Mehr Achtung auf die Straßen im Kreis Kleve bringen
Verkehrswacht bringt neue Verkehrssicherheitsmotive an Landstraßen
Ausgerüstet mit Leitern, Flitschern und Cuttermesser machten sich Peter Baumgarten Falk Neutzer, Stefan Eerden und Julia Woszcyk auf den Weg, um Autofahrer im Kreis Kleve auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. Gerade in den vergangenen beiden Jahren sind die Unfallzahlen im Kreis Kleve extrem angestiegen. Deswegen sind diese präventiven Aktionen den ehrenamtlich Tätigen besonders wichtig, auch wenn Erfolge hierbei nicht unbedingt messbar sind.
Deutschlandweit sind die Zahlen der schwer verletzten und tödlich verunfallten Personen erschreckend hoch. Der Kreis Kleve nimmt hierbei in NRW sogar die traurige Position des Schlusslichtes ein. „Nirgendwo in NRW ist die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, oder schwer verletzt zu werden, größer als hier“, stellt Peter Baumgarten, 1. Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, fest. „Unsere umfangreichen Präventionsprogramme ergänzen die in den letzten Jahren gestiegenen Bemühungen des Kreises Kleve und der Kreispolizeibehörde, diese Gefahrenquellen zu identifizieren und ihnen entgegenzuwirken“, ergänzt Falk Neutzer, Geschäftsführer des Vereins.
Immer noch kommt ein Großteil der Getöteten im Straßenverkehr auf Landstraßen ums Leben. Das sind fast doppelt so viele wie in Ortschaften und sogar fünfmal so viele wie auf Autobahnen. Auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ruft deshalb seit vielen Jahren mit den Plakataktionen zu verantwortungsbewusstem Fahren auf Straßen auf. Unter dem Motto „Bringen wir #mehrAchtung auf die Straße“ werben so die neuen Bild- und Textmotive für mehr Achtsamkeit und Respekt im Straßenverkehr.