Achtung Wildunfälle! So verhalten sich Autofahrer richtig
Polizei informiert zur beginnenden Herbstzeit
NIEDERRHEIN. Zur Herbstzeit häufen sich jedes Jahr die Wildunfälle. Vor allem zwischen Wäldern und Feldern nutzen Tiere gerne die Straße zum Queren. Die Polizei informiert, worauf Autofahrer achten können. Um einen Unfall zu vermeiden, sollte das Fernlicht abgeblendet werden, wenn Tiere auf der Fahrbahn stehen. Hupen kann die Tiere vertreiben. Autofahrer sollten langsam fahren und bremsbereit sein, wenn Tiere in Sichtweite sind. Zudem sind Tiere selten alleine unterwegs. Wenn eins die Straße überquert hat, folgen ihm meistens weitere. Wenn ein Zusammenprall unvermeidbar ist, sollten Autofahrer nicht ausweichen, sondern das Lenkrad festhalten. „Ein Zusammenprall ist sicherer als unkontrolliertes Ausweichen“, betont die Polizei. Nach einem Wildunfall sollte die Unfallstelle mit Warnblinklicht und Warndreieck gesichert werden. Die Fahrzeuginsassen sollten die Warnwesten anlegen, einen sicheren Bereich aufsuchen und den Notruf wählen: 112 bei verletzten Personen und 110, um den Unfall der Polizei zu melden. Diese kümmert sich darum, den örtlichen Jäger zu informieren. „Wenn das Tier verletzt ist: Abstand halten!“, betont die Polizei. „Das Verhalten verletzter Tiere ist unberechenbar.“