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PAN-Kuratorin Christiane van Haaren mit einem Plakat zum einem Thema, mit dem sich Tomaso Marcolla intensiver beschäftigt: US-Präsident Donald Trump und dessen Grenzpolitik. NN-Foto: Gerhard Seybert
12. Juni 2025 · Michael Bühs · Emmerich

Weltpolitische Plakate im PAN in Emmerich

Eröffnung der Ausstellung „Tomaso Marcolla – Plakate“ am 14. Juni

EMMERICH. Solidarität, Gewaltfreiheit, Umweltschutz – drei Werte, die laut Tomaso Marcolla „mein tägliches Leben prägen“. Der Italiener, der seit 1985 als Grafikdesigner tätig ist, setzt sich in seinen Plakaten, die er ab Samstag, 14. Juni, im PAN in Emmerich ausstellt, mit weltpolitischen Themen auseinander. Er verbindet dabei Aktualität und Originalität, will so neugierig machen und zum Nachdenken anregen.

Wer den aktuellen PAN-Kalender kennt, wird dem Namen Marcolla bereits begegnet sein. Sein Motiv ziert das Blatts des Monats Juli. Nun ist er auch mit einer Ausstellung erstmals im PAN vertreten, zeigt rund 100 Plakate, die im Zeitraum seit 1999 entstanden sind.

Wie Tomaso Marcolla seine Botschaften verbreitet, verdeutlicht bereits das Motiv des Plakats zur Ausstellung: Auf den ersten Blick ein Dalmatiner, sieht man erst auf den zweiten Blick bei der „Dalmatinischen Geliebten“ den Reifenabdruck im Fell des Hundes. So lohnt sich bei vielen seiner Werke ein genaueres Hinschauen, erst dann offenbaren sich Themen wie Gewalt gegen Frauen, das Gesundheitssystem der USA, Kriegstreiberei und Flucht. Seine Arbeiten „spiegeln das aktuelle Weltgeschehen mit einem kritischen Blick wider“, sagt PAN-Kuratorin Christiane van Haaren, die Marcollas Plakate als „sehr ästhetisch und gleichzeitig reduziert“ beschreibt. Neben der Tuschefeder, die Marcolla laut van Haaren „exzellent“ beherrscht, nutzt der italienische Grafiker auch Fotomontagen.

Die Vernissage zur Ausstellung „Tomaso Marcolla – Plakate“ findet am heutigen Samstag, 14. Juni, von 18 bis 21 Uhr statt; der Künstler selbst ist ebenfalls anwesend. Seine Werke sind dann bis Sonntag, 12. Oktober im PAN in Emmerich zu sehen.

PAN-Kuratorin Christiane van Haaren mit einem Plakat zum einem Thema, mit dem sich Tomaso Marcolla intensiver beschäftigt: US-Präsident Donald Trump und dessen Grenzpolitik. NN-Foto: Gerhard Seybert

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