PFALZDORF. Nach dem Königsschießen ist vor der Kirmes und die wird in Pfalzdorf vom 11. bis 14. September am und im Hotel Auler (Tophofen) gefeiert! Der Pfalzdorfer Schützenverein 1926 freut sich auf viele Besucher und vier schöne Kirmestage!
GOCH. In einer Wohnung auf der Mühlenstraße in Goch kam es am Mittwoch, 2. September, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau. Dabei erlitten beide lebensgefährliche Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht (Ursprungsmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6344619). Die 25-Jährige schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Der Zustand des 26-Jährigen ist inzwischen stabil, er ist jedoch weiterhin nicht vernehmungsfähig. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen besteht der Verdacht, dass der Mann seine Lebensgefährtin nach einem Streit mit einem Messer attackiert und sich anschließend selbst verletzt hat. Die Staatsanwaltschaft Kleve hat beim zuständigen Amtsgericht den Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beantragt. Die Hintergründe und der Tathergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
NIERSWALDE. Bei der Europameisterschaft der funktionalen Fitness in Bath, England holte die zwölfjährige Nierswalderin Lara-Marie Esser von der Kraftbox Nierswalde die Goldmedaille. Damit ist sie nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft im Dezember in Litauen, nun auch Europameisterin in der Altersklasse 12 und jünger. In vier Tests wurden verschiedene Fähigkeiten abgefragt. Getestet wurde im Gewichtheben, Ausdauer, Bodyweight und Verschiedenes. Im Gewichtheben hat sie mit 52,5 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung erreicht. Am Ende gewann Lara-Marie Esser alle vier Tests souverän und verwies die Konkurrentinnen aus Spanien und Finnland auf die Plätze 2 und 3. Im Dezember steht nun die Titelverteidigung der Weltmeisterschaft in Schottland an.
KESSEL. Kürzlich hatte der VHV-Kessel zu seinem diesjährigen Familienfest eingeladen. Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Christina und Ralf Tebest hatte die Wiese am Bootsanleger in Kessel gegenüber dem Autohaus Gossens in eine kleine Zeltstadt verwandelt. Zudem war die DLRG-Ortsgruppe Goch mit einem Einsatzwagen und einem Informationszelt direkt an der Niers präsent. Die DLRG hat die Arbeit der Ortsgruppe Goch vorgestellt und jeder Besucher durfte am Glücksrad drehen und gewinnen. Der VHV bedankt sich bei den anwesenden Lebensrettern der DLRG.
GOCH. Bei den Zusammenkünften der Basisgruppen des ZWAR-Netzwerks sind zahlreiche Angebote für gemeinsame Aktivitäten entstanden, bei denen Interessierte ganz einfach mitmachen können, ohne sich an feste Strukturen oder einen Verein zu binden. Ob Bewegung, kreative Beschäftigung oder geselliges Beisammensein – ältere Menschen finden hier vielfältige Möglichkeiten, aktiv zu bleiben, neue Kontakte zu knüpfen und den Ruhestand gemeinsam mit anderen zu gestalten. Die Termine für die Mitmachaktionen erfahren Interessierte bei den offenen Basisgruppen. Die nächsten Treffen finden am Montag, 7. September, im Pfälzerheim, Kirchstraße 105, in Pfalzdorf und am 21. September im Dorfhaus Hülm-Helsum, Hülmer Straße 238, statt. Los geht es jeweils um 18 Uhr.
GOCH. Die Kreuzung Bahnhofstraße/An der Post/Kalkarer Straße soll für Fußgänger und Radfahrer sicherer werden. Ab Montag, 7. September, testet die Stadt Goch, ob ein Unterbinden des Rechtsabbiegeverkehrs von der Bahnhofstraße auf die Kalkarer Straße in diesem Zusammenhang sinnvoll ist. Denn genau dort kreuzen Radfahrer und Fußgänger hauptsächlich. Der Verkehrsversuch dauert vorerst zwei Monate, die Ergebnisse werden ausgewertet. Der Verkehr aus Richtung Innenstadt wird im Rahmen des Verkehrsversuchs komplett geradeaus in Richtung Bahnhof geführt. Wer in Richtung Kalkar/Rees weiterfahren möchte, wird über den Kreisverkehr und die Brückenstraße in Richtung An der Post und dann über den Bahnübergang geleitet. Radfahrer und natürlich auch Fußgänger können weiterhin wie gewohnt rechts direkt in Richtung Bahnübergang abbiegen. In der Spitze nutzen über 1.400 Fahrzeuge diese Kreuzung. Nur zehn Prozent biegen von der Bahnhofstraße nach rechts in Richtung Bahnübergang ab. Doch genau dieser Abbiegeverkehr wird von Fußgängern und Radfahrer, die hier kreuzen, oft als Gefährdung wahrgenommen.
GOCH. Der Eröffnungsgottesdienst zur Ökumenischen Schöpfungszeit im Kirchenkreis und Kreisdekanat Kleve wird am Freitag, 4. September, um 18 Uhr, in der evangelischen Kirche am Markt stattfinden. Das Planungsteam sieht aufgrund der Wetterprognose vom geplanten Ort an der Nierswelle ab. Die Schöpfungszeit steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Alle weiteren Veranstaltungen der Schöpfungszeit bis zum Erntedankfest sind auf den Internetseiten www.kirchenkreis-kleve.de und www.kreisdekanat-kleve.de vermerkt.
GOCH. Auf der Mühlenstraße in Goch kam es am heutigen Mittwoch, 2. September, zu einem Polizeieinsatz (Erstmeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65849/6344524). Nach einer Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigen Mann und einer 25-jährigen Frau aus Goch wurden beide lebensgefährlich verletzt in Krankenhäuser gebracht. In diesem Zusammenhang war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Staatsanwaltschaft Kleve, die Polizei Krefeld und die Polizei Kleve haben die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Tathergang aufgenommen. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Weiterführende Angaben können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.
GOCH. Motorradfahren, Gemeinschaft und soziales Engagement – diese drei Dinge hat die regionale She Rides Community Regio Niederrhein miteinander verbunden. Bei einem besonderen Fotoshooting im August kamen insgesamt 525 Euro für die Frauenberatungsstelle Impuls in Goch zusammen.
GOCH. Was können Familien gemeinsam erleben? Wo gibt es Rat bei Erziehungsfragen? Und wer hilft weiter, wenn der Familienalltag einmal schwierig wird? Antworten darauf gibt das Familienzentrum Sterntaler mit seinem neuen Programm für das zweite Halbjahr 2026. Nach der erfolgreichen Premiere des ersten Halbjahresflyers wurden die Angebote erweitert. Ziel ist es, noch mehr Familien in Goch zu erreichen und ihnen unkomplizierte Möglichkeiten für Begegnung, Beratung und gemeinsame Aktivitäten zu bieten.
GOCH. Aufgrund eines polizeilichen Einsatzes auf der Mühlenstraße in Goch ist die Straße aktuell gesperrt. Weitere Informationen zum Sachverhalt werden durch die Polizei zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
GOCH. Zum Start des neuen VHS-Programms gibt es erstmalig vom 11. bis zum 13. September querbeet aus allen Bereichen kostenlose Veranstaltungen. Hier können Interessierte Einblicke in spannende Themen erhalten und sich von der Begeisterung der Dozenten und Gleichgesinnten anstecken lassen. Wer immer schon einmal einen Kochkurs ausprobieren wollte, die VHS als kreativen Ort erleben will, Interesse an einer neuen Sprache hat oder gerne informiert sein will bei aktuellen Themen rund um Digitalität und KI, hat dazu die Gelegenheit.
GOCH. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, gibt es auch in und um Goch wieder viel zu erkunden. Viele bekannte Gocher Denkmale öffnen ihre Türen, darunter das Steintor, das Haus zu den fünf Ringen, die evangelische Kirche am Markt oder die Viller Mühle. Im Goli-Theater, in der St. Maria Magdalena Kirche, im Ferdinand-Langenberg-Haus und im Geburtshaus Pater Arnold Janssen werden außerdem Führungen angeboten. Informationen zu allen geöffneten Denkmalen in Goch und den jeweiligen Programmen gibt es im Veranstaltungskalender bei www.goch.de. Hier kann auch über den Flyer eine Fahrradroute zu den Denkmalen und historischen Orten runtergeladen werden. Die Fahrradroute verbindet alle Denkmale und historischen Orte in Goch, die beim Tag des offenen Denkmals dabei sind. Wer nicht allein fahren möchte, kann sich um 10 Uhr vor dem M4, dem evangelischen Begegnungshaus Markt 4, zur gemeinsamen Abfahrt treffen, empfiehlt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Goch als Veranstalter. Die Tour ist nicht geführt. Veranstaltet und organisiert wird der Tag des offenen Denkmals von der Stadt Goch in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Goch, den Fördervereinen, den Vertretern und Freunden der jeweiligen Denkmale.
GOCH. Die St. Georgius-Gilde 1592 Goch feierte traditionell am letzten Samstag im August ihr Königsfest mit Königschießen. Um 20.30 Uhr fiel die „Möss!“ runter und der neue König der Georgius-Gilde stand fest. Mit einem gezielten Schuss hatte Jochen Schouten den Rumpf des Vogels von der Stange geholt. Somit war der 328. König der Gilde ermittelt.
GOCH. Die Stadtbücherei Goch bleibt aufgrund von Personalmangel ab Donnerstag, 3. September, bis einschließlich Samstag, 5. September, geschlossen. Die Leihfristen werden entsprechend angepasst. Eine Rückgabe der Medien ist in diesem Zeitraum nicht notwendig. Die Veranstaltung „Abenteuer Vorlesen“ findet am Freitag trotzdem statt. Wer noch Karten braucht, kann diese nur noch am heutigen Mittwoch, 2. September, in der Stadtbücherei besorgen. Die Stadt Goch bittet um Verständnis.
GOCH. Im Bereich Nierswelle, an der Jakobstraße sowie im Gocher Stadtpark hat es am Montag, 31. August, am Nachmittag und am Abend zwischen 17 und 19 Uhr an mehreren Stellen gebrannt. Von einem Zufall ist dabei nicht auszugehen, so die Feuerwehr Goch. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer im genannten Zeitraum in den benannten Bereichen Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Telefon 02823/1080 zu melden. Um 17.11 Uhr wurde ein unklares Feuer im Bereich des ehemaligen Aldi-Parkplatzes an der Gartenstraße gemeldet. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte eine etwa einen Quadratmeter große Brandstelle im Gebüsch. Weil es einen Hinweis auf einen weiteren Brand in dem Bereich gab, wurde die Umgebung abgesucht. Im Gebüsch nahe der Senioren-Turngeräte an der Nierswelle wurde die Feuerwehr fündig. Auch hier brannte es auf einer Fläche von rund einem Quadratmeter. Rund zehn Minuten nach der Alarmierung zur Gartenstraße wurde ein weiteres Feuer in der Innenstadt gemeldet.
GOCH. Gocher beteiligen sich am Samstag, 19. September, wieder am World Cleanup Day. Gemeinsam soll das Stadtgebiet von herumliegendem Müll befreit und damit ein Zeichen für eine saubere und lebenswerte Umwelt gesetzt werden. Treffpunkt für alle Helfer ist am Samstag, 19. September, ab 9.30 Uhr auf dem Gelände der Firma Schönmackers an der Siemensstraße. Dort werden die notwendigen Sammelutensilien sowie die jeweiligen Einsatzpläne ausgegeben. Die Sammelaktion geht dann von 10 bis 13 Uhr. Eine Anmeldung mit Angabe der Teilnehmerzahl und des Sammelgebietes ist bis zum 13. September per E-Mail an rauno.vollrath@goch.de oder unter Telefon 02823/320 213 erforderlich. Im Anschluss an die Sammelaktion lädt die Stadt Goch die Teilnehmer zu einem kleinen „Meet and Greet“ auf dem Schönmackers Gelände ein. Hier kann man sich bei belegten Brötchen und einem Getränk austauschen. Auch hierfür wird um eine Anmeldung gebeten. Darüber hinaus bietet Schönmackers eine Besichtigung des Betriebs an und beantwortet Fragen rund um das Abfallsystem. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 25 Millionen Menschen in 190 Ländern am World Cleanup Day. Die Stadt Goch freut sich auch in diesem Jahr auf eine rege Beteiligung und viele engagierte Helfer, die gemeinsam für ein sauberes Gocher Stadtgebiet sorgen.
HÜLM. Es ist wieder soweit: Die Hülmer Kirmes steht in den Startlöchern: Vom 11. bis 14. September soll im Festzelt am Hülmer Dorfhaus, Hülmer Straße 238, ausgiebig gefeiert werden.
PFALZDORF. Janine Esch heißt die neue Schützenkönigin des Schützenvereins Pfalzdorf 1926. Nach einem spannenden Wettkampf holte sie mit dem 169. Schuss den Vogel von der Stange. Mit ihrem Lebensgefährten Marcel Haupt wird sie am Kirmes-Samstag, 12. September, gegen 18.30 Uhr, auf dem Parkplatz am Vereinslokal die Insignien erhalten und als Königin Janine I. proklamiert werden.
GOCH. Zwei Wochen voller Abenteuer, Gemeinschaft und neuer Erlebnisse liegen hinter rund 80 Jungen und Mädchen aus Goch. Zum 62. Mal veranstaltete das Gocher Jugendrotkreuz seine traditionelle Ferienfreizeit. 14 Tage verbrachten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam in Cobbenrode im Sauerland. Während der Ferienfreizeit bekamen die Teilnehmer besonderen Besuch: Der Gocher Bürgermeister Stephan Luyven stattete gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Goch, Hermann-Josef Kleinen, der Gruppe einen Besuch ab. Dabei konnten sie sich vor Ort ein Bild von der Freizeit und dem großen Engagement des ehrenamtlichen Betreuerteams machen. „Mein herzlicher Dank gilt dem gesamten ehrenamtlichen Betreuerteam. Was hier seit 62 Jahren für die Kinder und Jugendlichen geleistet wird, verdient unseren größten Respekt und unsere Anerkennung. Ein solches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und ein großartiges Beispiel für gelebtes Ehrenamt“, betonte Bürgermeister Stephan Luyven bei seinem Besuch. Für die rund 80 Teilnehmer hatte das etwa 30-köpfige Betreuerteam unter der Leitung von Marco Lübeck, Julian Hans und Enno Huismann wieder ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Neben zahlreichen gemeinsamen Spielen und Aktionen standen auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten die Besuche des Abenteuerparks Fort Fun und der Karl-May-Festspiele in Elspe. Zahlreiche weitere Aktivitäten sorgten ebenfalls für viel Abwechslung und gute Stimmung. Dabei standen nicht nur Spaß und Unterhaltung im Vordergrund. Die Kinder und Jugendlichen erlebten Gemeinschaft, schlossen neue Freundschaften und konnten für zwei Wochen ihren Alltag hinter sich lassen. Die Ferienfreizeit des Gocher Jugendrotkreuzes hat eine lange Tradition und ist inzwischen ein fester Bestandteil der Jugendarbeit des Gocher Ortsvereins. Sie gilt als größte ehrenamtlich durchgeführte Maßnahme des Deutschen Roten Kreuzes. Hinter dem zweiwöchigen Ferienerlebnis steht ein erheblicher organisatorischer und persönlicher Einsatz. Rund 30 ehrenamtliche Betreuer kümmern sich während der gesamten Freizeit um die Kinder und Jugendlichen und sorgen dafür, dass die Fahrt jedes Jahr zu einem besonderen Erlebnis wird. Für das Gocher Jugendrotkreuz ist die erfolgreiche Rückkehr der Teilnehmer deshalb nicht nur das Ende von 14 erlebnisreichen Tagen, sondern auch ein Beleg für die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es schließlich zurück nach Goch. Und eines dürfte schon jetzt feststehen: Die Vorfreude auf die 63. Ferienfreizeit des Gocher Jugendrotkreuzes ist bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits groß.
GOCH. Im Mischmasch, Voßstraße 47, findet am Samstag, 5. September, eine besondere Weinprobe statt, bei der Kunst, Genuss und soziales Engagement miteinander verbunden werden. Im Mittelpunkt des Abends stehen ausgewählte Kunstwerke der Kunstgalerie Clever Art und die dazu passenden Weine des Weinhauses Peters. Gleichzeitig wird mit der Veranstaltung die wichtige Arbeit des Vereins Stehaufmännchen Niederrhein unterstützt. Für die Weinprobe wurde eine besondere Auswahl Weine zusammengestellt: Die einzelnen Weine sind gezielt auf die ausgestellten Bilder abgestimmt. Farben, Stimmungen und Ausdruck der Kunstwerke spiegeln sich im Charakter der jeweiligen Weine wider. So entsteht eine außergewöhnliche Verbindung, bei der sich Kunst nicht nur betrachten, sondern auf eine ganz neue Weise erleben lässt. Die Gäste sind eingeladen, sich Zeit für die Bilder zu nehmen, und gegen Spende die dazu ausgewählten Weine zu probieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Kunsthandel Clever Art in Zusammenarbeit mit Weinhandel Peters und der neuen Eventlocation in Goch, dem MischMasch. Im Vordergrund steht jedoch das gemeinsame Erlebnis: ein entspannter Nachmittag mit Kunst, guten Weinen und persönlichen Begegnungen. Die Veranstaltung findet von 14 bis 20 Uhr statt. Um 15 Uhr werden ein paar Worte zur Veranstaltung und zum guten Zweck gesprochen. Der wichtigste Anlass für die Veranstaltung ist der gute Zweck. Die Spenden für den ausgeschenkten Wein gehen an Stehaufmännchen. Der Verein unterstützt Familien, die ein Kind verloren haben. Ein solcher Verlust verändert das Leben einer Familie von einem Moment auf den anderen. Neben den Eltern sind auch die Geschwister betroffen, deren Trauer und Bedürfnisse im Alltag manchmal weniger wahrgenommen werden. Stehaufmännchen Niederrhein aus Uedem nimmt deshalb die gesamte Familie in den Blick. Die Spenden werden genutzt, um den verbliebenen Familienangehörigen schöne Momente zu ermöglichen. Der Verein schafft Möglichkeiten zum Austausch, bietet Begleitung an und hilft den Betroffenen dabei, mit ihrer Trauer nicht allein zu bleiben. Diese Arbeit ist von unschätzbarem Wert. Sie schenkt Halt in einer Zeit, in der vieles den Boden unter den Füßen verliert. Mit jeder Spende wird dazu beigetragen, Familien auf ihrem schweren Weg zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen werden. Die Weinprobe verbindet damit einen besonderen Genuss mit echter Hilfe. Wer einen Wein probiert und spendet, unterstützt unmittelbar die Arbeit der Stehaufmännchen. Auch Gäste, die keinen Wein trinken möchten, sind ausdrücklich willkommen. Selbstverständlich werden im Mischmasch ebenfalls andere Getränke angeboten. Im Mittelpunkt stehen die Begegnung, der Austausch und das gemeinsame Engagement für eine wichtige Sache. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am 5. September, 14 bis 20 Uhr, ins Mischmasch, Voßstraße 47 zu kommen und Kunst und Wein auf besondere Weise zu erleben und gleichzeitig Gutes zu tun.