Niederrhein
20. September 2024Klares „Nein“ zum Nationalpark
KREIS KLEVE. Silvia Janßen reitet mit ihrem Pferd mehrmals wöchentlich durch den Reichswald. „Dabei kommen mir immer Mountainbiker, Sportler und Spaziergänger entgegen“, verriet die passionierte Reiterin. Wenn der Reichswald zum Nationalpark werde, könnte diese Freiheit allerdings erheblich eingeschränkt werden, befürchtete Janßen. Denn 75 Prozent des Reichswaldes könnten dann eingezäunt und nicht mehr frei zugänglich sein. „Das sind drei Viertel unseres Reichswaldes“, betonte Janßen. Die Vertreterin des Kreispferdesportverbandes sprach sich damit auf einem Vor-Ort-Pressetermin genauso wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband, die Kreisbauernschaft Kleve, die Bezirksgruppe Unterer Niederrhein des Waldbauernverbandes Nordrhein-Westfalen, die Kreisjägerschaft Kleve und der Schafzuchtverband NRW ganz klar gegen einen Nationalpark Reichswald aus. Der Klever Kreistag wird in seiner Sitzung am nächsten Donnerstag, 26. September, 16 Uhr, erneut darüber abstimmen, ob der Reichswald bald ein Nationalpark werden soll.
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