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KLEVE. Es ist geschafft. Am Sonntag, 29. Juni, öffnet das neue Forum für Bildung und Begegnung in Kleve seine Türen und lädt von 11 bis 16 Uhr zu einem „Tag des offenen Forums“ ein. Unter dem Leitgedanken „Bilden – Begegnen – Begeistern“ erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt und Lebendigkeit des neuen Hauses widerspiegelt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, das Forum kennenzulernen, sich inspirieren zu lassen und aktiv an zahlreichen kreativen, informativen und unterhaltsamen Angeboten teilzunehmen.
KLEVE/EMMERICH. Das Ziel ist ehrgeizig, die Vision eine ehrenvolle: Dirk Untiedt, zukünftiger Präsident des Rotary Clubs Kleve, möchte eine ganze Stadt ans Laufen bringen. Dazu hat er den „Club 47533“ eröffnet. „Unser Startschuss für den Homerun 2025“, sagt er. „Ab sofort sind Anmeldungen möglich.“
KLEVE. Zwei Motorradfahrer aus den Niederlanden kamen am Montag gegen 20.15 Uhr auf dem Oraniendeich im Bereich einer Baustelle zu Fall, dabei verletzte sich ein 22-jähriger Mann aus Velp/NL schwer. Sein 26-jähriger Begleiter blieb unverletzt. Die beiden waren von Grieth aus in Richtung B 220 unterwegs und missachteten die Verkehrsabsperrung und die dabei aufgestellten Verkehrszeichen mit dem Verbot der Durchfahrt. Hinter der Absperrung war die Asphaltdecke entfernt worden und die Fahrbahn bestand lediglich aus einer Schotterschicht. Darauf gerieten beide Fahrer ins Schlingern und kamen zu Fall. Der 22-Jährige wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht.
KLEVE. Seit Montag ist Sadik Tastan offiziell im Amt: Der neue Sprecher der Geschäftsführung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE) übernimmt die Leitung in einer entscheidenden Phase der Neuausrichtung der Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen – einer Herausforderung, der sich derzeit alle Klinikträger stellen müssen. Er ist überzeugt: Gemeinsam mit den Mitarbeitern lässt sich die Zukunft der KKLE aktiv gestalten und das Unternehmen langfristig zukunftssicher aufstellen.
KLEVE. Am 16. Juni fand weltweit der World Refill Day statt – ein Aktionstag, der die Thematik der Plastikverschmutzung aufgreift und nachhaltige Initiativen aufzeigt. Auch für die Gesundheit ist es gerade an heißen Tagen besonders wichtig, ausreichend zu trinken. In Kleve gibt es jetzt zahlreiche Möglichkeiten, die eigene Trinkflasche kostenlos mit frischem Leitungswasser aufzufüllen. Dazu stehen zwei öffentliche Trinkwasserspender in der Innenstadt bereit, die jederzeit zugänglich sind und auf Knopfdruck genutzt werden können. Zusätzlich bieten aktuell 18 weitere Geschäfte und Unternehmen in Kleve diesen Refill- Service zu ihren Öffnungszeiten an. Erkennbar sind diese Stationen an dem blauen Refill-Station-Aufkleber. Alternativ kann man sich über die digitale Karte auf der Stadtwebsite unter www.kleve.de/refill oder auf der Website von Refill-Deutschland über die Standorte informieren. Bundesweit sind hier alle teilnehmenden Stationen verzeichnet – auch neue Partner, die sich der Initiative anschließen möchten, können sich hier über eine Teilnahme informieren. Den Refill-Sticker erhält man bei der Tourist-Information sowie beim Fachbereich 64 in der Stadtverwaltung. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Müllvermeidung und zur Förderung eines bewussten Umgangs mit Ressourcen. „Jede wiederbefüllte Flasche spart Plastikmüll – für eine gesündere Umwelt und ein nachhaltigeres Miteinander“, sagt Janine Eckhardt, Praktikantin der Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve. Die Tourist Information am Minoritenplatz 2 steht Besuchern als Refill-Station zu den Öffnungszeiten zur Verfügung.
KLEVE. Wenn es um Weinanbau geht, denkt man direkt an die Pfalz oder Rheinhessen, aber dass auch am Niederrhein und sogar in Kleve Wein angebaut wurde, ist vielen unbekannt. Am Sonntag, 29. Juni, um 11 Uhr lädt die Wirtschaft, Tourismus & Marketing der Stadt Kleve (WTM) zu einer Führung ein, bei der es neben dem Thema Wein auch um die Käseherstellung geht. Gästeführerin Birgit van den Boom weiß dazu allerhand interessante und kuriose Geschichten zu erzählen. „Im 17. Jahrhundert wurde Wein in Kleve auch als Zahlungsmittel für besondere Dienste genutzt und für Frauen im alten Rom war es gar lebensgefährlich, Wein zu verkosten“, berichtet die zertifizierte Gästeführerin. Damit man bei dem Rundgang voll in das Thema eintauchen kann, gibt es zwischendurch auch Käse und Wein zum Probieren. „Natürlich wird auch Maria Reymer, die das Geheimnis der Käseherstellung aus den Niederlanden nach Kleve gebracht hat, bei der Führung eine Rolle spielen“, erzählt Martina Gellert, Leitung Tourismus & Freizeit bei der WTM. Die circa 90-minütige Führung startet am Eingangsportal der Schwanenburg (Schloßberg 1) und kostet 15 Euro pro Person. Vorab ist eine Anmeldung auf www.kleve-tourismus.de oder bei der WTM (Telefon 02821/ 84806) erforderlich.
MATERBORN. Für die meisten Vereine ist die Meisterschaftssaison bereits beendet – für zwei Teams des SV Siegfried Materborn geht es ab diesem Wochenende noch darum, sich für die Grenzlandliga zu qualifizieren. Den vier Mannschaften von der A bis zur D-Jugend in Materborn ist es mehr oder weniger souverän gelungen, die Leistungsklasse zu halten. Die B- und C-Jugendlichen können vielleicht sogar noch eine Liga höher spielen. Dazu empfängt die C1 am Samstag, 21. Juni, um 15 Uhr in Materborn als ersten Gegner den GSV Moers. Das Team um Trainer Peter Fehlemann spielt in einer Dreier-Qualifikationsrunde zudem noch bei Borussia Bocholt. Im ersten Schritt will man nun gegen das Moerser Team schauen, wo man steht und ob das Kapitel Grenzlandliga zu stemmen ist. Auch die B1 hat zunächst ein Heimspiel und trifft am Mittwoch, 25. Juni, um 19.30 Uhr auf den Hamminkelner SV. Hier sind es vier Teams, die sich um einen Platz in der Grenzlandliga bewerben. Anschließend muss die Mannschaft von Trainer Markus Staar zweimal auswärts ran und trifft noch auf den PSV Wesel sowie auf den Kreiskonkurrenten JSG Nieukerk/Aldekerk. Letztmalig hat eine Mannschaft vom SV Siegfried Materborn in der abgebrochenen Corona-Saison, damals mit der D1, in der Grenzlandliga gespielt. Die gute und konstante Jugendarbeit im Verein lässt es somit zu, dass der Versuch nach fast fünf Jahren Abstinenz wieder gestartet wird. In Materborn ist man jedenfalls gespannt – vor allem auf die beiden Partien an diesem Wochenende.
KLEVE. In jeder Hinsicht waren die äußeren Bedingungen für das Mountainbikerennen ‚Rund um den Klever Aussichtsturm‘ nahezu perfekt. Am vergangenen Sonntag waren zahlreiche Teilnehmer, Besucher, Helfer und Sponsoren Zeugen eines gelungenen Events.
KLEVE. In diesem Sommer bietet der Clever Ruder Club gleich drei Möglichkeiten, den Rudersport kennenzulernen – für Eltern-Kind-Teams genauso wie für Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren. Ob im Rahmen eines Familienkurses oder als Ferienaktion: Hier steht das gemeinsame Erlebnis auf dem Wasser im Mittelpunkt. Wer also Lust auf ein neues Hobby, Bewegung an der frischen Luft und viel Teamgeist hat, ist willkommen!
KLEVE. Am Freitag, 27. Juni, lädt das Montessori Kinderhaus Familienzentrum Kleve-Kellen zu einer spannenden Stadtführung für Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren (mit Begleitperson) ein. Die kleinen Entdecker gehen dabei auf eine aufregende Schatzsuche. Um den Schatz zu finden, werden spannende Geschichten erzählt, knifflige Fragen gestellt und verschiedene Aufgaben gelöst. Warum schaut der Lohengrin am Elsabrunnen so geheimnisvoll, was hat der Reiter hoch zu Ross unterhalb der Schwanenburg zu erzählen, und warum ziehen die Köpfe am Brunnen vor der Stiftskirche so merkwürdige Grimassen? Die Entdeckungstour ist kostenfrei und startet um 14 Uhr am Elsabrunnen in Kleve. Die etwa einstündige Tour wird von der Gästeführerin Birgit van den Boom durchgeführt. Anmeldungen und Infos: info@montessori-kinderhaus-kleve.de.
KLEVE. Auch in diesem Jahr war das Kinderfest im Klever Tiergarten wieder ein großer Erfolg. Viele Familien aus Kleve, den umliegenden Kommunen und auch aus den Niederlanden verbrachten den Tag in der beliebten Klever Freizeiteinrichtung. Für ein spannendes Programm vor Ort sorgten zahlreiche Freiwillige. Rund 150 ehrenamtliche Helfer von Jugendverbänden, Jugendheimen, Tagespflegestellen, Kindergärten und anderen freien Trägern hatten Stände aufgebaut, an denen etwa gebastelt und gespielt werden konnte.
REICHSWALDE. Am Samstag stand in Reichswalde das traditionelle Königs- und Trophäenschießen der St. Hubertus Schützenbruderschaft auf dem Programm. Nach einer Andacht im Pfarrheim und der Kranzniederlegung am Friedhof versammelten sich die Schützen und Gäste bei trockenem Wetter auf dem Festplatz am Schützenhaus, um einen neuen König – oder eine neue Königin – zu ermitteln.
KLEVE. Seit dem 22. Mai ist die Riswicker Straße im Kurvenbereich zwischen dem Berufsbildungszentrum Kreis Kleve und dem Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums für Kampfmittelsondierungen voll gesperrt. Heute Mittag konnten die Sondierungen abgeschlossen werden. Mehrere Verdachtspunkte sind untersucht worden, jedoch wurden keine Kampfmittel im Boden gefunden. Lediglich ein Splitter einer Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe lag im Erdreich vergraben. Eine aufwändige Entschärfung samt Evakuierungsmaßnahmen ist daher nicht notwendig. Die freigelegte Baugrube wird in den kommenden Wochen wieder geschlossen und die Fahrbahndecke der Riswicker Straße wiederhergestellt. Planmäßig soll die Riswicker Straße im Laufe der ersten Julihälfte für den Straßenverkehr freigegeben werden. Der eigentlichen Kampfmittelsondierung waren umfangreiche Vorarbeiten vorangegangen. Da die Verdachtspunkte relativ weit im Erdreich und unterhalb des Grundwasserspiegels verortet waren, mussten die Stellen aufwändig freigelegt werden. Zudem befanden sie sich in unmittelbarer Nähe zu Versorgungsleitungen, was die Durchführung der Tiefbauarbeiten weiter erschwerte. In Zukunft müssen voraussichtlich weitere Kampfmittelverdachtspunkte entlang der Riswicker Straße untersucht werden. Hierüber informiert die Stadt Kleve rechtzeitig auf den bekannten Kanälen.
KLEVE. In der Kempo-Abteilung des BSV „Roter Drache“ Kleve überzeugten abermals alle angetretenen Prüflinge durch ihre Performance. In dieser ersten großen kombinierten Streifen- und Gürtelprüfung traten insgesamt 20 Kempoka an – angefangen bei den Weißgurten bis hin zum höchsten Schülergrad war fast jede Gürtelfarbe vertreten. Dank guter und intensiver Vorbereitung von bis zu einem Jahr und so manchem Extratraining, zeigten alle ein den Anforderungen entsprechendes zugeschnittenes Programm. In den höheren Kyu-Graden war dies durchaus sehr umfangreich und anspruchsvoll. Neben der Darbietung im Grundschulbereich (Kihon), den zahlreichen Kumite sowie den verschiedenen Kata, wurde ebenfalls die Verteidigung gegen unterschiedliche Kontaktangriffe abgefragt. Jeder konnte dann letztendlich die Früchte seiner Arbeit mit nach Hause nehmen. Selbst die vielen Eltern zollten ihren Respekt mit einem tollen Applaus. Neben dem Anbringen der Streifen und der Übergabe der Urkunde wurde sogleich dann der neue Obi gebunden und auf dem gemeinsamen Gruppenfoto präsentiert. Bestanden haben: 1. Streifen Pauline Mast, Madleen und Charlotte Dellnitz, Alina Weigel; 2. Streifen Andreas Kohl, Andreas van Weegen; Gelbgurt Sofia Machouat, Nicole Badura, Nellie und Nicole Golanska, Nathan Golanski, Ramas Khalaf, Greta Sprenger; Gelborangegurt Ben de Beyer, Malia Manta, Mathilda Marzi; Orangegurt Oktawian Rolka; Orangegrüngurt Isabelle Donker; Blaugurt Melike Balli; Braungurt Anna Kurth. Besonders hervorzuheben sind die sehr anspruchsvollen und umfangreichen Prüfungen von Melike Balli und Anna Kurth, die beide mit ihren Leistungen brillierten.
KLEVE. Rund 70 Schüler aus drei Sozialwissenschafts-Kursen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Kleve besuchten nun das Landesparlament in Düsseldorf am Rhein. Im Plenarsaal simulierten sie eine Debatte zum Thema „Wahlrecht ab Geburt“ und trafen anschließend den CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Günther Bergmann zu einem einstündigen Gedankenaustausch. Die jungen Gäste interessierten sich dabei besonders für die Themen Schulausstattung und Digitalisierung im Bereich Schule.
KLEVE. Zum Stadtfeuerwehrfest am 14. Juni kamen die Einheiten der Feuerwehr Kleve zu einem besonderen Festtag zusammen. Ausrichter war in diesem Jahr der Löschzug Kleve, der sein 125-jähriges Bestehen feiert. Das Jahr 1900 markierte nicht nur den Beginn des organisierten Brandschutzes in Kleve – auch der Musikzug wurde damals gegründet. Der Festzug führte vom Marktplatz Linde die Hagsche Straße hinunter bis zur Stadthalle, wo auch verdiente Kameraden für ihren langjährigen Dienst in der Feuerwehr geehrt wurden.
KLEVE. Denglischen wir also ein bisschen. Am Freitag, 27. Juni, findet zwischen 16 und 22 Uhr das zweite After Work Event in Kleve statt. Austragungsort ist der Pastor-Leinung-Platz, gleich am Rathaus. Und sollte jemand fragen, was ein After Work Event eigentlich ist, kann ein Blick auf eines der Werbemittel – die eigens erstellte Postkarte – Klärung bringen: Schwanenstadtsause mit Feierabendbrause. Ach so.
REICHSWALDE. Die St. Hubertus Schützenbruderschaft lädt vom 20. bis 22. Juni zum Schützenfest auf den Festplatz am Schützenhaus ein. Mit einem vielfältigen Programm aus feierlichen Momenten, ausgelassener Partystimmung und einem bunten Familientag wird für alle Generationen etwas geboten.
KLEVE. Am 16. Mai haben die Lisztaffen im Tiergarten Kleve Nachwuchs bekommen. Die Eltern Anna und Tobi kümmern sich liebevoll um das Jungtier, das nun erstmals für die Besucher sichtbar ist. Augenscheinlichtes, namensgebendes Merkmal ist die weiße Haartracht, die an die Frisur des Komponisten Franz Liszt erinnert und die beim Jungtier noch spärlich ausgebildet ist.
MATERBORN. Friedhöfe sind für die Angehörigen und Hinterbliebenen ein Ort, an dem sie um ihre Verstorbenen trauern und ihnen gedenken können. Darüber hinaus bieten sie Lebensraum für Tiere und Pflanzen und sind ein Ort der Begegnung. Der Friedhof der St. Anna Kirche ist der größte kirchliche Friedhof in der Stadt Kleve. Auch hier macht sich der Wandel in der Begräbniskultur bemerkbar und es kommen immer wieder neue Herausforderungen auf die Friedhofsverwaltung zu.
KLEVE. Das man immer wieder von Haustieren liest, die unverantwortliche Besitzer auch bei heißen Temperaturen im Fahrzeug zurücklassen, daran hat man sich ja leider trotz aller Hinweise von Polizei, Feuerwehr und Tierschutz schon fast gewöhnt. Das aber eine Mutter ihr 14 Monate altes Kind bei etwa 30 Grad Außentemperatur in einem schwarzen Auto in der prallen Sonne zurücklässt, um einkaufen zu gehen, dass hat am Freitag gegen 11.39 Uhr in Kleve an der Minoritenstraße selbst langjährige Polizisten fassungslos gemacht. Vermutlich nur der Aufmerksamkeit zweier Mitarbeiter des Erkennungsdienstes der Klever Polizei, die in dem Auto in einem Kindersitz auf der Rückbank einen kleinen Jungen entdeckten, ist es zu verdanken, dass diesem nicht schlimmeres passiert ist. Sie stellten fest, dass das Kind schweißnass und kreidebleich im Gesicht sehr apathisch im Auto saß. Es „döste“ immer wieder weg. Beamte der Polizeiwache Kleve, die in der Nähe waren, zögerten nicht und schlugen die Scheibe der Beifahrertür ein. Ihnen kam ein Schwall heißer Luft entgegen, sie befreiten das Kind, kühlten die Extremitäten und übergaben es dem alarmierten Rettungsdienst. Etwa 20 Minuten nach der Entdeckung des Kindes traf die Mutter, eine 24-Jährige aus Essen, am Einsatzort ein. Sie war sich keiner Schuld bewusst und gab rechtfertigend an, das Kind habe ja geschlafen. Außerdem habe sie ja vorher die Klimaanlage eingeschaltet gehabt und wäre ja auch nur kurz einkaufen gewesen! Dem Kind ging es nach der Behandlung durch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wieder gut und es wurde der Mutter übergeben. Durch die Beamten wurde ein entsprechender Bericht gefertigt, der auch dem zuständigen Jugendamt in Essen zur weiteren Bearbeitung vorgelegt wird.
KLEVE. Kaum waren die Bauzäune um den neuen Spielplatz an der Stadthalle am Freitagmittag geöffnet, waren auch schon die ersten Kinder zum Testen der Spielgeräte zur Stelle. Mit Spannung wurde die Eröffnung des großzügigen Spielplatzes in der Klever Innenstadt erwartet, zumal die Spielgeräte schon einige Zeit lang durch die Absperrungen zu erkennen waren. Nachdem nun die letzten Arbeiten abgeschlossen sind, steht der Spielplatz allen abenteuerlustigen Entdeckern offen.
KLEVE. Am Samstag, 21. Juni, um 18 Uhr findet im Museum Kurhaus ein Wandelkonzert statt. Das Konzert wird in mehreren Räumen in der Ausstellung „Barry Le Va: In a State of Flux“ aufgeführt und beinhaltet sowohl die neue Komposition für Piano „Trails of Le Va“ als auch ältere Stücke und Improvisationen, die zu den Werken von Le Va gespielt werden. Der Abend wird gestaltet vom Komponisten Heiner Frost zusammen mit den Musikern Yilin Han, Piotr Myotka und Anja Speh.
KLEVERLAND. Die Offenen Gärten im Kleverland laden zu einer Entdeckungsreise durch ihre liebevoll gestalteten Gärten ein. Bis zum 19. Oktober sind interessierte Besucher an festen Terminen eingeladen, die ganz unterschiedlichen Gärten zu erkunden. Am Sonntag, 22. Juni, öffnen der Kräuter- und Bienengarten und der Garten Galerie Grunewald in Goch, der Bauerngarten Deymannshof und der Garten Jagoda in Rees sowie der Garten von Haus Eyl in Bedburg-Hau. Am 28. und 29. Juni sind die Gärten im Alten Pflegerdorf in Bedburg-Hau geöffnet: zwei vielfältige Gärten mit kreativen Upcycling-Projekten sowie Kunst und Handwerk. Am Sonntag, 29. Juni, kann man die besondere Atmosphäre im Künstlergarten des B.C. Koekkoekhauses in Kleve genießen. Außerdem ist das Tropenhaus der Hochschule Rhein-Waal mit den Lehr- und Schaugärten, der Streuobstwiese, dem Barfußpfad und dem Bienenhaus geöffnet. „Die Vielfalt der Gärten begeistert immer wieder aufs Neue“, sagt Martina Gellert, Leiterin Tourismus & Freizeit bei der Wirtschaft, Tourismus & Marketing Stadt Kleve. „Von den kreativ gestalteten Privatgärten über das beeindruckende Tropenhaus der Hochschule bis hin zum historischen Künstlergarten ist alles dabei“. Termine und Beschreibungen der Gärten sind im Flyer „Offene Gärten im Kleverland“ enthalten, der in den Tourist-Infos in Kleve, Bedburg-Hau, Emmerich, Goch und Kalkar erhältlich ist sowie auf www.gaerten-kleverland.de.
KLEVE. Die Offenen Klever haben ihre Reserveliste für die Kommunalwahl am 14. September aufgestellt. Die Liste steht ganz im Zeichen der Erneuerung – mit frischen Gesichtern, einem Generationenwechsel und dem klaren Bekenntnis zur Zukunftsgestaltung in Kleve.
KLEVE. Der Kanu-Club Kleverland unternimmt regelmäßig Gemeinschaftsfahrten in Deutschland und den Niederlanden und ist mit etwa 1300 anderen Vereinen im Deutschen Kanuclub organisiert. Die Fahrten sind für Jugendliche und Erwachsene geeignet. So paddelte man über das Christi Himmelfahrt Wochende in der Umgebung von Emden und am Pfingstwochenende ging es in die Niederlande. Ausgehend von einem Campingplatz starteten die Touren durch die Weerribben-Wieden, Grachten, die man nur mit kleinen Booten befahren kann. Abends wurde zusammen gegrillt und unter den Pavillions in gemütlicher Runde zusammen gesessen. Familien mit Kindern können gut an den meist sonntäglichen lokalen Touren des Vereins teilnehmen. Ausgangspunkt ist das Clubgelände am Kermisdal, welches reisenden Gästen anderer Kanuclubs ebenfalls als Übernachtungsquartier zur Verfügung steht. Neue Mitglieder sind stets willkommen. Infos/Kontakt unter https://kanu-club-kleve.de.
NIEDERRHEIN. Es gibt verschiedene Gründe, die Menschen dazu bewegen, sich gegen eine Impfung zu entscheiden. Das können religiöse Vorbehalte sein, ein tiefes (und ausschließliches) Vertrauen in die Naturheilkunde, die Angst vor Impfschäden oder schlichtweg genereller Zweifel an der Wirksamkeit der Impfung. Mit der Corona-Pandemie nahm die Bewegung noch einmal an Fahrt auf. Impfgegner sahen angesichts des sozialen Drucks zur Impfung nicht zuletzt auch ihre Persönlichkeitsrechte gefährdet. Ein klares „Ja“ zum Thema Impfen kommt von Dr. Wolfgang Brüninghaus. „Impfungen zählen zu den wichtigsten Errungenschaften der Medizin“, ist der Klever Kinderarzt, der sich vor einiger Zeit zur Ruhe gesetzt hat, überzeugt. Am 1. Juli hält er einen Vortrag zu „Pro und Contra“ in den Räumen der AOK am Bahnhofsplatz 10-14 in Kleve. Die Teilnahme ist kostenfrei – auch (und gerade) für Impfskeptiker.
KLEVE. „Heute ist ein besonderer Tag für den Tiergarten Kleve“, freut sich Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Ich kann mich noch gut an unsere Vorstellung des Masterplans im Jahr 2022 erinnern, bei dem wir unser Zukunftskonzept mit 42 Einzelprojekten vorgestellt haben. Drei Jahre später eröffnen wir nun bereits das sechste erfolgreich abgeschlossene Projekt, welches zugleich auch das bisher größte Projekt in unserer 66-jährigen Tiergartengeschichte ist.“
KLEVE. Der bundesweite Hitzeaktionstag, der dieses Jahr am 4. Juni stattfand, soll das Bewusstsein der Menschen für die Gefahren durch Hitze stärken. Die Stadt Kleve hat im Zuge dieses Aktionstages sogenannte Hitzewarner und Information zu der stadteigenen „Kühle Orte“-Karte an verschiedene soziale Einrichtungen im Stadtgebiet versendet.
KLEVE. Ab Dienstag, 17 Juni, werden auf der Kermisdahlstraße im Kurvenbereich auf Höhe der Hausnummer Kermisdahlstraße 12 Kanalarbeiten für die dort entstehenden Neubauten begonnen. Zur Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der Kermisdahlstraße in diesem Bereich notwendig. Die Sperrung erstreckt sich ausschließlich auf den Bereich direkt vor Hausnummer 12, sodass die Häuser bis Kermisdahlstraße 14 aus Richtung Königsgarten und die Häuser bis Hausnummer 7 aus Richtung Kreisverkehr/Brücktor angefahren werden können. Der Umleitungsverkehr wird für die Zeit der Bauarbeiten über die Straßen Brücktor, Lohstätte und Wasserstraße geführt. Fußgänger können die Baustelle jederzeit passieren. Planmäßig sollen die Bauarbeiten spätestens Anfang Juli abgeschlossen sein.
KLEVE. Die Polizei und die Stadt Kleve führten am Donnerstag der vergangenen Woche an der Spyckstraße einen Kontrolleinsatz durch. Hintergrund waren zum einen Bürgerbeschwerden, bei denen es um Vermüllung der Nachbarschaft, belästigendes Verhalten von Anwohnern und Besuchern eines bestimmten Hauses sowie vermuteten Drogenhandeln ging, zum anderen um polizeiliche Feststellungen, bei denen es ebenfalls um Betäubungsmittelkriminalität ging.
KLEVE. Nach den Forstgartenkonzerten in den Jahren 2022 bis 2024 laden Astrid und André Philippi als Duo HörBar auch dieses Jahr zu einer musikalischen Zeitreise ein. Das Konzert findet statt am Sonntag, 22. Juni, von 15 bis 16.30 in der Konzertmuschel im Blumenhof des Klever Forstgartens.