Von Neuss nach Kleve
Traditionelle Spatenübergabe an die Gartenschaustadt Kleve
KLEVE. Mit der symbolischen Spatenübergabe von Neuss an Kleve ist der Staffelwechsel zwischen den nordrhein-westfälischen Landesgartenschau-Städten vollzogen worden. Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Gelände in Neuss nahm Bürgermeister Markus Dahmen den Spaten entgegen. 2029 wird Kleve Gastgeberin der nächsten Landesgartenschau in Nordrhein-Westfalen sein.
„Mit der Spatenübergabe rückt die Landesgartenschau Kleve 2029 ein großes Stück näher. Die Planungen für unsere dauerhafte Parkanlage am Kermisdahl sind weit fortgeschritten. Aktuell gestalten wir die temporären Flächen für das Veranstaltungsjahr und beziehen dabei viele Ideen aus der Bürgerschaft ein. 2027 werden wir mit den Arbeiten auf dem Gelände beginnen“, sagt Bürgermeister Markus Dahmen. Für Neuss endeten am 11. Oktober 179 Tage Landesgartenschau auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn. Auf rund 39 Hektar ist dort ein neuer Bürgerpark entstanden, der mit vielfältigen Grünflächen, Themengärten, Spiel- und Bewegungsangeboten sowie Veranstaltungsbereichen zahlreiche Besucherinnen und Besucher angezogen hat. Als „Grünes Herz“ soll das Gelände auch nach dem Ende der Gartenschau dauerhaft für die Bevölkerung nutzbar bleiben und die Stadtentwicklung nachhaltig bereichern.
Kleve knüpft mit dem Leitmotiv „Stadt – Land – Wasser“ an die Verbindung seiner besonderen landschaftlichen und städtebaulichen Qualitäten an. Ziel ist es, die historische Innenstadt, den Campus der Hochschule Rhein-Waal und die niederrheinische Landschaft stärker miteinander zu vernetzen. Eine zentrale Rolle spielen dabei der Spoykanal und der Kermisdahl, die als verbindende Wasserachsen aufgewertet und besser erlebbar werden sollen. Entlang des Kermisdahls entstehen neue dauerhafte Parkanlagen, die unter anderem den Prinz-Moritz-Park und die Galleien einbeziehen.
Die Landesgartenschau soll dabei weit über das Veranstaltungsjahr 2029 hinauswirken: Sie bietet die Chance, öffentliche Räume aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und dauerhafte Begegnungs- und Erholungsorte für die Klever Bevölkerung und Gäste aus der Region und den Niederlanden zu schaffen.