Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.OKWeitere InformationenCookies Auflistung
"Expertenberatung zum Arbeiten im Nachbarland am 26. Mai, organisiert von GrenzInfoPunkt Euregio Rhein-Waal"
19. Mai 2026 Von NN-Online · Niederrhein

Offene Sprechstunde für Grenzgänger in Kleve am 26. Mai

Hilfe beim Arbeiten, Wohnen oder Studieren im Nachbarland

KLEVE. In der deutsch-niederländischen Grenzregion gehören Wohnen, Arbeiten und Studieren auf der anderen Seite der Grenze zum Alltag. Daraus ergeben sich häufig komplexe Fragen zu Steuern, Rente, sozialer Sicherung und Krankenversicherung in beiden Ländern. Um Grenzpendlern Orientierung zu geben, bietet der GrenzInfoPunkt der Euregio Rhein-Waal in Kleve am Dienstag, 26. Mai, von 9 bis 12.30 Uhr eine kostenlose offene Sprechstunde für Grenzgänger an.

Während der Sprechstunde stehen Experten verschiedener deutscher und niederländischer Institutionen für individuelle Beratung zur Verfügung. Vertreten sind unter anderem das Bureau voor Duitse Zaken der Sociale Verzekeringsbank (SVB), der Belastingdienst, das Finanzamt, UWV, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Kleve, die Barmer Krankenkasse, die Deutsche Rentenversicherung Rheinland sowie Gewerkschaften aus beiden Ländern. Interessierte können ohne Termin vorbeikommen und ihre persönliche Situation schildern.

Typische Fragestellungen von Grenzpendlern

Die offene Sprechstunde richtet sich an ehemalige, aktuelle und zukünftige Grenzpendler. Typische Fragen, die immer wieder gestellt werden, sind zum Beispiel: Wie organisiere ich meine Krankenversicherung, wenn ich in dem einen Land wohne und im anderen arbeite? Wo zahle ich Steuern, wenn mein Arbeitgeber in den Niederlanden sitzt, ich aber in Deutschland wohne? Wie werden meine Rentenansprüche aufgebaut, wenn ich in beiden Ländern gearbeitet habe? Auf welches Kindergeld und welche anderen Sozialleistungen habe ich Anspruch, wenn ich mit meiner Familie im Nachbarland lebe? Um diese Fragen gut beantworten zu können, muss die individuelle Lebenssituation betrachtet werden – und zwar aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln.

Darüber hinaus können Fragen zu arbeitsrechtlichen Themen gestellt werden, etwa zu Vertragsarten, Kündigungsfristen sowie Rechten und Pflichten im Krankheitsfall. Auch Personen, die einen Umzug ins Nachbarland planen oder eine neue Stelle in den Niederlanden angetreten haben, sind zu einem ersten Orientierungsgespräch eingeladen.

Die Sprechstunde findet im Forum der Euregio Rhein-Waal statt (Emmericher Straße 24. Die Teilnahme ist kostenlos; eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Beratungsmöglichkeiten

Neben der monatlichen Sprechstunde organisiert der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal gemeinsam mit seinen Partnern vom EURES-Team Rhein-Waal weitere regelmäßige Beratungsangebote an anderen Standorten in der Grenzregion. Am Donnerstag 11. Juni, findet von 9 bis 13 Uhr eine gemeinsame Sprechstunde bei der Bundesagentur für Arbeit in Kleve sowie am 25. Juni 2026 beim UWV in Doetinchem statt. Für diese Sprechstunden, die sich vor allem an Arbeitssuchende richten, ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Diese kann über das Kontaktformular unter www.grenzarbeit.eu/erw/ erfolgen.

Ergänzend zu den Grenzgängersprechstunden gibt es jeden Dienstagvormittag von 10 bis 12.30 Uhr eine Gewerkschaftssprechstunde bei der Euregio Rhein-Waal. Vertreter niederländischer und deutscher Gewerkschaften beraten dort zu Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherung, Tarifverträgen, Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie zu Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Die Anmeldung zu dieser Sprechstunde erfolgt telefonisch unter 02821/793079 oder per E-Mail an gip@euregio.org.

Am Dienstag, 26. Mai stehen Experten wieder für alle Fragen rund um das Arbeiten im Nachbarland zur Verfügung. Foto: GrenzInfoPunkt Euregio Rhein-Waal

Prospekte