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50 Reiter und mehrere Gespanne haben Schutz und Segen für sich, ihre Tiere und ihre Höfe erbeten. Foto: privat
30. Dezember 2025 Von NN-Online · Goch

Traditionelle Pferdesegnung in Kessel

Am zweiten Weihnachtstag: Patronatsfest und traditioneller Segen für Mensch und Tier

KESSEL. Traditionell wird in Kessel am zweiten Weihnachtsfeiertag das Patronatsfest mit Pferdesegnung gefeiert.

Zunächst hielt Pfarrer Theo van Doornick, der selbst auf einem Bauernhof in Keppeln aufgewachsen ist, den festlichen Patronatsgottesdienst in der St. Stephanus Kirche mit dem Kesseler Kirchenchor. Anschließend wurde Pfarrer Theo van Doornick durch eine Abordnung der St. Stephanus Gilde und der Messdiener zusammen mit Diakon Lothar Elbers auf den, wieder durch die Familie Ophey bereitgestellten, Anhänger zum Treffpunkt am Parkplatz begleitet. 50 Reiter mit ihren besonders schön heraus geputzten Pferden und dazu mehrere wunderschöne stattliche Gespanne mit jeweils zwei Pferden hatten sich bereits unter Führung des Musikvereins Kessel-Nergena vor der Kirche versammelt. Die Reiterinnen und Reiter sowie die Gespannfahrer aus der gesamten Region erbitten hier seit sehr vielen Jahren für sich, ihre Tiere und ihre Höfe Schutz und Segen. Es waren auch viele Zuschauer aus nah und fern bei Kaiserwetter (kalt und wunderschön sonnig) am Segnungsplatz versammelt. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen. Nach der Segnung erfolgte dann der traditionelle Umritt um die Kirche. Wo in früheren Jahren der anschließende Gang in die Gaststätten üblich war, bot diesmal am Weinhaus die St. Stephanus-Gilde Glühwein und vieles mehr an. Es entstand dort ein lebendiger Abschluss für Jung und Alt. Die Pferdesegnung ist immer ein Zusammenspiel von vielen Kesseler Vereinen und Gruppierungen. Auch in diesem Jahr zeigte sich, wie lebendig und bedeutungsvoll die Tradition auch heute noch ist. Allen, die auch in diesem Jahr wieder so tatkräftig mitgeholfen und organisiert haben, sei von Herzen gedankt.

50 Reiter und mehrere Gespanne haben Schutz und Segen für sich, ihre Tiere und ihre Höfe erbeten. Foto: privat

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