"Frauenchor Heringa beim fröhlichen Ausflug, gemeinschaftliche Freude"
3. August 2026 · Straelen

Ausflug des Frauenchores „Heringa“ in das Ruhrgebiet

Von Landschaftspark Duisburg bis zum Zeche Zollverein

STRAELEN. Der Frauenchor „Heringa“ unternahm mal wieder einen gemeinsamen Ausflug. Dieses Mal ging es ins Ruhrgebiet. Gut gelaunt wurde dort zunächst das Ziel Landschaftspark Duisburg-Nord angesteuert.

Dort wurden die Sängerinnen bereits von Reiseleiter „Hotte Schibulski“ begrüßt. Mit viel Ruhrpott-Charme brachte er den den Frauen die Sehenswürdigkeiten näher. Mit „auffe Zeche, anne Bude, dat und wat und komma kucken“ untermalte er den Rundgang durch das ehemalige Hüttenwerk. Es sind Veranstaltungshallen, ein Open-Air-Kino und ein Taucherparadies im ehemaligen Gasometer entstanden. Auch werden die alten Industrieanlagen gern als Filmkulisse genutzt. Es war auch interessant zu sehen, wie sich die Natur das Werksgelände Stück für Stück zurückerobert hat.

Anschließend ging es nach Eisenheim, eine von der Hüttengewerkschaft im 19. Jahrhundert angelegte Arbeitersiedlung in Oberhausen. Die Siedlung ist im Grundriss fast noch original erhalten. Hier erfuhr man einiges in ‚ruhrdeutsch‘ über die früheren Zeiten im Revier.

Durch Bottrop ging es danach zur Zeche Zollverein. Sie gilt als das wichtigste Denkmal der Industriekultur im Pott und gehört zum Weltkulturerbe. Zur Stärkung gab es im Lokal „the mine“ ein gemeinsames Mittagessen. Danach führte „Hotte“ die Gruppe noch über das Gelände der ehemaligen Zeche, mit lustigen Anekdoten, die nicht immer bierernst zu nehmen waren. Auch die Zeche Zollverein wird inzwischen als Standort für Kultur genutzt und bietet neben Gastronomie auch Dauer- und wechselnde Ausstellungen im Museum. Nach diesen vielen Eindrücken ging es wieder in Richtung Heimat und ein schöner Tag ging zu Ende.

Der Frauenchor Heringa hatte viel Spaß auf ihrem Ausflug. Foto: Privat

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