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Dr. Jochen Rübo, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Kleve. Foto: KKLE/T. Momsen
24. Oktober 2024 Von NN-Online · Kleve

Impfung im St.-Antonius-Hospital Kleve gegen RS-Virus

STIKO empfiehlt Schutz für Neugeborene und Säuglinge

KLEVE. Die Infekt-Saison beginnt: Bisher empfahl die Ständige Impfkommission (STIKO) nur besonders gefährdeten Neugeborenen wie Frühchen eine Prophylaxe zum Schutz vor schweren Atemwegsinfektionen durch das RS-Virus. Seit 2024 empfiehlt die STIKO allen Neugeborenen und Säuglingen die Impfung. Im St.-Antonius-Hospital Kleve ist die Impfung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U2 möglich.

Neugeborene, die während der RSV-Saison geboren werden, sollten die Impfung rasch nach der Geburt bekommen. „Dazu bietet sich die Vorsorgeuntersuchung U2 noch während des Krankenhausaufenthaltes an“, sagt Dr. Jochen Rübo, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St.-Antonius-Hospital Kleve. Ansonsten ist die Impfung auch durch den Kinderarzt möglich. Dies gilt auch für alle Kinder, die nach April 2024 geboren wurden. „Der neue Impfstoff versorgt die Neugeborenen für die Infekt-Saison mit Antikörpern“, erläutert Dr. Jochen Rübo. „Im April endet die Saison, dann werden die Impfungen eingestellt.“

Bei Säuglingen in Deutschland waren RSV-Infektionen zuletzt die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen. Anzeichen sind vor allem Schwäche, Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, beschleunigte Atmung, Husten und Atemnot. Dr. Rübo: „Eine Impfung verhindert nicht die Infektion, aber einen schweren Verlauf. Im Zweifel sollten Eltern bitte immer sofort ihren Kinderarzt aufsuchen.“

Dr. Jochen Rübo, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Kleve. Foto: KKLE/T. Momsen

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