SPD-Kreisverband Wesel stellt drei Kandidaten für die Landtagswahl auf
René Schneider vertritt wieder den Wahlkreis Wesel II
KREIS WESEL. Der SPD-Kreisverband Wesel hat seine Kandidaten für die kommenden Landtagswahlen am 25. April 2027 nominiert, wie die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung mitteilen. Für den Wahlkreis 58 Wesel II mit den Städten und Gemeinden Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde stellten die Genossen René Schneider auf, der bereits auf zahlreiche Jahre Erfahrung als direkt gewählter Landtagsabgeordneter blicken kann. Im Wahlkreis 59 Wesel III mit Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck und Wesel kandidiert Jihane Zerhouni. Zerhouni ist ebenfalls bereits an verschiedenen Stellen politisch aktiv. Sie ist Vorsitzende der SPD Frauen Nordrhein-Westfalen sowie Vorsitzende im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration in Wesel. Für den Wahlkreis 60 Wesel IV mit Neukirchen-Vluyn und Moers tritt Paul Stucki an. Stucki ist vertritt die SPD seit etwa sechs Jahren in Moers kommunalpolitisch im Sport- und Schulausschuss. Bekannt ist er auch als Vorsitzender des Rot-Weiss Moers.
Die Kandidaten wollen die Wähler mit einem Programm erreichen, dass soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftlichen Zusammenhalt miteinander verbinden werde. Hierbei solle der Alltag der berufstätigen Familie im Fokus stehen, kündigen die drei Kandidierenden an. „Gemeinsam mit der NRW-SPD wollen wir NRW zum familienfreundlichsten Bundesland in Deutschland machen“, sagt Schneider Hierzu gehöre der Ausbau von Kitaplätzen und die Abschaffung von Kita-Gebühren bis zum kostenlosen Mittagessen in Kitas und Schulen „Mit kostenloser Bildung entlasten wir Familien mit mehr als 2700 Euro pro Jahr“, so Schneider. Zerhouni steht für eine Politik, die Chancen schafft – von Anfang an. Frühkindliche Bildung, starke Schulen und faire Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt gehören für die Betriebswirtin zusammen: „Gute Wirtschaft braucht faire Chancen. Für alle.“
In der Wohnungspolitik soll nach Willen der Sozialdemokraten mit einer landeseigenen Baugesellschaft signifikant mehr Wohnraum geschaffen werden, um den angespannten Wohnungsmarkt mit immer mehr steigenden Mieten entgegenzuwirken. „Extreme Mieten sind längst nicht mehr nur ein Problem der Großstädte. Es spielt vor unserer Haustür im Kreis Wesel“, sagt Stucki.