Stadt Kalkar lädt zur aktiven Mitgestaltung des Rad- und Fußverkehrskonzeptes ein
Kalkarer Bürger können bis zum 16. Oktober online teilnehmen
KALKAR. Die Stadt Kalkar entwickelt derzeit ein umfassendes Rad- und Fußverkehrskonzept, das passend zum Motto der aktuell laufenden Europäischen Mobilitätswoche den Weg hin zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und barrierefreien Mobilität ebnen soll. Ziel ist es, allen Menschen – ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit Mobilitätshilfen – ein sicheres und attraktives Vorankommen zu ermöglichen.
Um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einzubeziehen, startet die Stadt eine Dialogkarte, über die Ideen, Wünsche, aber auch Mängel und Defizite direkt eingetragen werden können. So entsteht ein breites Stimmungsbild, das in die weitere Bearbeitung einfließt.
Jede und jeder legt täglich Wege zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad zurück oder würde es gerne, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. „Als Expertinnen und Experten des Alltags möchten wir gerne von Ihnen wissen, welche Wege für Sie eine besondere Bedeutung haben. Kommen Sie sicher und zügig zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zu Freizeiteinrichtungen? Welche Orte sind schwierig zu Fuß oder mit dem Rad zu erreichen? Wo gibt es Gefahrenstellen oder Hindernisse?“, sagt Sabrina Meisen, Klimaschutzmanagerin der Stadt Kalkar.
Alle Angaben in der Dialogkarte werden anonym erfasst, gesichtet und in die Analyse des künftigen Rad- und Fußverkehrskonzeptes integriert. Sie sind der Schlüssel, um Handlungsfelder und Maßnahmen für zukünftige Verbesserungen im Mobilitätsnetz der Stadt zu entwickeln.
Die Dialogkarte kann über das Portal „Beteiligung NRW Stadt Kalkar“https://beteiligung.nrw.de/k/1016598 aufgerufen werden. Die Online-Teilnahme ist bis zum 16. Oktober möglich. Die Stadt Kalkar lädt alle Bürger ein, diese Gelegenheit zu nutzen und ihre Erfahrungen einzubringen. Jede Rückmeldung trägt dazu bei, die Mobilität in Kalkar sicherer, komfortabler und attraktiver zu gestalten.