Betriebe vom Niederrhein auf der Grünen Woche in Berlin
In der NRW-Halle gab es auch eine kulinarische Vielfalt vom Niederrhein
NIEDERRHEIN. Auf der Grünen Woche in Berlin präsentierten sich in den vergangenen Tagen über 100 Akteure aus Nordrhein-Westfalen, darunter 15 Betriebe vom Niederrhein. Gemeinsam zeigten sie in der NRW-Halle des Landwirtschaftsministeriums die kulinarische Vielfalt des Landes sowie gelungene Beispiele für Netzwerkarbeit und Innovation.
Der Walbecker Spargel e. V. und Aurora Kaas aus Kranenburg unterstützten die Eröffnung der Messe auf besonders repräsentative Weise. Gemeinsam mit Bürgermeistern aus Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Rheinberg, Sonsbeck, Schermbeck, Voerde und Xanten präsentierte sich der Niederrhein Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen, die sich begeistert von den Genussbotschaftern zeigte.
Im weiteren Verlauf der Woche erfüllte Engels Lavendel aus Straelen die Messehallen mit blumigen Düften. Der Moerenhof aus Xanten stellte Beispiele aus seinem Spiel- und Bildungsprogramm für Kinder vor. Auch die Kornbrennerei Böckenhoff aus Raesfeld-Erle war vertreten und hatte unter anderem einen Lavendellikör im Gepäck. Auf der Bühne entstand im Rahmen einer Kochshow ein Sahnedessert mit Erler Pflaumen- und Vanillelikör.
Mit niederrheinischem Panhas an Himmel und Ääd verwöhnten die Genussbotschafter Ullrich Langhoff sowie Marc Borcherding, Betreiber des Waldrestaurants Hohe Mark, die Hallengäste am Mottotag „Rheinland“. An diesem Tag hielt auch der Kölner Karneval Einzug in die NRW-Halle.
Die Stadtentdeckerin aus Wesel zog an ihren Messetagen gleich zwei Berliner Schulklassen in ihren Bann. Die Schüler erfuhren bei ihr Wissenswertes über die Unterschiede der Landwirtschaft „gestern und heute“ sowie darüber, aus welchen Produkten ihre Lieblingssnacks zubereitet werden. Zwischen Kölschstand und dem Projekt KornB der Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur präsentierte Clostermann Organics die Vorzüge ihrer alkoholfreien Spezialitäten aus Wesel-Bislich.
Darüber hinaus warb die Kräuterschnecke aus Rheinberg mit ihren Senfspezialitäten. Die drei Brauspezialisten Walterbräu aus Wesel, die Feldschlösschen Brauerei aus Hamminkeln sowie das Brauprojekt 777 aus Voerde-Spellen stellten ihre regionalen Besonderheiten vor.
Raoul Laqua, Vorsitzender der Genussregion Niederrhein und Betreiber des Schermbecker Hofladens „Bauer Graaf“, zog nach seinem Messetag ein positives Fazit: „Unsere teilnehmenden Betriebe Genussregion Niederrhein lernen hier in der NRW Halle ein einzigartiges Netzwerk der Initiativen und Betriebe des Landes kennen und sehen schnell, welchen Wert Gemeinschaft hat. Ich bin stolz darauf, persönlich dazu beigetragen zu haben, dass hier mitten in Berlin ein Stück Heimat, ein Stück Niederrhein entstanden ist.“
Auch Lukas Hähnel von der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel und Vorstandsmitglied der Genussregion betonte: „Die Wertschätzung für unsere regionalen Produkte steht im Zentrum unseres gemeinsamen Auftritts bei der Grünen Woche. Grundlage dafür sind Zusammenarbeit und Wertschöpfung in unserer Region, die wir in der Genussregion aktiv fördern.“
Die internationale Landwirtschaftsmesse bietet mit Themen wie Direkt- und Regionalvermarktung, nachhaltiger Landnutzung und regionalen Wertschöpfungsketten eine Bühne vor internationalem Publikum.
Die Organisation und Konzeption des Auftritts des Landes NRW auf der Grünen Woche liegt beim nordrhein-westfälischen Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung (LAVE) im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums NRW. Der Auftritt der Genussregion Niederrhein wird von der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel koordiniert.
Weitere Informationen zur Grünen Woche 2026 gibt es online unter www.genussregion-niederrhein.de und www.lave.nrw.de.