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„Musik für meine Heimat“ bietet Anna Isabel Haas am 3. November in Kleve mit ihrem Klavierpartner Giuseppe D’Elia. Foto: privat
22. Oktober 2024 Von NN-Online · Kleve

Heimspiel von Anna Isabel Haas im Museum Kurhaus Kleve

„Pour violon et piano“: Eröffnung der Besonderen Reihe am Sonntag, 3. November

KLEVE. Sie ist in Kleve geboren, hat den Kopf voller Ideen, spielt und organisiert Konzerte und verfolgt weiter ihr Geigenstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Anna Isabel Haas stand mit neun Jahren bereits mit den „Haldern Strings“ auf dem Konzertpodium und hat sich seither zu einer vielseitigen Solistin und Kammermusikerin entwickelt, deren Energie ansteckend ist. Mit ihrem Klavierpartner Giuseppe D’Elia gibt sie am Sonntag, 3. November, ab 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) im Museum Kurhaus Kleve ein Heimspiel.

„Ich komme viel zu selten dazu, Musik für meine Heimat zu machen, das wünsche ich mir eigentlich schon länger“, schrieb Anna Haas nach der Einladung in die Klever Konzertreihe. Ihr Wunsch wird nun erfüllt. „Anna ist mir mit ihrer Initiative zu einem Stadtmusikfest für Kleve aufgefallen. Sie legte dazu ein kluges und mutiges Konzept vor, perfekt ausgefeilt. Das hat mich beeindruckt. Es war klar, dass wir diese Geigerin in unserer Konzertreihe hören möchten“, erinnert sich Kuratorin Sigrun Hintzen an das Kennenlernen.

Den italienischen Pianisten Giuseppe D’Elia hat Anna Haas gleich im ersten Semester an der Düsseldorfer Hochschule kennengelernt, seither verbindet die beiden ein intensiver musikalischer Austausch, zusammen musizieren sie in unterschiedlichen Besetzungen, eben auch im Duo und das im in In- und Ausland. Jetzt also im Klever Kurhaus.

Für die aktuell mit Mataré bestückten Räume haben die beiden ein intensives und anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Es beginnt mit Strawinskys zauberhafter Suite italienne, gefolgt von Debussys impressionistischer Violinsonate und den verrückten „La Follia“-Variationen von Arcangelo Corelli. Es war Annas Idee, im Museum auch etwas von Heiner Frost zu spielen. Sein Episodenwerk „aGain“ bezieht sich auf Zitate von Marylin Monroe, Thomas Bernhard und Rainer Maria Rilke. Nach Musik von vier Herren interpretiert das junge Duo die nur zu selten zu hörende Geigensonate der Komponistin Mel Bonis als hochromantisches Finale.

Sowohl Anna als auch Giuseppe sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und besuchten neben dem Studium Meisterkurse u.a. bei Boris Garlitsky, Ingolf Turban, Enriko Pace und Georg Schenk, der jüngst auf Einladung von Heiner Frost im Kurhaus spielte. Ihr Konzertprogramm zieht alle Register: Ballettmusik, italienischer Barock, Farbenspiel, Nachdenkliches, durchgedrehte Variationenkunst und mystische Postromantik. Besser kann ein trüber November musikalisch nicht beginnen.

Konzertkarten gibt es für zwölf Euro (Schüler und Studenten fünf Euro) in der Buchhandlung Hintzen, bei den Niederrhein Nachrichten, an der Klever Rathaus-Info) und unter www.niederrhein-nachrichten.de/ticketshop.

„Musik für meine Heimat“ bietet Anna Isabel Haas am 3. November in Kleve mit ihrem Klavierpartner Giuseppe D’Elia. Foto: privat

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