Open-Air-Konzert freuen, das einen gemütlichen Sonntagnachmittag in der besonderen Kulisse des Blumenhofs garantiert. Der Eintritt ist frei und es stehen ausreichend Sitzgelegenheiten rund um die Konzertmuschel zur Verfügung. Eine vollständige Programmübersicht der Forstgartenkonzerte samt Veranstaltungsflyer und weiterführenden Infos gibt es auf www.kleve.de/forstgartenkonzerte.
KLEVE. Der Klevische Verein für Kultur und Geschichte / Freunde der Schwanenburg präsentiert sich ab sofort mit einem vollständig überarbeiteten Internetauftritt unter der Adresse www.klevischer-verein.de. Die neue Website überzeugt durch ein helles, freundliches und benutzerfreundliches Design, das den Zugriff auf Informationen deutlich erleichtert und modernen Nutzungsgewohnheiten im digitalen Raum gerecht wird. Im Zentrum des neuen Webauftritts stehen zwei besonders praxisnahe Neuerungen: ein aktueller Veranstaltungskalender sowie ein übersichtliches Verzeichnis aller Vereinspublikationen. Interessierte Nutzer finden dort mit wenigen Klicks Termine für Vorträge, Führungen, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen des Vereins. Die Rubrik „Veröffentlichungen“ bietet einen umfassenden Überblick über die wissenschaftlichen und heimatkundlichen Beiträge, die der Verein seit seiner Gründung veröffentlicht hat – geordnet, durchsuchbar und stets auf dem neuesten Stand. Die klar strukturierte Navigation der Seite erlaubt einen intuitiven Zugang zu allen Bereichen – ob Informationen zur Vereinsgeschichte, Mitgliedschaft, aktuellen Meldungen oder zur geschichtsträchtigen Schwanenburg. Großzügige Weißräume, eine moderne Typografie und ein responsives Design sorgen für optimale Lesbarkeit auf allen Endgeräten – vom Smartphone bis zum Desktop-PC. „Mit dem neuen Internetauftritt möchten wir nicht nur unsere bestehenden Mitglieder besser erreichen, sondern auch ein jüngeres, digital affines Publikum für unsere Arbeit begeistern“, so der Vorstand des Vereins. „Die Plattform bildet nun den lebendigen Charakter unseres Vereins auch digital ab.“ Der Klevische Verein lädt zum Besuch der neuen Website ein – und freut sich über Anregungen, Rückmeldungen und natürlich über neue Mitglieder, die sich für die reiche Kulturgeschichte Kleves und seiner Umgebung begeistern.
RINDERN. Der 11. Mai 1825 war ein Mittwoch und ist längst zu einem bedeutenden Datum zum Thema Käse am Niederrhein geworden, denn damals legte eine junge Frau namens Maria Reymer den Grundstein für die Käseproduktion am Niederrhein und sorgte damit auch dafür, dass sich die Region zur wichtigsten Milchregion Nordrhein-Westalens entwickelte.
GROESBEEK. Man kennt die Befreiung im Mai vor 80 Jahren von Bildern. Doch wie klang der Sommer der Befreiung 1945? Ein bemerkenswertes neues Buch mit dem Titel „Songs of Liberation in the Netherlands“ gibt eine Antwort darauf. Es wird am 30. April um 16 Uhr im Freedom Museum in Groesbeek vorgestellt.
KLEVERLAND. Der letzte Winter hat im Kreis Kleve bei vielen Imkern zu massiven Bienenvölker verlusten geführt. Die Ursachen sind vielfältig und schwer zu bestimmen, mögliche Gründe sind das extrem feuchte letzte Jahr, Pestizide und die Varroamilbe. Nun hat die Schwarmzeit der Honigbienen begonnen.
KELLEN. In der vergangenen Woche überprüften Beamte des Verkehrsdienstes Kleve im Rahmen einer Kontrolle des Schwerlastverkehrs unter anderem einen Lkw mit französischer Zulassung im Klever Ortsteil Kellen. Der Fahrer konnte vor Ort keinen Führerschein vorzeigen. Stattdessen händigte er ein französisches Schriftstück aus, das die Existenz eines auf seinen Namen ausgestellten Führerscheins dokumentieren sollte. Das Problem: Ein Eintrag im französischen Führerscheinsystem lag nach Prüfung durch die Beamten nicht vor. Doch der Fahrer wollte nicht aufgeben. Er rief bei der Führerscheinbehörde in Reims an. Das Ergebnis des Anrufs kam ihm allerdings nicht zugute. Die Person am anderen Ende der Leitung gab an, dass der Mann bereits seit 2013 keinen gültigen Führerschein mehr besitzt. Es lag bei der Behörde lediglich ein Antrag auf die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis vor. Der LKW-Fahrer fuhr somit seit mehr als zwölf Jahren unbehelligt im internationalen Fernverkehr quer durch Europa. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet und vor Ort eine Sicherheitsleistung erhoben. Die Weiterfahrt wurde ihm selbstredend untersagt.
KLEVE. Der Britische Ehrenfriedhof im Reichswald ist der größte Kriegsgräberfriedhof des Commonwealth in Deutschland und das Thema einer Führung der Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve (WTM) am Sonntag, 10. Mai, um 15 Uhr. Im Mittelpunkt der Führung stehen sowohl die Entstehung und Architektur der Anlage als auch die Schicksale einzelner Soldaten. „Viele der fast 8.000 Soldaten, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, sind unbekannt“, sagt die zertifizierte Gästeführerin Birgit van den Boom. Von einigen jedoch konnte sie die Geschichte recherchieren und kann so die Vergangenheit greifbar machen. Der Rundgang dauert 90 Minuten und kostet acht Euro pro Person. Treffpunkt ist am Parkplatz gegenüber dem Friedhof an der Grunewaldstraße. Eine Anmeldung auf www.kleve-tourismus.de oder bei der WTM unter Telefon 02821/ 84806 ist erforderlich.
KLEVE/WISSEL. Am Sonntag hat der Klever Fotoclub „Blende 8“ die Eröffnung seiner Jubiläumsausstellung im Stiftsmuseum in Wissel gefeiert. Anlass ist das 50-jährige Bestehen des Clubs, der sich seit seiner Gründung im Jahr 1975 als Foto- und Schmalfilmclub Kleve über die Region hinaus einen Namen gemacht hat.
KLEVE. Die Band Deja Vu spielt am Samstag, 3. Mai, im Tanzpalast Bresserberg an der Königsallee 190. Deja Vu ist eine Rock- und Pop-Band aus Emmerich, Rees und Pfalzdorf mit einer niederländischen Sängerin. Mit viel Freude und musikalischem Können präsentieren die Musiker Klassiker der 1970er, 80er und 90er Jahre. Einlass ist an dem Abend um 20 Uhr, Beginn um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
KLEVE. Jetzt fand die diesjährige offene Landes-Einzelmeisterschaft im ID-Judo in Oberhausen-Osterrath statt. Die Budosportgemeinschaft Kleverland ging in diesem Jahr mit zehn ID-Sportlern an den Start. Darunter bereits die Landesmeister, Vize-Landesmeister und Bronzemedaillengewinner vom vergangenen Jahr und sechs weitere ID-Judoka, für die es die allererste Einzelmeisterschaft war.
KLEVE. Gleich sechs Judoka der Budosportgemeinschaft Kleverland stellten sich ihrer Gürtelprüfung. Für fünf von ihnen hängt an dieser Gürtelprüfung nicht nur die Farbe des Gürtels. Mit dieser Prüfung dürften sie zum allerersten Mal auf einem offiziellen Wettkampf starten. Nach gemeinsamen Aufwärmübungen wurde die Fallschule kurz wiederholt und alle konnten sich noch einmal miteinander austauschen, Knackpunkte üben, bevor es ernst wurde. Verschiedene Arten der Fallschule, Würfe aus Grundform und aus der Bewegung, Kombinationen, Übergänge vom Stand in den Boden, Haltegriffe und Befreiungen und zum Schluss noch ein kleines Randori waren gefragt. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen. Am Ende bekamen alle Prüflinge ihre wohlverdiente Urkunde und der neue Gürtel wurden von den Trainern direkt umgebunden. Über den neuen Gürtel freuen sich: Felix Gummelt, Luca Korthauer, Noel Grabarek, Nadine Gipmans, Kim Luzia Kralik und Mikel Wiesmann. Glückliche Gesichter bei Prüflingen und dem Trainerteam, bei Eltern, Großeltern und Geschwistern.
KLEVE. Mit frischem Wind und vollem Einsatz ist der Clever Ruder Club in das Jahr gestartet. Bereits in den ersten Monaten des Jahres zeigte sich: Hier wird nicht nur gerudert – hier wird Gemeinschaft gelebt!
KLEVE. Hens Borkent (r., mit Gattin Inneke) erhielt jetzt durch den Bürgermeister der Gemeinde Bergen, Michael Rauner (l.), den königlichen Orden „van Oranje-Nassau“. Hiermit wurde auch seine ehrenamtliche Tätigkeit im Verein Mosaik gewürdigt, wo Hens Borkent 15 Jahre im Vorstand tätig war. Er ist Bindeglied zwischen Mosaik und den familienkundlichen niederländischen Vereinen und leitet die Digitalisierung und Erschließung von Totenzetteln, die von vielen Menschen im Kleverland dem Verein Mosaik zur Verfügung gestellt wurden. Das von Borkent betreute alphabetische Namensverzeichnis der Totenzettel findet sich unter www.mosaik-kleve.de. Der Mitglieder des Vereins sind dankbar über die verdiente Auszeichnung.
KLEVE/KRANENBURG. Vom 5. März bis 5. April fand in der Feuerwache Kleve das Modul 2 der Grundausbildung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Kleve und Kranenburg statt. Nach dem ersten Modul mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung war dies der zweite Teil der feuerwehrtechnischen Grundausbildung. Insgesamt nahmen am zweiten Modul 17 Einsatzkräfte teil, davon 14 aus Kleve, zwei aus Kranenburg und ein Kamerad aus Goch. Vier der Teilnehmenden waren weiblich. In 80 Ausbildungsstunden wurden umfangreiche Kenntnisse zur technischen Hilfeleistung vermittelt. Inhalte waren unter anderem Fahrzeug- und Gerätekunde, Erste Hilfe, Sichern und Stabilisieren von Unfallfahrzeugen, Grundlagen der Hydraulik, Hygienemaßnahmen im Einsatz sowie die psychologische Nachsorge nach belastenden Einsätzen. Besondere praktische Höhepunkte waren die Arbeit mit Schere und Spreizer an einem Pkw, das Besteigen der rund 30 Meter hohen Drehleiter in Kleve sowie das eigene Abseilen aus einem Gebäude unter fachkundiger Anleitung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen das Modul erfolgreich mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. Im Anschluss daran wurden die Urkunden durch den Leiter der Feuerwehr Kleve, Ralf Benkel, sowie den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Kranenburg, Christian Kellner, überreicht. Der Gesamtdurchschnitt des Kurses lag bei 2,0 - ein tolles Ergebnis, das das Engagement und die Lernbereitschaft aller Beteiligten verdeutlicht. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Moduls konnten die Teilnehmenden den grünen Punkt vorne auf ihrem Helm entfernen. Damit sind sie nun offiziell für den Einsatz im Gefahrenbereich zugelassen. Die Kursatmosphäre wurde als sehr harmonisch und kollegial beschrieben. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den vermittelten Inhalten. Solche Lehrgänge stärken nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern fördern auch den sozialen Austausch und den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Löscheinheiten. Ermöglicht wurde die Ausbildung durch das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Ausbilderinnen und Ausbilder der Feuerwehren Kleve und Kranenburg. Der Leiter der Feuerwehr Kleve, Ralf Benkel, betonte zum Abschluss: „Passt immer gut auf eure Kameradinnen und Kameraden auf - und kommt von allen Einsätzen immer heil nach Hause“. Nach der Grundausbildung folgen für die neuen Feuerwehrleute nun weitere wichtige Qualifikationen auf Kreisebene – darunter der Sprechfunklehrgang sowie die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.
KREIS KLEVE. Der Sturz von der Leiter oder die abgerutschte Kettensäge. Und genauso das Ausrutschen auf nassem Boden beim Saubermachen oder der versteckte Asbest beim Sanieren vom Altbau: Wer im Kreis Kleve auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder in der Landwirtschaft arbeitet, hat jeden Tag aufs Neue ein Risiko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu werden.