Goch

23. August 2026

44 erfolgreiche Jahre im Dienst der Schweißtechnik

GOCH. Mit Adolf Schreiber endet ein außergewöhnliches Kapitel der schweißtechnischen Aus- und Weiterbildung im Kreis Kleve. Nach 44 Jahren Engagement für den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS) sowie die heutige GSI – Gesellschaft für Schweißtechnik International mbH zieht sich der langjährige Wegbegleiter aus der aktiven Bildungsarbeit zurück.

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23. August 2026

Viele Oldtimer und Trophäen

PFALZDORF. Die Teams sind eingespielt: Schließlich veranstalten der Schützenverein Pfalzdorf 1926 und der Motor-Sport-Club Pfalzdorf „Flott Weg“ schon seit vielen Jahren ihr gemeinsames Festwochenende am Hotel Auler (Tophofen).

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20. August 2026

Infoabend des Betreuungsvereins in Goch

GOCH. Die unterschiedlichen Verwendungszwecke und Ziele von Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sind Themen während eines Infoabends des Betreuungsvereins der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Der kostenfreie Infoabend im Haus der Diakonie Goch, Brückenstraße 4, beginnt am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr. Während der rund zwei Stunden geht es um die Frage, warum Menschen Vorsorge treffen sollten und wofür sie Vorsorge treffen können. Darüber hinaus gibt es Informationen darüber, wen Menschen bevollmächtigen können und welche Form diese Vollmachten beziehungsweise Verfügungen haben müssen. Der Betreuungsverein unterstützt in der sogenannten Querschnittsarbeit rechtliche Betreuer bei ihrem verantwortungsvollen Ehrenamt. Mit über 600 Mitgliedern zählt der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve zu den größten Betreuungsvereinen in Nordrhein-Westfalen. Für den Infoabend bittet die Diakonie um verbindliche telefonische Anmeldungen unter Telefon 02823/93 02-0 oder per E-Mail an info@diakonie-kkkleve.de

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20. August 2026

Bauanträge in Goch stellen

GOCH. Was bisher vor allem ein zusätzlicher digitaler Service war, wird nun zum vorgeschriebenen Weg: Mit der Änderung der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) ist ab dem 1. September 2026 bei einer elektronischen Antragstellung ausschließlich der von der Bauaufsichtsbehörde eröffnete digitale Zugang zu verwenden. Für die entsprechenden Anträge in Goch ist es das Bauportal.NRW. Betroffen sind Anträge für Sonderbauten, das vereinfachte Genehmigungsverfahren, Werbeanlagen, die Beseitigung von Anlagen sowie Abbruchanzeigen. Konkret bedeutet das: Wer die betroffenen Anträge elektronisch bei der Stadt Goch einreichen möchte, muss dafür das Bauportal.NRW nutzen. Eine Einreichung per E-Mail, über ein anderes Online-Formular oder auf einem anderen elektronischen Weg ist ab dem 1. September nicht mehr möglich beziehungsweise die Anträge können nicht mehr angenommen werden.

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19. August 2026

Musik im Kopf – Chorprojekt für Menschen mit Demenz

GOCH. In Goch startet am Samstag, 12. September, das Chorprojekt „Musik im Kopf“. Bis Anfang Dezember sind neun gemeinsame Singtermine geplant. Eingeladen sind Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen aus dem gesamten Kreis Kleve. Gemeinsam Spaß haben und Freude an der Musik erleben, steht bei den Treffen im Vordergrund. Denn Singen kann Erinnerungen und Emotionen wecken, Stress abbauen und Gemeinschaft schaffen. Chor-Erfahrung ist nicht erforderlich. Das Projekt findet im Evangelischen Begegnungshaus M4, Markt 4, in Goch statt. Eine regelmäßige Teilnahme ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung. Das Angebot ist kostenfrei. Anmeldungen sind bis zum Freitag, 4. September, beim Seniorenbüro der Stadt Goch unter Telefon 02823/320-144 oder per Email an alexandra.maywald@goch.de möglich. Viele bekannte Lieder und Melodien sind schon seit Kindheit und Jugend im Gedächtnis verankert und können oft auch dann noch abgerufen werden, wenn das Sprechen zunehmend schwerfällt. Gesungen wird, was gefällt: Schlager, Volkslieder, bekannte Klassiker oder auch neue Lieder – einstimmig oder mehrstimmig. Liedwünsche können bereits bei der Anmeldung angegeben werden. Die Chorleitung übernimmt Christiane Langenbrinck, Johannes Stammen übernimmt die Instrumentalbegleitung. Die Termine zum Vormerken: 12. und 19. September; 3. und 17. Oktober; 7., 14., 21. und 28. November sowie der 5. Dezember. Die Treffen dauern jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr. In der Pause gibt es Getränke und einen kleinen Snack. Die Organisatoren freuen sich auf viele Menschen, die gemeinsam singen, lachen und schöne musikalische Erinnerungen teilen möchten.

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19. August 2026

Freigabe der Turnhalle Pfalzdorf verzögert sich

PFALZDORF. Die Turnhalle in Pfalzdorf ist nach der vorübergehenden Nutzung als Unterkunft für geflüchtete Menschen wieder frei. Bei der anschließenden Restaurierung der Halle wurde allerdings ein größerer Schaden am Hallenboden festgestellt. Dieser muss zunächst fachgerecht behoben werden. Die Freigabe für den Schul- und Vereinssport verzögert sich daher voraussichtlich bis Ende der Herbstferien. Die Stadt Goch entschuldigt sich für die Verzögerung.

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19. August 2026

Termine für kostenlose Rentenberatung in Goch

GOCH. Vier Termine für eine Rentenberatung finden ab dem 3. September, im Haus zu den fünf Ringen, Steinstraße 1, statt. Die Stadt Goch stellt hierfür die Räumlichkeiten zur Verfügung. Durchgeführt wird die Beratung ehrenamtlich von der Versichertenberaterin Maria Flören der Deutschen Rentenversicherung Bund und dem Versichertenältesten Heinrich Bleeck der Deutschen Rentenversicherung Rheinland. Die Beratung ist kostenlos. Die Termine können ausschließlich direkt bei den Beratern telefonisch vereinbart werden: Maria Flören, unter Telefon: 0157/32247136, Heinrich Bleeck unter Telefon 02823/88061. Terminvereinbarungen über den Bürgerservice oder andere Abteilungen der Stadt Goch sind nicht möglich. Ob Fragen zur bestehenden oder zukünftigen Rente, zur Rentenantragstellung oder zur Kontenklärung: Die beiden Berater stehen bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Sie unterstützen bei allen notwendigen Schritten und helfen auch dabei, erforderliche Unterlagen zu beschaffen. Die Termine zum Vormerken: 3. September, 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember. Die Termine finden jeweils von 16 bis 18 Uhr statt.

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19. August 2026

SPD lädt zum Sommerfest mit DGB-Bundesjugendsekretärin Nina Krüger ein

PFALZDORF. Die SPD lädt am Samstag, 29. August, herzlich zu ihrem diesjährigen Sommerfest ein. Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs. Gemeinsam stark. Gemeinsam feiern.“ erwartet die Teilnehmer ein abwechslungsreicher Tag mit spannenden Einblicken, guten Gesprächen und geselligem Beisammensein. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Pfälzerheim in Pfalzdorf, Kirchstraße 105. Von dort aus startet eine gemeinsame Planwagenfahrt zur Firma Mühlhoff in Uedem, wo eine Besichtigung des Unternehmens auf dem Programm steht. Während der Fahrt und vor Ort besteht ausreichend Gelegenheit zum Austausch und persönlichen Gesprächen. Ein besonderer Höhepunkt des Sommerfestes ist der Besuch von Nina Krüger, der neuen DGB-Bundesjugendsekretärin. Sie wird die Veranstaltung den gesamten Tag begleiten und steht für Gespräche, Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die SPD freut sich sehr, mit Nina Krüger eine engagierte Vertreterin der Gewerkschaftsjugend begrüßen zu dürfen, die aktuelle Themen aus Arbeitswelt, Ausbildung und Jugendpolitik einbringen wird. Nach der Besichtigung führt die Planwagenfahrt zurück zum Pfälzerheim. Dort klingt der Tag bei Gegrilltem, kühlen Getränken und vielen guten Gesprächen in entspannter Atmosphäre aus. Besonders wichtig: Das Sommerfest ist nicht nur für SPD-Mitglieder gedacht. Auch Bürger, Interessierte, Freundinnen und Freunde der SPD sowie Familienangehörige sind herzlich eingeladen. Wer teilnehmen möchte, ist willkommen und kann sich bis zum Donnerstag, 27. August anmelden. „Wir freuen uns auf viele Begegnungen, interessante Gespräche und einen schönen Sommertag in geselliger Runde“, betonen die Organisatoren Andrea Steinmeier und Bastian Demant. Anmeldung werden unter Telefon 0176/41478177 oder per E-Mail an andrea.steinmeier@spd-goch.de entgegengenommen.

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19. August 2026

Nach 80 Jahren schließt sich der Kreis

HOMMERSUM. 1946 rief Pastor Josef Meyer nach der schweren Kriegszeit das Erntedankfest in Hommersum ins Leben: Die Menschen sollten durch eine fröhliche Feier auf andere Gedanken kommen. Auch jetzt, genau 80 Jahre später, gilt dieser Gedanke noch immer. Das Fest hat sich mit den Jahren sogar zum jährlichen Höhepunkt im Dorfgeschehen entwickelt. Aufgrund des recht seltenen Jubiläums hat der Heimat- und Verschönerungsverein Hommersum alle noch lebenden Erntekönige und -königinnen der vergangenen Jahrzehnte zu einem gemeinsamen Treffen am Sonntag, 23. August, auf den Hof Lintzen, Kapellenhofstraße, eingeladen. Der Tag beginnt dort für alle mit einer Heiligen Messe um 9.30 Uhr. Danach haben die Senior-Könige und -königinnen noch genügend Zeit, die Erinnerungen an ihre jeweilige Regentenzeit auszutauschen und den Tag gebührend zu feiern. Der Hof Lintzen ist aus zwei Gründen ein besonderer Ort: Zum einen finden am Samstag und Sonntag dort die historischen Feldtage statt, bei denen die Treckerfreunde Hommersum/Kessel längst vergangene Zeiten der Landwirtschaft aufleben lassen und zum anderen ist auf diesem Hof 1946 das allererste Erntedankfest gefeiert worden. So schließt sich 2026 der Kreis. Johann Urselmans und Johanna Pellen waren übrigens das erste Erntekönigspaar, das damals noch „Brautpaar“ hieß. Das eigentlich Erntedankwochenende findet am 3./4. Oktober statt.

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22. August 2026

Triathlonspektakel mit familiärem Charme

KESSEL. Wenn statt Sonnenliegen und Strandmuscheln wieder unzählige Fahrräder, Laufschuhe und Badekappen das Gelände rund um den Goch Ness See säumen, ein Duft von Sonnenmilch, Kettenfett und Waffeln in der Luft liegt, dann ist es wieder einmal Zeit für die nächste Auflage des NessTri. In diesem Jahr kommt es am Sonntag, 30. August, bereits zur 16. Auflage, der über die Landesgrenzen hinaus beliebten Veranstaltung rund ums Schwimmen, Radfahren und Laufen. Voller Vorfreude auf ein besonders familiäres Triathlonspektakel sind die Organisatoren bereits seit Monaten damit beschäftigt allen Startern am 30. August „ihren“ individuellen Wettkampftag zu bereiten. Die Sportart erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit und ist schon längst keine Randsportart mehr. Das zeigt sich auch am bereits gut gefüllten Starterfeld, die beliebte Jedermann-Distanz über 500 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen ist bereits seit Wochen ausgebucht. Kurzentschlossene können sich noch für den TRY-athlon (200 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen) oder aber im Team für die Staffel über 500 Meter Schwimmen, 18 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen anmelden.

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17. August 2026

„Extrawurst“ im Freien

GOCH. Am Samstag, 22. August, ist es soweit: Das beliebte Open Air-Kino vom Goli-Verein und der Kultourbühne Goch startet mit einer deutschen Erfolgskomödie im Gocher Museumsgarten:

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17. August 2026

Zwischen Pop und Polka

GOCH. „Die Blasmusik ist weit mehr als ein musikalisches Genre – sie ist ein Herzstück, das unsere Kultur lebendig hält und unsere Gesellschaft bereichert.“ Dieses Zitat von Christoph Thoma (Kulturpolitiker, Trompeter und Orchesterleiter aus Österreich) bringt es auf den Punkt. Blasmusik ist weit mehr als Marschnusik, die natürlich im militärischen aber auch im zivilen Bereich nach wie vor ihre Berechtigung hat. Ein Schützenfest oder ein Volksfest ohne entsprechende musikalische Gestaltung ist nur schwer vorstellbar. Aber Blasmusik ist - siehe Zitat - weit mehr als das. So finden sich auch im umfangreichen Notenarchiv des Feuerwehr-Musikzuges neben bekannten Traditionsmärschen, klassischen böhmischen Polkas auch Arrangements zum Beispiel von James Last, dem Begründer des weltweit bis heute beliebten „Easy listening“-Bigbandsounds. Auch Klassiker der Beatles, ABBA, Eric Clapton, Peter Maffay, Udo Jürgens und vielen anderen großen Namen aus der Musikszene haben längst auch in Blasmusikerkreisen ihren Platz gefunden. Abgerundet wird das große Spektrum der Blasmusik von klassischer, festlicher, konzertanter Musik für alle Anlässe.

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17. August 2026

Gelungenes Sommerturnier in Asperden

ASPERDEN. Drei Tage abwechslungsreicher Reitsport, gute Bedingungen und eine familiäre Atmosphäre: Der Reit- und Fahrverein „von Driesen“ Asperden-Kessel blickt zufrieden auf sein traditionelles Sommerturnier zurück. Von Freitag bis Sonntag bot die Reitanlage in Asperden ein umfangreiches Programm in Dressur und Springen – von Prüfungen für junge Pferde und den Reiternachwuchs bis hin zur Dressur der Klasse S* und zum M*-Springen mit Stechen.

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17. August 2026

Asperdener Landfrauen zu Besuch auf Gut Kalbeck

ASPERDEN. Auf ihrer Feierabend-Radtour besuchten die Asperdener Landfrauen kürzlich den landwirtschaftlichen Betrieb Gut Kalbeck der Familie von Elverfeldt- Ulm. Dort wurden sie von Andreas Mesch empfangen, der den Betrieb seit 18 Jahren als Verwalter führt. Zur Begrüßung gab es leckeres, selbstgebackenes Brot aus Dinkel- und Emmermehl – und damit war das erste Gesprächsthema bereits gefunden. Denn Gut Kalbeck gehört zu den wenigen landwirtschaftlichen Betrieben, die für die Kamp- Lintforter Bäckerei Büsch die Urgetreidesorten Emmer und Dinkel anbauen. „Das machen wir aus Überzeugung“, erklärte Andreas Mesch, obwohl der Anbau dieser alten Getreidesorten deutlich weniger ertragreich ist, als der von herkömmlichem Weizen. Gut Kalbeck ist heute ein reiner Ackerbaubetrieb. Tiere gibt es auf dem Hof nicht. Deshalb wurde Anfang der 2000er-Jahre neben der historischen Hofanlage ein neuer Betriebshof mit zwei großen Hallen und einem Büro errichtet. Die alten Stallungen und Scheunen boten für den modernen und umfangreichen Maschinenpark nicht mehr genügend Platz und sind inzwischen an einen Pferdehalter verpachtet. Auf rund 350 Hektar werden heute unterschiedlichste Kulturen angebaut. Neben Emmer, Dinkel und Sommerroggen wachsen dort unter anderem Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Zuckerrüben, Mais und Ackergras. Diese Vielfalt sorgt für eine gesunde Fruchtfolge und trägt dazu bei, die Böden nachhaltig zu bewirtschaften. Auch bei der Bodenbearbeitung geht Gut Kalbeck moderne Wege. Der Pflug kommt nur noch selten zum Einsatz. Stattdessen werden die Saaten überwiegend in Direktsaat mit einer Scheibensämaschine ausgebracht. Dieses Verfahren schützt den Boden vor Erosion und hilft dabei, die natürliche Bodenfeuchtigkeit zu bewahren. Gleichzeitig lassen sich Arbeit, Zeit und Energie einsparen – Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass damit dennoch gute Ernten möglich sind. Wie stark der Erfolg eines landwirtschaftlichen Betriebes neben dem Wetter auch von den Märkten abhängt, erläuterte Mesch am Beispiel der Kartoffel. Eine sorgfältige Aussaat, fruchtbare Böden und gute Wachstumsbedingungen seien wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ernte. Doch auch die globale Marktlage spiele eine entscheidende Rolle. Da in diesem Sommer nicht nur in Europa große Trockenheit herrscht und mit Ernteausfällen gerechnet wird, sind die Kartoffelpreise derzeit hoch. Auf Gut Kalbeck wird deshalb die Möglichkeit der Feldbewässerung genutzt, um die Erträge zu sichern und von der aktuellen Marktsituation zu profitieren. Dass Gut Kalbeck schon seit Jahren aktiv über Landwirtschaft informiert, war überhaupt der Anlass für den Besuch der Landfrauen. An den Feldern stehen Schilder, die darüber informieren, welche Kultur dort gerade wächst und wofür sie verwendet wird. Auch die radelnden Asperdener Landfrauen waren dadurch auf den Betrieb aufmerksam geworden und hatten sich eine Besichtigung gewünscht. Für die Landfrauen sind solche Einblicke besonders wertvoll, denn viele Frauen haben heute nur noch wenig direkten Bezug zur Landwirtschaft. Umso größer ist das Interesse, wenn Landwirtschaft unmittelbar vor der eigenen Haustür erlebbar wird und Fragen offen gestellt werden können. Zum Abschluss dieser interessanten Betriebsbesichtigung gab es ein Quiz: Dazu wurden alle Landfrauen gebeten sich gemeinsam auf die Fahrzeugwaage auf dem Hof zu begeben und dann das Gesamtgewicht der Gruppe zu schätzen. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für moderne Landwirtschaft bedankte sich die Gruppe bei Andreas Mesch für seine anschaulichen und verständlichen Erklärungen sowie für seine Geduld bei den zahlreichen Fragen. Die Asperdener Landfrauen wünschten der Familie von Elverfeldt-Ulm und ihrem engagierten Verwalter weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit auf Gut Kalbeck.

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