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Der Abgeordnete Stefan Rouenhoff und die Leiterin der Agentur für ArbeitWesel/Kleve, Barbara Ossyra Foto: Büro Stefan Rouenhoff MdB
6. Februar 2026 Von NN-Online · Niederrhein

Rouenhoff informiert sich über Lage am Arbeitsmark

Jährlicher Austausch zwischen Stefan Rouenhoff und Barbara Ossyra

NIEDERRHEIN. Der Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff (CDU) hat sich mit der Leiterin der Agentur für Arbeit Kleve/Wesel, Barbara Ossyra, zu seinem jährlichen Austausch über die aktuelle Lage und die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes getroffen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Rückblick auf das Arbeitsmarktjahr 2025 sowie der Ausblick auf die kommenden Monate. Dabei wurde deutlich, dass sich die konjunkturelle Schwäche des vergangenen Jahres auch in den Kreisen Kleve und Wesel bemerkbar gemacht hat. So ging die Zahl der gemeldeten neuen Stellen in der Region zurück; die Zahl der Arbeitssuchenden stieg jedoch weiter an.

Wenngleich der Arbeitsmarktbezirk Wesel/Kleve heute mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zählt als noch vor einem Jahr, so ist die durchschnittliche Arbeitslosigkeit im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent (886 Personen) angestiegen. Im Kreis Kleve liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 6,3 Prozent (Stichtag: 9. Januar 2026) „Deutschland war auch im vergangenen Jahr in einer wirtschaftlichen Schwächephase. Das geht nicht spurlos am deutschen Arbeitsmarkt vorüber und macht sich auch im Kreis Kleve bemerkbar, wenngleich die Ausschläge auf dem hiesigen Arbeitsmarkt geringer ausfallen. Denn unsere Region kennzeichnet eine mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur und federt damit größere Ausschläge am Arbeitsmarkt viel besser ab. Für die kommenden Monate ist schon wieder Entspannung in Sicht, weil die Wachstumsprognosen deutlich nach oben zeigen. Davon wird auch der Arbeitsmarkt in unserer Region profitieren“, sagt Rouenhoff.

Dennoch gibt es am Niederrhein arbeitsmarktpolitische Herausforderungen, die aus Sicht von Rouenhoff und Ossyra angegangen werden müssen. Das betrifft vor allem die gering qualifizierten Arbeitssuchenden. Hier übersteigt das Angebot die Nachfrage deutlich. Umso wichtiger ist es, hier mit Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gegenzusteuern. Ossyra betonte, dass diese Maßnahmen ein entscheidender Schlüssel seien, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Im Kreis Kleve sei man mit einer entsprechenden Förderung von Arbeitssuchenden und Beschäftigten zunehmend erfolgreich. „Wir brauchen eine Arbeitsmarktpolitik, die Vermittlung, Qualifizierung und Ausbildung konsequent in den Mittelpunkt stellt und Betriebe wie Beschäftigte gleichermaßen unterstützt. Hieran müssen wir noch intensiver arbeiten“, stellte Rouenhoff zum Abschluss seines Gesprächs mit der Leiterin der Arbeitsagentur Wesel/Kleve fest.

Der Abgeordnete Stefan Rouenhoff und die Leiterin der Agentur für Arbeit Wesel/Kleve, Barbara Ossyra Foto: Büro Stefan Rouenhoff MdB

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