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GOCH. Ein ausgedehnter Dachstuhlbrand an der Kalkarer Straße in der Gocher Innenstadt hat in der Nacht zum Sonntag, 19. Oktober, die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr beschäftigt.
GOCH. Kaum zu glauben: Vor zehn Jahren ist die „Disco mal anders“ gestartet. Was als einmalige Veranstaltung begann, wurde auf vielfachen Wunsch hin zu einer festen Institution im inklusiven Miteinander.
GOCH. Einen Weihnachtsfilmklassiker im Kino erleben und dabei noch etwas Gutes tun? Am Donnerstag, 11. Dezember, 19 Uhr, hat man die Gelegenheit dazu. Man kann chaotische Weihnachten mit den Griswolds feiern, und das Eintrittsgeld kommt dem WDR 2 Weihnachtswunder zugute.
PFALZDORF. Nach der großartigen Resonanz bei den Herzkissen-Nähaktionen der Interessengemeinschaft Krebs, Ortsgruppe Goch, gibt es am Samstag, 15. November, wieder eine Neuauflage.
GOCH. Seit mehr als 100 Jahren ist es gute Tradition, dass der Gocher St. Martinszug am Abend des 11. Novembers durch die Innenstadt zieht. Das wird auch in diesem Jahr so sein, allerdings mit einigen Änderungen. Um die Bürger darüber zu informieren, hatte das Gocher St. Martin Komitee kürzlich zum Pressegespräch eingeladen.
GOCH. Das Team der Abfallberatung der Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH (KKA) wird am Dienstag, 28. Oktober, auf dem Gocher Flachsmarkt Elektroschrott bis 35 Zentimeter Kantenlänge und CDs/DVDs (ohne Hüllen) sammeln.
GOCH. Die neu formierte Fraktion des Bürgerforums Goch (BFG) hat sich konstituiert und ihre künftige Führungsspitze festgelegt. Mit klaren Verantwortlichkeiten und einem gemeinsamen Ziel, die kommunalpolitische Arbeit aktiv und bürgernah für Goch und seine Dörfer zu gestalten, startet die Fraktion in ihre neue Amtsperiode.
GOCH. Popkantorin Anne Hartmann bringt bald einen Trend aus den USA nach Goch: Ihr One Day Choir vereint am Sonntag, 2. November zwischen 13.30 und 17 Uhr eine diverse Gruppe Menschen durch Musik. Die Leidenschaft zumSingen steht dabei als Gemeinsamkeit über allem.
PFALZDORF. Die 25. Tafel, die der Heimatverein Pfalzdorf zur Ortsgeschichte aufgestellt hat (die NN berichteten mehrfach) würdigt das Leben und Schaffen ihrer Großmutter Johanna Elisabeth Imig, weit über Pfalzdorfs Grenzen hinaus als „Storchentante“ bekannt. Mehr als 3.000 Kindern half die Hebamme in Pfalzdorf, Louisendorf und Schneppenbaum im Laufe ihres Berufslebens auf die Welt. Friedegard Blume, ihre Enkelin, die kürzlich den 93. Geburtstag feierte, hat nur gute Erinnerungen an ihr „Ömken“: „Sie hatte immer Zeit für mich, sie war einfach ein herzlicher Mensch.“ Gerne schaute sie nach der Schule bei der Großmutter vorbei, besonders, wenn sie wusste, was es zum Mittagessen gab. Schmeckte es bei der Oma besser, konnte sie Zuhause sagen „Ich habe schon gegessen“ – und umgekehrt. Sie half ihrer Oma oft im Haushalt, zum Beispiel bei der Wäsche, was damals noch echte Knochenarbeit war. „Ich habe die Mangel gedreht“, erinnert sich die 93-Jährige, „ich hatte meine erste Waschmaschine beim dritten Kind, 1968.“ Und Friedegard wurde zum Einkaufen geschickt, damals gab es im Pfälzerhaus noch einen Laden. Dass der Lebensentwurf ihrer Großmutter für die damalige Zeit durchaus ungewöhnlich war, weiß Friedegard Blume, denn die Hebamme arbeitete auch nach ihrer Heirat mit dem Zigarrenmacher Wilhelm Imig weiter. Johanna Elisabeth Imig, 1882 geboren, machte von 1902 bis 1904 in Köln eine Ausbildung zur Hebamme. Nach ihrer Rückkehr arbeitete sie bis 1949 als Hebamme. Anfangs fuhr sie mit dem Fahrrad zu den Frauen, später mit einem kleinen Ponywagen. Diesen Wagen hat Friedegard Blume oft gesehen, denn die Straße führte an ihrem Elternhaus vorbei. „Dann wussten wir, Oma muss wieder zu einer Geburt.“ 1944 erhielt Elisabeth Imig eine Urkunde anlässlich ihrer 40-jährigen Dienstzeit. Dieses Stück Familiengeschichte wird sorgsam gehütet. „Heute fragt man sich schon, wie sie das alles geschafft hat“, sagt Friedegard Blume. Elisabeth Imig hatte acht Kinder und sie arbeitete bis kurz vor der Geburt – so auch bei Friedegard Blumes Mutter. Elisabeth Imig hatte acht Kinder, zwei Mädchen und sechs Jungen. Als ihr Mann im Ersten Weltkrieg kämpfen musste, hat sie sich um die Familie gekümmert und weiter gearbeitet. Erst 1949 ging sie in den Ruhestand; sie starb 1958, nur ein paar Monate nach ihrem Mann. Als Hebamme war die „Storchentante“ sehr beliebt: „Weil sie keinen Unterschied zwischen den Menschen machte; ihr war es egal, ob katholisch oder evangelisch“, erinnert sich Friedegard Blume an frühere Zeiten, in denen dieser Umstand noch eine größere Bedeutung hatte.