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Goch

19. Oktober 2025

Eine „Schöne Bescherung“ gibt es im Goli Theater

GOCH. Einen Weihnachtsfilmklassiker im Kino erleben und dabei noch etwas Gutes tun? Am Donnerstag, 11. Dezember, 19 Uhr, hat man die Gelegenheit dazu. Man kann chaotische Weihnachten mit den Griswolds feiern, und das Eintrittsgeld kommt dem WDR 2 Weihnachtswunder zugute.

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Goch

18. Oktober 2025

Vorfreude auf den Gocher Martinszug

GOCH. Seit mehr als 100 Jahren ist es gute Tradition, dass der Gocher St. Martinszug am Abend des 11. Novembers durch die Innenstadt zieht. Das wird auch in diesem Jahr so sein, allerdings mit einigen Änderungen. Um die Bürger darüber zu informieren, hatte das Gocher St. Martin Komitee kürzlich zum Pressegespräch eingeladen.

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Goch

16. Oktober 2025

Neue BFG-Fraktion stellt sich vor – Führungsteam gewählt

GOCH. Die neu formierte Fraktion des Bürgerforums Goch (BFG) hat sich konstituiert und ihre künftige Führungsspitze festgelegt. Mit klaren Verantwortlichkeiten und einem gemeinsamen Ziel, die kommunalpolitische Arbeit aktiv und bürgernah für Goch und seine Dörfer zu gestalten, startet die Fraktion in ihre neue Amtsperiode.

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Goch

16. Oktober 2025

Erstes One Day Choir Event steht Sängern in Goch bevor

GOCH. Popkantorin Anne Hartmann bringt bald einen Trend aus den USA nach Goch: Ihr One Day Choir vereint am Sonntag, 2. November zwischen 13.30 und 17 Uhr eine diverse Gruppe Menschen durch Musik. Die Leidenschaft zumSingen steht dabei als Gemeinsamkeit über allem.

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Goch

13. Oktober 2025

Ein Leben für das Leben

PFALZDORF. Die 25. Tafel, die der Heimatverein Pfalzdorf zur Ortsgeschichte aufgestellt hat (die NN berichteten mehrfach) würdigt das Leben und Schaffen ihrer Großmutter Johanna Elisabeth Imig, weit über Pfalzdorfs Grenzen hinaus als „Storchentante“ bekannt. Mehr als 3.000 Kindern half die Hebamme in Pfalzdorf, Louisendorf und Schneppenbaum im Laufe ihres Berufslebens auf die Welt. Friedegard Blume, ihre Enkelin, die kürzlich den 93. Geburtstag feierte, hat nur gute Erinnerungen an ihr „Ömken“: „Sie hatte immer Zeit für mich, sie war einfach ein herzlicher Mensch.“ Gerne schaute sie nach der Schule bei der Großmutter vorbei, besonders, wenn sie wusste, was es zum Mittagessen gab. Schmeckte es bei der Oma besser, konnte sie Zuhause sagen „Ich habe schon gegessen“ – und umgekehrt. Sie half ihrer Oma oft im Haushalt, zum Beispiel bei der Wäsche, was damals noch echte Knochenarbeit war. „Ich habe die Mangel gedreht“, erinnert sich die 93-Jährige, „ich hatte meine erste Waschmaschine beim dritten Kind, 1968.“ Und Friedegard wurde zum Einkaufen geschickt, damals gab es im Pfälzerhaus noch einen Laden. Dass der Lebensentwurf ihrer Großmutter für die damalige Zeit durchaus ungewöhnlich war, weiß Friedegard Blume, denn die Hebamme arbeitete auch nach ihrer Heirat mit dem Zigarrenmacher Wilhelm Imig weiter. Johanna Elisabeth Imig, 1882 geboren, machte von 1902 bis 1904 in Köln eine Ausbildung zur Hebamme. Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie bis 1949 als Hebamme. Anfangs fuhr sie mit dem Fahrrad zu den Frauen, später mit einem kleinen Ponywagen. Diesen Wagen hat Friedegard Blume oft gesehen, denn die Straße führte an ihrem Elternhaus vorbei. „Dann wussten wir, Oma muss wieder zu einer Geburt.“ 1944 erhielt Elisabeth Imig eine Urkunde anlässlich ihrer 40-jährigen Dienstzeit. Dieses Stück Familiengeschichte wird sorgsam gehütet. „Heute fragt man sich schon, wie sie das alles geschafft hat“, sagt Friedegard Blume. Elisabeth Imig hatte acht Kinder und sie arbeitete bis kurz vor der Geburt – so auch bei Friedegard Blumes Mutter. Elisabeth Imig hatte acht Kinder, zwei Mädchen und sechs Jungen. Als ihr Mann im Ersten Weltkrieg kämpfen musste, hat sie sich um die Familie gekümmert und weiter gearbeitet. Erst 1949 ging sie in den Ruhestand; sie starb 1958, nur ein paar Monate nach ihrem Mann. Als Hebamme war die „Storchentante“ sehr beliebt: „Weil sie keinen Unterschied zwischen den Menschen machte; ihr war es egal, ob katholisch oder evangelisch“, erinnert sich Friedegard Blume an frühere Zeiten, in denen dieser Umstand noch eine größere Bedeutung hatte.

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