Xanten

3. Oktober 2026

Klaus Wolfertz aus Xanten erhält das Bundesverdienstkreuz

XANTEN. Auf den Esstisch habe seine Familie oft verzichten müssen. „Er hatte sogar den großen Vorteil: Er war ausziehbar“, sagte Klaus Wolfertz (70). Da er noch kein Büro gehabt habe, als seine drei Kinder noch zuhause gelebt hätten, habe er den Esstisch im Xantener Eigenheim schlichtweg immer zu „seinem“ Büro umfunktioniert. Nicht nur hier mussten die drei Kinder sowie Ehefrau Ulla Verständnis für das zeitaufwendige Ehrenamt ihres Vaters und Ehemannes aufbringen. Allerdings sei das Ehrenamt in den 1980er Jahren ebenfalls in sein Leben getreten, als er seine Ehefrau Ulla kennengelernt habe. Sie machte ihn mit Mike Chukwuma bekannt. Der gebürtige Nigerianer lebt heute in der Schweiz, hat aber mit Klaus Wolfertz und dem Freundeskreis Nigeria etliche Projekte in dem mit Abstand bevölkerungsreichstem Land Afrikas in den vergangenen 40 Jahren umgesetzt. Für dieses Engagement erhielt Klaus Wolfertz nun das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

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Xanten

2. Oktober 2026

Künstler für ArtOrt 2027 in Xanten gesucht

XANTEN. Vom 30. Januar bis zum 27. Februar 2027 wird die Xantener Innenstadt wieder zur Galerie: Bei der Veranstaltung „ArtOrt – Kunst in der Stadt Xanten“ treffen Künstlerinnen und Künstler aus Xanten und der Region auf teilnehmende Geschäfte der Innenstadt.

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Xanten

1. Oktober 2026

Mehr Platz für Gemeinschaft: Evangelische Kirche in Xanten umgebaut

XANTEN. Eine Kirche ist heutzutage nicht mehr nur ein Ort des gemeinsamen Betens, sondern auch der Geselligkeit und der gelebten Gemeinschaft. Kirchen und kirchliche Räume müssten deshalb inzwischen „neu gedacht“ werden, sagte die Xantener Architektin Beate Kempkens. Genau das habe sie auch beim Umbau der Evangelischen Kirche in Xanten versucht zu berücksichtigen. So wurden etwa die alten Kirchenbänke gegen neue Stühle mit ausziehbarem Halter für ein Gesangsbuch ausgetauscht. Diese Stühle sind bei Gottesdiensten zu einem Hufeisen vor dem Altar aufgestellt. „Dadurch bekommt man ein besseres Gefühl dafür, dass es ein Wir ist, das hier zusammenkommt“, sagte Brigitte Messerschmidt vom Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Xanten-Mörmter beim Pressegespräch. Bei anderen Veranstaltungen – etwa Konzerten – könnten sie aber auch völlig anders angeordnet werden oder sogar gänzlich verschwinden. Auch das sei wichtig, um den Ort der Kirche eben auf ganz vielfältige Weise nutzen zu können. Am kommenden Sonntag, 4. Oktober, lädt die Evangelische Kirche Xanten-Mörmter aber erstmal zur feierlichen Eröffnung in die umgebaute Kirche in unmittelbarer Nähe zum Xantener Marktplatz ein. Der etwa einstündige Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Anschließend wird es im benachbarten Gemeindehaus einen Empfang unter anderem mit Wortbeiträgen geben.

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Xanten

30. September 2026

Über 70 Händler beim Herbstmarkt in Xanten

XANTEN. Es hat Tradition in Xanten, dass am zweiten Oktober-Wochenende der Herbstmarkt inklusive eines verkaufsoffenen Sonntages in die Innenstadt lockt. Nicht nur bei den Xantenern selber und vielen Touristen ist der Termin fest im Kalender notiert, sondern auch bei einigen Händlern. Die Ausstellerliste ist schon längst voll: Über 70 Händler werden am Samstag und Sonntag, 10. und 11. Oktober, wieder vertreten sein. „Der Herbstmarkt ist genauso wie der Ostermarkt ein Selbstläufer“, sagt Sebastian Scholten von der Interessengemeinschaft Gewerbetreibender Xanten (IGX), die trotzdem Jahr für Jahr daran arbeitet, das Konzept zu optimieren oder an neue Gegebenheiten anzupassen – so auch in diesem Jahr.

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Xanten

30. September 2026

„Archäologie im Rheinland 2025“ im Xantener Römermuseum: Ein archäologischer Schatz aus Kalkar

XANTEN. Der Fund einer gut erhaltenen Bronzekanne auf einem Acker in Kalkar (der genaue Fundort soll geheim bleiben) überraschte sogar Marion Brüggler, Außenstellenleiterin im LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland. Der lizenzierte Sondengänger Henk Verhoeven hatte sie mit einer Metallsonde gefunden und dem LVR-Amt vorbeigebracht. „Er sagte sofort: Hier, könnt ihr haben. Er wusste selbst gar nicht, was er da für einen Hammerfund gefunden hat“, sagt Brüggler. Die sofort benachrichtigten Archäologen konnten vor Ort – einige Meter vom Fundort der Bronzekanne entfernt – weitere Bronzegefäße, Keramik- und Glasgefäße sowie den Henkel der Bronzekanne bergen und dokumentieren. „Die Lage der Gefäße lässt auf ein Brandgrab schließen, auch wenn sich nur wenig Leichenbrand im Umfeld der Gefäße befand“, sagt Brüggler. Mit insgesamt vier Bronzegefäßen als Grabbeigabe sei dieses Brandgrab aber außergewöhnlich gut ausgestattet gewesen. Die Fundsachen aus Kalkar sind nun Teil der Wanderausstellung „Archäologie im Rheinland 2025“ des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland, die bis zum 3. Januar im Römermuseum im LVR-Archäologischen Park Xanten (APX) gastiert.

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Xanten

28. September 2026

„Licht von Xanten“ für Anne Prior aus Dinslaken: „Das Schweigen gegenüber Radikalen darf sich nicht

XANTEN/DINSLAKEN. Anne Prior, Buchhändlerin und Forscherin zur Geschichte verfolgter und ermordeter Juden am Niederrhein, ist die Preisträgerin „Licht von Xanten“ 2026. Die Dinslakenerin erhielt das symbolische Licht als handgefertigte Kerze für ihr jahrelanges Eintreten für Verständigung und Erinnerungsarbeit. Dieses Licht bekommen jährlich Menschen, die Außergewöhnliches im Geist des Nikolaus Groß für Glauben, für die Gesellschaft und für die Kirche geleistet haben.

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Xanten

28. September 2026

Von Pescara über Weeze nach Xanten: Italienisches Reisemagazin „Addò Way“ zu Gast am Niederrhein

XANTEN. Eine Direktflugverbindung, zwei Windmühlen und jede Menge römische Geschichte: So führte der Weg des italienischen TV-Formats „Addò Way“ am Dienstag, 22. September, nach Xanten. Moderator und Autor Francesco Paolo Salviani und Kameramann Giuseppe waren einen Tag lang in der Stadt unterwegs, um Aufnahmen für eine neue Folge der italienischen Reisesendung zu produzieren.

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