Xantens Bürgermeister Rafael Zur empfängt die Sternsinger
XANTEN. Es war ein Termin, der für Rafael Zur eine ganz besondere Bedeutung hatte: Am Montagmorgen um 10 Uhr empfing Xantens neuer Bürgermeister die Sternsinger in seinem Büro im Rathaus. In ihren prächtigen Gewändern brachten die Kinder und Jugendlichen den traditionellen Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (C+M+B) in die Stadtverwaltung.
Für den Bürgermeister war der Besuch eine Reise in die eigene Vergangenheit: „Lang, lang ist es her, da war ich selbst noch als kleiner König unterwegs, um den Gruß und den Segen zu verteilen“, erinnerte sich Rafael Zur während des Empfangs. „Umso mehr freue ich mich, dass sich heute immer noch so viele Kinder in Xanten engagieren und diese wichtige Tradition fortführen.“
Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit machen die Sternsinger weltweit auf die Bedeutung von Bildungschancen aufmerksam und sammeln Spenden für Kinder, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen, insbesondere in Projekten in Bangladesch.
Bürgermeister Zur konnte sich in diesem Jahr bereits über einen „doppelten Segen“ freuen. Während am Montag der offizielle Empfang im Rathaus stattfand, waren viele Gruppen bereits am Wochenende in Xanten und den Ortsteilen aktiv – eine Abordnung besuchte den Bürgermeister sogar bereits am Sonntag an seiner privaten Haustüre.
„Ein riesiges Dankeschön gilt allen Kindern, Jugendlichen und den ehrenamtlichen Begleitern, die bei diesem Wetter für den guten Zweck die Beine in die Hand nehmen. Sie sind echte Vorbilder für unsere Gesellschaft“, so Zur abschließend. Der Segen über der Bürotür des Bürgermeisters ist nun das sichtbare Zeichen für ein hoffnungsvolles Jahr 2026 für die gesamte Domstadt. Foto: Stadt Xanten