Ein Defibrillator für Bimmen
22 Dorfbewohner nehmen an Einweisung für den Ernstfall teil
Nach dem erfolgreichen Deichfest haben sich Heimatverein und Musikverein mit einem Teil des Erlöses für die Anschaffung eines AED bemüht. Über die Fa. Auweh aus Kalkar wurde das Vorhaben mit Unterstützung der Kirchengemeinde St. Willibrord umgesetzt. Im Eingangsbereich des Pfarrheims in Bimmen wurde der „Defi“ durch einen fachkundigen Dorfbewohner vorschriftsmäßig angebracht. Nunmehr steht er den Bürgern, aber auch den Besuchern des Dorfes im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung.
Damit der „Defi“ im Ernstfall richtig eingesetzt wird, fand eine Einweisung durch Auweh-Geschäftsführer Holger Joosten im Pfarrheim in Bimmen statt. 22 Dorfbewohner nahmen daran teil. „Ein Defibrillator verbessert die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung, kann sie aber nicht ersetzen“, waren die ersten Hinweise. Es folgte ein anschaulicher Testlauf eines Difibrillators. Eindrucksvoll und selbsterklärend führte das Gerät den Anwender durch klare Ansagen zum erfolgreichen Einsatz. Die vielen Fragen der anwesenden Besucher wurden durch den erfahrenen Rettungssanitäter Holger Joosten souverän beantwortet. Auch mitgebrachte „Hilfsgeräte“ zur Reanimation, die von Besuchern mitgebracht waren, wurden erklärt, und es wurde auf die Sinnhaftigkeit einer solchen Anschaffung hingewiesen. Es war, da waren sich alle Teilnehmer einig, eine sehr sinnvolle und lehrreiche Einweisung in das neue Gerät.