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Freuen sich auf den 13. Juni: Dirk Fisser (l.) und Ralf Scheers haben für die Wiedereröffnung in Bedburg-Hau, die mit dem „Energy Day“ von VW zusammenfällt, alles vorbereitet. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
30. Mai 2026 · Michael Bühs · Emmerich

Ralf Scheers: „E-Mobilität erlebt einen neuen Hype“

Autohaus Fisser & Scheers lädt am 13. Juni zu Wiedereröffnung in Bedburg-Hau

EMMERICH. Seit mehr als vier Jahrzehnten steht das Autohaus Fisser & Scheers in Emmerich für Erfahrung und Service, vor allem rund um die Marke VW. Inzwischen ist das Familienunternehmen auch auf der anderen Rheinseite aktiv: Vor neun Jahren wurde der Standort an der Kalkarer Straße in Bedburg-Hau eröffnet, nun steht am Samstag, 13. Juni, nach erfolgtem Umzug die Wiedereröffnung im ehemaligen Toyota-Autohaus an der Borschelstraße 4 an.

Ralf Scheers, der seit 2008 gemeinsam mit Dirk Fisser die Geschäfte des Unternehmens führt, blickt auf die Zeit in Bedburg-Hau zurück: „Wir haben nach etwa sechs Jahren festgestellt, dass der alte Standort zu klein wurde.“ Ein Ausbau ließ sich nicht realisieren, und so kam der Leerstand an der Borschelstraße gerade recht. „Hier haben wir den Platz verdoppelt“, sagt Scheers über das insgesamt 5.000 Quadratmeter große Areal. Nicht nur verfügt die Werkstatt auf etwa 500 Quadratmetern nun über acht statt vier Arbeitsplätze, sprich Bühnen; auch können die Räder der Kunden nun vor Ort eingelagert werden. „Bislang mussten wir sie in Emmerich lagern und dann hin- und hertransportieren“, sagt Scheers.

„Energy Day“

Die Wiedereröffnung in Bedburg-Hau am Samstag, 13. Juni, fällt mit dem „Energy Day“ von VW zusammen, an dem beispielsweise der ID 3 Neo vorgestellt wird. „Durch den Iran-Krieg erlebt die E-Mobilität einen neuen Hype“, berichtet Ralf Scheers. Davon zeugen auch die vielen Anfragen für den ID Polo, der demnächst auf den Markt kommt. „Die Spritpreise lassen viele Autofahrer darüber nachdenken, zur E-Mobilität zu wechseln.“ Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt sei diese nicht mehr wegzudenken, sowohl was die Hybrid- als auch die reinen E-Fahrzeuge betrifft. „Die Kunden sind inzwischen mehr davon überzeugt, zum Beispiel auch bezüglich der Haltbarkeit der Batterien“, sagt Scheers.

Mittlerweile hat das Autohaus Fisser & Scheers fünf Marken im Portfolio. Kernmarke ist und bleibt VW, hier ist man sogenannter Vollfunktionsbetrieb mit Handelsstatus. Zudem wird seit etwa sieben Jahren wieder der volle Audi-Service angeboten, „und seit Mitte 2025 sind wir auch für Seat und Cupra Service-Vertragspartner“, berichtet Ralf Scheers. Das bedeutet: Als offizieller Partner der beiden Marken kann der Betrieb alle Garantie-, Wartungs- und Inspektionsleistungen nach Hersteller-Vorgaben und mit Original-Teilen durchführen.

Überhaupt ist der Service das Kerngeschäft bei Fisser & Scheers, wie auch Reparaturen. „Die Leute fahren ihr Fahrzeug deutlich länger“, sagt Scheers, „es werden viel mehr Reparaturen durchgeführt.“

Nutzfahrzeuge-Sparte

Hinzu kommt die Nutzfahrzeuge-Sparte von Volkswagen: Hier ist Fisser & Scheers Service-Plus-Partner für die leichten Nutzfahrzeuge bis 5,5 Tonnen, von Caddy bis Crafter. „Es sind überwiegend Transporter, Kastenwagen sowie die Neunsitzer aus dem Taxi- und Mietwagen-Bereich“, erläutert Scheers. Etwa 25 Prozent der Werkstatt-Kapazitäten sind durch diesen Service ausgelastet.

Rund 50 Mitarbeiter hat das Familienunternehmen derzeit an beiden Standorten, „Tendenz steigend“, wie Scheers betont. In Bedburg-Hau sind es 22 Beschäftigte, im Juni startet der letzte neue Mitarbeiter, „dann haben wir alle Bühnen mit Arbeitskräften versorgt“, freut sich Scheers.

Freuen sich auf den 13. Juni: Dirk Fisser (l.) und Ralf Scheers haben für die Wiedereröffnung in Bedburg-Hau, die mit dem „Energy Day“ von VW zusammenfällt, alles vorbereitet. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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