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NIEDERRHEIN. „In Schweiß kommen“ wollte er nicht, aber immerhin 300 Meter absolvierte der ernannte Bischof von Münster, Dr. Heiner Wilmer, auf dem Laufband am Stand des Bistums Münster beim Katholikentag in Würzburg. Dann widmete sich Wilmer lieber dem eigentlichen Zweck seines Besuches am Bistumsstand: dem Gespräch mit und dem Kennenlernen von Menschen.
KREIS KLEVE. Kürzlich trafen sich die Mitglieder der CDU Senioren Union des Kreises Kleve zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Der Kreisvorsitzende Heinz van Baal konnte dabei im „Haus am See“ in Goch-Kessel etwa 80 Teilnehmer begrüßen. Als besondere Gäste waren die 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Goch, Katharina Pleines, sowie als Referent des Tages, Dr. Dieter Kollmer, der Einladung zu dieser Versammlung gefolgt. Katharina Pleines würdigte in Ihrem Grußwort die große Bedeutung der Senioren Union und die vielfältigen Aktivitäten, mit denen eine wertvolle Arbeit zum Wohle der Senioren geleistet werde. Neben dem Jahresbericht wurde mittels einer Videoanimation in sehr würdevoller und feierlicher Weise der zahlreichen verstorbenen Mitglieder gedacht. Mit ganz besonderem Interesse verfolgten die Teilnehmer den anschließenden Vortag von Dr. Kollmer mit dem Thema: „Die Nato als entscheidender Eckpfeiler europäischer Sicherheitspolitik“.
NIEDERRHEIN. Den meisten Menschen liegt es fern, sich zu Lebzeiten mit ihrem eigenen Tod zu beschäftigen. Das ist verständlich, aber es gibt durchaus gute Gründe dafür und mehrere Arten, es zu tun. Ein Beispiel ist die Trauerrede zu Lebzeiten, die erst seit einigen Jahren langsam in der Bestattungskultur ankommt. Was hinter dem Konzept steckt und was dafür spricht, davon berichten Trauerbegleiterin Mandy Fritze-Rumahi und Tanja Warning von Bestattungen Warning aus Rees, die in diesem Kontext zusammenarbeiten.
KREIS WESEL. Der SPD-Kreisverband Wesel hat seine Kandidaten für die kommenden Landtagswahlen am 25. April 2027 nominiert, wie die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung mitteilen. Für den Wahlkreis 58 Wesel II mit den Städten und Gemeinden Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde stellten die Genossen René Schneider auf, der bereits auf zahlreiche Jahre Erfahrung als direkt gewählter Landtagsabgeordneter blicken kann. Im Wahlkreis 59 Wesel III mit Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel kandidiert Jihane Zerhouni. Zerhouni ist ebenfalls bereits an verschiedenen Stellen politisch aktiv. Sie ist Vorsitzende der SPD Frauen Nordrhein-Westfalen sowie Vorsitzende im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration in Wesel. Für den Wahlkreis 60 Wesel IV mit Neukirchen-Vluyn und Moers tritt Paul Stucki an. Stucki ist vertritt die SPD seit etwa sechs Jahren in Moers kommunalpolitisch im Sport- und Schulausschuss. Bekannt ist er auch als Vorsitzender des Rot-Weiss Moers.
KREIS WESEL. 151 Schülerteams aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse am Niederrhein zwischen Moers und Xanten nahmen am 43. Planspiel Börse teil. Die zehn Gruppen, die innerhalb von vier Monaten durch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren den größten Wertzuwachs in ihrem virtuellen Depot erzielen konnten, wurden jetzt mit Urkunden und echten Euros belohnt. „Unsere Sparkasse vergibt Geldpreise von insgesamt 3.625 Euro“, sagte Spielleiterin Lena Kempken und gratulierte dem erstplatzierten Team ‚ColienundAmelie‘. Die Schülerinnen des Mercator-Berufskollegs hatten mit dem Spielgeld von 50.000 Euro einen Gewinn von über 16.000 Euro erzielt. Dafür erhielten Colien Geister, Amelie Lankhorst und Svenja Stamm von der Sparkasse 500 Euro.
NIEDERRHEIN. Das Modellprojekt „Physician Assistants in Nordrhein“ der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein geht in die nächste Phase: Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres die ersten Haus- und Facharztpraxen Physician Assistants (PAs) in ihren Praxisalltag integriert haben, findet seit Mai eine erste Evaluation des Projekts statt. Dabei bewerten die teilnehmenden Ärzte gemeinsam mit ihren PAs die Chancen und Herausforderungen in der ambulanten Versorgung. Ziel des Modellprojekts ist es, die Rolle dieses Berufsbildes im Praxisalltag differenziert zu beleuchten und Impulse für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen zu geben. Insgesamt nehmen 16 Haus- und Facharztpraxen aus dem Rheinland am zweijährigen Modellprojekt teil.
KREIS KLEVE. Kinder wachsen in einer digitalisierten Welt auf: Tablet, Spielekonsole und Co. nehmen oft eine feste Rolle im Familienalltag ein. Insbesondere die Anschaffung des ersten Smartphones sorgt in Familien häufig für Diskussionen: Während Kinder oft sehnsüchtig auf ihr erstes Smartphone warten, stellen sich Eltern viele Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für das erste Smartphone? Was müssen wir beachten? Und wie können wir unser Kind dabei gut begleiten? Unter dem Titel „Mal Superheld, mal Bösewicht – Level 1. Eltern als Vorbilder beim ersten Smartphone“ bietet die AOK Rheinland/Hamburg für interessierte Mütter und Väter am Donnerstag, 11. Juni, von 18.30 bis 20.30 Uhr, einen Vortrag an. Die Veranstaltung findet im AOK-Haus Kleve, Bahnhofsplatz 10-14, statt. Die diplomierte Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative „Schau hin!“ wird den Eltern verständliche Informationen zur altersgerechten Mediennutzung geben. Die Chancen eines eigenen Smartphones, aber auch die damit verbundenen Risiken stehen im Fokus. Neben den Impulsen der Medienpädagogin gibt es auch Raum für Fragen und Erfahrungsaustausch. „Prävention spielt für uns eine bedeutende Rolle – auch bei der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Sie brauchen aufgeklärte Erwachsene an ihrer Seite, die sie beim Weg zum ersten Smartphone begleiten und ihnen einen kompetenten Umgang vermitteln können“, sagt Regionaldirektor Manrico Preissel. Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, die sich mit dem ersten Smartphone für ihr Kind befassen. Die Teilnahme ist kostenfrei und unabhängig von einer Mitgliedschaft bei der AOK Rheinland/Hamburg möglich. Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine verbindliche Anmeldung unter folgendem Link gebeten: https://familie.vigo.de/veranstaltungen/mediennutzung.html#c34718
KREIS WESEL. Mit einem gemeinsamen Besuch beim Europatag in Kleve hat der Arbeitskreis Europa der SPD Kreis Wesel erfolgreich in seine Arbeit gestartet. Für die Mitglieder wurde dabei wieder mal deutlich: Europa funktioniert nur gemeinsam – mit den Ländern, den Kommunen vor Ort und vor allem grenzüberschreitend.
NIEDERRHEIN. Millionen Menschen werden am Samstag, 16. Mai, den Eurovision Song Contest (ESC) im Fernsehen verfolgen, mehrere Zehntausend werden parallel noch bis Sonntag, 17. Mai, den Deutschen Katholikentag in Würzburg besuchen. Johanna Vering verbindet sie alle und viele Menschen mehr: Zum achten Mal wird die Theologin und Pastoralreferentin am Samstagabend in der ARD die Sendung „Das Wort zum Sonntag“ gestalten. Gesendet wird es um 20.55 Uhr, unmittelbar vor dem Beginn des ESC-Finales, das ebenfalls in der ARD übertragen wird.
KREIS KLEVE. Ob Hospitationsmodell oder Stipendien fürs Medizinstudium – zur Sicherung der ärztlichen Versorgung vor Ort hat der Kreis Kleve in den vergangenen Jahren verschiedene Unterstützungsformate ins Leben gerufen. Nun wurde auf der Internetseite der Kreisverwaltung eine umfassende Online-Informationsplattform freigeschaltet, die gezielt Medizinstudierende, Assistenzärzte sowie niedergelassene Ärzte anspricht. Die Seite bündelt zentrale Informationen und Verlinkungen rund um Niederlassung, Weiterbildung, Famulatur und das Praktische Jahr (PJ) sowie zu Förderangeboten, Beratungsangeboten und regionalen Unterstützungsstrukturen.
KREIS KLEVE. Wenn das Kranksein demnächst aufs Portemonnaie drückt: „Wer im Kreis Kleve zum Hausarzt geht, für den wird es teurer“, sagt Adnan Kandemir von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Der Geschäftsführer der NGG Nordrhein kritisiert das geplante Sparpaket im Gesundheitsbereich, das die Bundesregierung „stark zu Lasten der Versicherten verordnen“ wolle: „Für Medikamente sollen Versicherte künftig bis zu 15 Euro dazuzahlen, mindestens aber 7,50 Euro. Das läppert sich und drückt auf die Haushaltskasse – neben hohen Ausgaben für Sprit, Lebensmittel, Miete & Co.“ Heute dagegen liege die Zuzahlung bei fünf Euro und sei bei zehn Euro gedeckelt.
KREIS KLEVE. Die SB 46 wurde im April 2025 durch den Kreis Kleve als Aufgabenträger im Rahmen der ÖPNV-Offensive zur Erweiterung des grenzüberschreitenden Busverkehrs eingeführt. Ausgerichtet auf den Flugplan des Flughafens in Weeze, verkehrt sie im Zwei-Stunden-Takt zwischen der Wallfahrtsstadt Kevelaer und Nijmegen. Durch weitere Einstiegsmöglichkeiten am Flughafen Weeze sowie in Goch und Kranenburg hat sich inzwischen eine attraktive ÖPNV-Verbindung für den Alltags- und Freizeitverkehr etabliert. Aufgrund von Rückmeldungen der Bürger hat der Kreis Kleve die Aufnahme weiterer Haltepunkte geprüft und gemeinsam mit der BVR Busverkehr Rheinland GmbH umgesetzt. So wird die SB 46 ab dem 14. Juni in der Wallfahrtsstadt Kevelaer an der Haltestelle „Rathaus“ halten, wodurch die Innenstadt direkt angebunden und ein zentraler Umstiegspunkt geschaffen wird. In Goch entsteht mit der neuen Haltestelle „Stadtfriedhof“ eine bessere Anbindung des südlichen Stadtgebiets. Zudem erhält der Gocher Ortsteil Kessel durch die Haltestelle „Maasstraße/GochNess“ eine direkte Verbindung zum Schnellbusnetz des Kreises Kleve. Die neuen Haltestellen werden durch weitere Maßnahmen ergänzt, um die Nutzung attraktiver zu gestalten. So hat der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) an der Haltestelle „B 504/Maasstraße“ einen sicheren Fußgängerübergang eingerichtet, der die Erreichbarkeit verbessert. Zudem wird die Stadt Goch an dieser Haltestelle Fahrradbügel installieren, um die Kombination von Rad und Bus zu erleichtern. Der Kreis Kleve bedankt sich bei allen Beteiligten und insbesondere den Städten Goch und Wallfahrtsstadt Kevelaer sowie dem Landesbetrieb Straßen.NRW für die gute und kooperative Zusammenarbeit. Der neue Fahrplan für die Zeit ab dem 14. Juni kann nach Veröffentlichung in den elektronischen Fahrplanauskünften abgerufen werden.
NIEDERRHEIN. Die Frauen Union Kreis Kleve machte sich vor kurzem auf den Weg nach Xanten. Gerne hatten der Vorstand und einige Mitglieder die Einladung in den St.-Viktor-Dom angenommen. Dort wurde die Gruppe von Antoinette Freifrau von Elverfeldt, Vorsitzende des Dombauvereins, sowie Johannes Schubert, Leiter der Dombauhütte, empfangen. Nach einer kurzen Einführung folgte direkt die Turmbesteigung in rund 75 Meter Höhe. Der Ausblick auf den Rhein, den Archäologischen Park und den Marktplatz beeindruckte die Teilnehmerinnen sehr. Ebenso spannend waren die Informationen des Dombaumeisters zu Uhrwerk, Glocken, Turm und Dom.
KREIS KLEVE. Der weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit („IDAHOBIT“) wird am Sonntag, 17. Mai, begangen. Er erinnert an einen bedeutenden menschenrechtlichen Meilenstein: Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) Homosexualität aus der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD). Seitdem steht dieses Datum symbolisch für den Einsatz gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Auch im Jahr 2026 bleibt der IDAHOBIT hochaktuell. Queer- und transfeindliche Diskriminierung, Hassgewalt und strukturelle Benachteiligung prägen weiterhin die Lebensrealitäten vieler LSBTIQ*-Personen in Deutschland und weltweit. Die derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen erfordern sichtbare Solidarität und entschlossenes Engagement für Menschenrechte und Toleranz.
KREIS WESEL. Die CDU im Landtagswahlkreis Wesel II mit den Kommunen Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde schickt den 29-jährigen Frederik Paul ins Rennen um ein Mandat im nordrhein-westfälischen Landtag. Das entschieden die 42 Delegierten am Montagabend im Landhaus Spickermann in Xanten-Vynen, wie die CDU in einer Pressemitteilung bekanntgibt.
NIEDERRHEIN. Lieferketten sind Motor und Achillesferse der globalisierten Welt: Sie schaffen Wohlstand, machen aber auch verletzlich, denn lokale Krisen können globale Kettenreaktionen auslösen. Gleichzeitig werfen sie zentrale ethische Fragen auf: „Welche Werte wollen wir uns leisten? Und wie setzen wir sie in einer vernetzten Welt durch?“
GOCH. Zum Tag der Pflege am 12. Mai kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch die Diakonie im Kirchenkreis Kleve gehört, die skizzierten Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Pflegereform sowie den Gesetzentwurf des GKV-Stabilisierungsgesetzes. Die Freie Wohlfahrtspflege warnt vor spürbaren Einschnitten für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Pflegeanbieter. Bei aller Notwendigkeit von Reformen der Pflegefinanzierung, sei es wichtig, die Versorgung der Pflegebedürftigen sicherzustellen. „Alles wird teurer, auch die Pflege, trotzdem ähnelt der aktuelle Referentenentwurf eher einem Sparprogramm“, kritisiert Anne Rutjes, Finanzvorständin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Joachim Wolff, Sozialvorstand der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, sieht, dass die Pläne „ein erhebliches Risiko für alle Menschen bieten, denen im Alter ohnehin wenig finanzielle Mittel bleiben.“
WEEZE. Die Training Base Weeze besuchten jetzt Mitglieder der Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) Unterer Niederrhein im Deutschen Bundeswehrverband (DBwV). Und das, was sie dort zu hören und zu sehen bekamen, ließ keinen der Teilnehmer unbeeindruckt. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der Training Base, Dr. Christian Endreß, erklärte dessen Stellvertreter, Peter Janssen, den Besuchern in einem eindrucksvollen Vortrag, um was für eine einmalige Einrichtung es sich hier auf dem Gelände des Airport Niederrhein handelt. Auf über 60 Hektar Fläche bietet Europas größtes Trainingszentrum für Feuerwehren, Spezial- und Einsatzkräfte, unzählige Möglichkeiten eines effektiven und realitätsnahen Einsatztrainings. Von der Flugzeugbrandbekämpfung über eingestürzte Gebäude mit Verschütteten, bis hin zu Bränden von Industrieanlagen bietet die Training Base nahezu jedes denkbare Katastrophenszenario. Über 30.000 Einsatzkräfte von Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz und militärischen Spezialeinheiten trainieren jährlich am Niederrhein. Natürlich hatten die Gäste des DBwV nach dem Vortrag die Gelegenheit, ein Feuerwehrtraining zu beobachten. Am Ende waren sich die Mitglieder der Kameradschaft einig, dass sich diese Exkursion wirklich gelohnt hat. Mit einer Flasche Wein bedankte sich der Vorsitzende der Kameradschaft, Oberstabsfeldwebel a. D. Klaus Sattler, bei Peter Janssen. Mit dem Sommergrillen der Standortkameradschaft im Juni, gemeinsam mit den Aktiven der Kasernen in Kalkar und Uedem, verabschiedet sich die KERH in die Sommerpause, ehe das Programm des zweiten Halbjahres im September mit einem Vortrag der Diakonie Goch beginnt.
KREIS KLEVE. Wer wird der AOK-Gesundheitsmeister in der Saison 2026/2027? Die AOK Rheinland/Hamburg startet ein neues Programm für Breitensportvereine. Ziel von AOK-Gesundheitsmeister ist es, dass Vereine präventive Maßnahmen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit aktiv umsetzen. Mittels eines Punktesystems können die Vereine miteinander konkurrieren und sich Geldprämien in Höhe von bis zu 2.500 Euro für Gesundheitsprojekte sichern. Die Bandbreite der Präventionsangebote, die die Vereine bei der Aktion umsetzen können, ist groß: Sie reicht von Workshops zu den Themen Erste Hilfe im Sport oder Verletzungsprävention über das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) bis hin zu Feriencamps. Pro durchgeführter Aktion erhalten die Vereine zwischen 100 und 300 Punkte, die bis zum Saisonende am 30. Juni 2027 gesammelt werden können. Je mehr Präventionsangebote die Vereine durchführen, umso mehr Punkte und letztlich Prämien erhalten sie. Der Herbstmeister und die Top-3 Endplatzierten erhalten zusätzlich Sonderpreise. „Mit unserer neuen Aktion AOK-Gesundheitsmeister wird Prävention zum Teamsport“, sagt Regionaldirektor Manrico Preissel. „Wir bieten den Vereinen damit ein niedrigschwelliges Format, das Prävention in der Vereinswelt systematisch sichtbar, messbar und attraktiv macht.“ Interessierte Breitensportvereine, die bei AOK-Gesundheitsmeister mitmachen wollen, können sich bis zum 31. Mai dieses Jahres unter gesundheitsmeister.vigo.de bewerben. Bis Mitte Juni wählt die AOK Rheinland/Hamburg unter den Bewerbungen die teilnehmenden Vereine aus. Aktionsstart ist zum Beginn der Saison 2026/2027 am 1. Juli 2026.
KREIS KLEVE. Die Kreispolizeibehörde Kleve bietet weitere Termine der kostenfreien Pedelec-Trainings an, bei denen die Teilnehmer ihr Pedelec in einem abgesperrten Bereich besser kennenlernen und so Sicherheit für die Teilnahme am Straßenverkehr gewinnen können. Im Rahmen der Trainings beantworten die eingesetzten Beamten Fragen rund um das Thema „Verkehrssicherheit“, geben Hinweise zur Nutzung von Pedelecs und zeigen in praktischen Übungen auf, wie wichtig beispielsweise das richtige Bremsverhalten und die Blickrichtung sind. Die Trainings finden in den kommenden Wochen im gesamten Kreisgebiet statt; im Nordkreis am 18. Juni, 14 Uhr, in Kleve, Siegfried Materborn, Parkplatz; am 22. Juni, 12.30 Uhr, in Emmerich, Feuerwehr und am 13. Juli, 14 Uhr, Schloß Moyland, Parkplatz. Im Südkreis: am 26. Mai, 10 Uhr, in Geldern, Feuerwehr; am 28. Mai, 13 Uhr, in Twisteden, Traberpark; am 23. Juni, 10 Uhr, in Weeze, Feuerwehr; am 25. Juni, 10 Uhr, in Wemb, Feuerwehr und am 28. Juni, 13 Uhr, in Twisteden, Traberpark. Eine Anmeldung zu den kostenfreien Trainings ist nicht erforderlich. Weitere Infos zu den Trainings (https://kleve.polizei.nrw/artikel/pedelec-und-e-bike-training) und zur Teilnahme am Straßenverkehr mit dem Fahrrad/Pedelec (https://kleve.polizei.nrw/artikel/mit-dem-fahrrad-unterwegs).
NIEDERRHEIN. Die DB InfraGO investiert über 160 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur am Niederrhein. Auf den Strecken zwischen Kleve und Krefeld sowie zwischen Xanten und Moers erneuern die Fachleute dieses Jahr Gleise und Weichen. Außerdem statten sie die Strecke zwischen Xanten und Rheinberg mit moderner Stellwerktechnik aus und bauen den Bahnhof Millingen barrierefrei um. Somit investiert die DB mit den Maßnahmen – neben den stark ausgelasteten Korridoren – auch konsequent in die wichtigen Pendlerstrecken am Niederrhein.
KREIS KLEVE. Die neue Bewerbungsphase für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), ein Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses, hat begonnen. Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene haben noch bis zum 11. September die Möglichkeit, sich auf ein Vollstipendium in den USA für das Programmjahr 2027/2028 zu bewerben. Darauf weist jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete des Kreises Kleve Stefan Rouenhoff hin. Für das Stipendienprogramm sind Bewerbungen von Schüler aller Schularten zwischen 15 und 17 Jahren sowie von jungen Berufstätigen bis zu einem Alter von 24 Jahren zugelassen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp abrufbar.
NIEDERRHEIN. Vom 22. Mai bis zum 26. Juni fahren auf dem RE10 wegen umfangreicher Bauarbeiten keine Züge zwischen Kleve und Kempen beziehungsweise Krefeld. Als Ersatz sollen Busse die Fahrgäste ans Ziel bringen. Doch während die Sperrung seit Monaten feststeht, sei die Informationspolitik der Rhein-Ruhr-Bahn (RRB) wieder einmal unterirdisch: Verlässliche Fahrpläne für die Pendler fehlten bis heute. Die Kritik der Grünen Kreistagsfraktion Kleve ist hier deutlich. Besonders pikant: Intern scheine der Ersatzfahrplan längst zu existieren, da er als Basis für die Beauftragung der Busunternehmen diene. Den Fahrgästen werde dieser jedoch vorenthalten.
KREIS KLEVE. Das Abitur rückt immer näher – und jetzt? Vor dieser richtungsweisenden Frage stehen viele Schüler, wenn das Schuljahr dem Ende entgegengeht. Um Orientierung zu bieten, lädt die Zentrale Studienberatung der Hochschule Rhein-Waal im Rahmen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) in diesem Jahr wieder zu offenen Beratungstagen für Studieninteressierte ein. Am Mittwoch, 20., und Donnerstag, 21. Mai, haben Schulabgänger die Möglichkeit, sich in persönlichen Gesprächen individuell beraten zu lassen. Die kostenlosen Sprechstunden in Kleve, Kamp-Lintfort oder online richten sich an alle, die sich über Studienmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsfristen oder Alternativen zum Studium informieren möchten. Auch wer noch völlig unentschlossen ist, in welche Richtung es gehen soll, ist willkommen. Erfahrene Studienberater nehmen sich Zeit für individuelle Fragen und Anliegen – ganz unabhängig davon, ob ein Studium an der Hochschule Rhein-Waal angestrebt wird oder nicht. Interessierte können gerne auch Freunde zur Beratung mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die offenen Sprechstunden „Abi – und jetzt?“ finden am 20. Mai, 14 bis 16 Uhr, vor Ort statt, am Campus Kleve, Gebäude 20, Erdgeschoß, Minoritenstraße 1 sowie Campus Kamp-Lintfort, Gebäude 4, Erdgeschoss, Campusgelände. Am 21. Mai, findet die Sprechstunde ebenfalls von 14 bis 16 Uhr, statt, dann aber digital: https://hsrw.info/abiundjetzt