Kein XCO NRW Cup 2026 in Kleve
RRG Kleverland muss das Mountainbike-Rennen „Rund um den Klever Turm“ absagen
KLEVE. Mit großem Bedauern muss die Radrenngemeinschaft (RRG) Kleverland mitteilen, dass der für dieses Jahr geplante Lauf zum XCO NRW Cup „Rund um den Klever Turm“ offiziell abgesagt werden muss. Nach der erfolgreichen und vielbeachteten Premiere im vergangenen Jahr war es das feste Ziel des Vereins, dieses sportliche Highlight dauerhaft im regionalen Rennkalender zu etablieren. Dies ist in diesem Jahr aus rechtlichen Gründen leider nicht umsetzbar.
Trotz intensivster Bemühungen in den vergangenen Monaten konnte für die Nutzung der bewährten Rennstrecke aus dem Vorjahr keine forstbehördliche Genehmigung erwirkt werden. Alle formalen Kriterien und Auflagen wurden lückenlos erfüllt und detaillierte Anpassungsvorschläge vorgelegt. Dennoch konnte im Rahmen der Abstimmungen keine Einigung für die Durchführung des Mountainbike-Rennens auf dieser Strecke erzielt werden. Die angeführten Argumente für die Verweigerung der Freigabe sind für die Verantwortlichen des Vereins fachlich zwar nicht nachvollziehbar, stellen in ihrer Konsequenz jedoch ein unüberwindbares administratives Hindernis dar. Da eine kurzfristige Verlegung ohne den Verlust des sportlichen Charakters nicht realisierbar war, fehlt der RRG Kleverland die erforderliche rechtliche Grundlage für die Durchführung.
Für die Verantwortlichen und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer ist dieser Schritt ein schwerer Rückschlag. Das Engagement des Vereins stieß hier an behördliche Grenzen, die im aktuellen Rahmen nicht zu überbrücken waren. Die Absage schmerzt vor allem mit Blick auf die bereits angemeldeten Sportler, die treuen Sponsoren sowie die vielen begeisterten Zuschauer, die das Event im Vorjahr zu einem echten Radsportfest gemacht hatten.
Die RRG Kleverland betont jedoch ausdrücklich, dass dies kein dauerhaftes Ende für den Mountainbikesport in Kleve sein soll. Der Verein wird zeitnah das Gespräch mit allen Beteiligten suchen, um frühzeitig alternative Konzepte und Standorte zu prüfen. Das Ziel bleibt unverändert: Im kommenden Jahr soll wieder hochkarätiger Radsport stattfinden – auf Strecken, bei denen das ehrenamtliche Engagement und der Sport eine verlässliche Perspektive erhalten.