Neujahrsfrühstück des Diakonie-Betreuungsvereins
LED-Show und Lichtperformance als besondere Höhepunkte
Der Betreuungsverein hilft bei der Vermittlung von Betreuern und auch im Verlauf der Betreuung bleiben die Mitarbeiter an der Seite der Ehrenamtler. Als Berater, wenn diese nicht mehr weiterwissen. Diese Arbeit lebt und wächst mit dem Austausch, haupt- und ehrenamtliche Tätige lernen und profitieren voneinander. Christof Sieben, Mitarbeiter im Betreuungsverein, betonte dies in seinen Dankesworten: „Die Ehrenamtler gehören zur Substanz des Vereins“, sie stünden für Kontinuität, Verlässlichkeit und übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft, so Sieben.
Nach einem gemeinsamen Frühstück ehrte die Betreuungsrichterin und stellvertretende Direktorin des Amtsgerichts Kleve, Claudia Knickrehm, langjährig engagierte Mitglieder des Betreuungsvereins. Für 25 Jahre bürgerschaftliches Engagement wurden Monika Eickmans (Goch), Friedhelm Bucksteeg (Kleve) sowie Rolf Droste (Issum) ausgezeichnet. Für ihr zehnjähriges Jubiläum erhielten Britta Marauhn-Kinski und Eric Kinski sowie Josef Niederholz (alle Kevelaer), Urkunden, Gutscheine und Blumen. Mit persönlichen Worten würdigte Knickrehm die Bedeutung des Ehrenamts und die langjährige Verbundenheit mit dem Betreuungsverein. Für die Geschäftsführung der Diakonie gratulierte und dankte Finanzvorständin Anne Rutjes den Jubilaren.
Ein besonderer Höhepunkt des Vormittags war die LED-Show des Kölner Duos Jago & L-ion, das mit einer magischen und futuristischen Lichtperformance begeisterte. Szenenapplaus gab es, als das Diakonie-Logo als Lichtkunstwerk auf der Bühne erschien.
Den Abschluss der Veranstaltung gestaltete die frisch in den Ruhestand verabschiedete Sozialarbeiterin Helma Bertgen. Sie war 30 Jahre lang für die Diakonie Goch tätig und hatte mit Theo Peters, Albert Büsen und Helga Zaadelaar maßgeblich Aufbau und Wachstum des Betreuungsvereins vorangetrieben. Bertgens Dank und die Würdigung der ehrenamtlich Tätigen war gleichzeitig ein Appell, Haltung zu zeigen für eine solidarische Gemeinschaft. Mit einem Zitat von Vaclav Havel endete die Veranstaltung: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“