Wenn alte Schuhe neues Leben bekommen
Schuhmachermeister Joris Derks ist am 12. April zu Gast im Schuhmuseum
KLEVE. Am Sonntag, 12. April, steht im Klever Schuhmuseum, Siegertstraße 3, alles im Zeichen des gelebten Handwerks und der Nachhaltigkeit. Zu Gast ist der Klever Schuhmachermeister Joris Derks, der mit Leidenschaft und Fachwissen über ein Thema spricht, das aktueller kaum sein könnte: Welche Schuhe lassen sich reparieren – und welche leider nicht?
Derks, der in Kleve eine eigene Werkstatt betreibt und längst als engagierter Bewahrer eines fast vergessenen Handwerks gilt, bringt seine Erfahrung aus der täglichen Arbeit mit. Nicht immer entscheidet der Preis über die Reparaturfähigkeit eines Schuhs. Im Vortrag geht es um Materialqualität, Verarbeitung und Nachhaltigkeit. Denn jede gelungene Reparatur verlängert nicht nur das Leben eines Schuhs, sondern schont auch Ressourcen. In Zeiten, in denen „wegwerfen und neukaufen“ zur Gewohnheit geworden sind, zeigt Joris Derks, dass das Schusterhandwerk ein wichtiger Beitrag zur zirkulären Wirtschaft ist – regional, umweltfreundlich und mit viel Herz.
Das Klever Schuhmuseum lädt zu diesem informativen Nachmittag ein. Besucher dürfen sich auf praktische Tipps, anschauliche Beispiele und kleine Einblicke in die Kunst der Schuhmacherei freuen. Los geht es am Sonntag um 15 Uhr, der Eintritt kostet drei Euro. Ein inspirierendes Erlebnis für alle, die gute Schuhe schätzen und wissen möchten, wie man sie bewahrt, statt sie wegzuwerfen.