Von Bedburg-Hau zum Montmartre
Einer der Höhepunkte war der gemeinsame Besuch des Hügel Montmartre
BEDBURG-HAU. Traditionsgemäß am Himmelfahrtswochenende treffen sich Mitglieder der Gesellschaft für europäische Begegnungen (GEB) aus Bedburg-Hau und des Comité d´Animation Ferté-Europe (C.A.F.E.) aus La Ferté-Gaucher (LFG). Dieses Mal ging es vom Niederrhein zu den französischen Partnern in der Region Brie im Departement Seine-et-Marne.
Einer der Höhepunkte war der gemeinsame Besuch des 18. Bezirks der Weltstadt Paris – dem Hügel Montmartre. Eine sorgfältig geplante Route führte hinauf zu vielen markanten Punkten der Geschichte und Gegenwart des bekannten Pariser Künstler- und Vergnügungsviertels. Nicht bekannt war den meisten Teilnehmern, dass es dort einen veritablen Weinberg gibt. Die Initiative „Alt-Montmartre“ entwickelte und betreut die sehenswerte Anlage. Neben einer sachkundigen Führung durch ein Mitglied der Initiative durfte natürlich die entsprechende Weinprobe nicht fehlen. Bei kühlem aber weitgehend trockenem Wetter und mit vielen Eindrücken ging es zurück durch den dichten Verkehr in und um Paris nach La Ferté-Gaucher.
Der nächste Tag war dem Thema „Montmartre auf dem Lande“ gewidmet. Unweit von LFG, in der Gemeinde St.Cyr-sur-Morin, hatten sich in der Blütezeit der Bohème Anfang des 20. Jahrhunderts einige Künstler und Kreative aus Paris angesiedelt. Unter anderem konnte die deutsch-französische Gruppe das vollständig erhaltene Wohnhaus des Schriftstellers Pierre Mac Orlan besichtigen. Den Tag beschloss das Festessen in LFG mit Erinnerungen an 30 Jahre Partnerschaft.
Als ein Gastgeschenk präsentierte die „Amateur-Schauspieltruppe“ der GEB in französicher Sprache und in einer lokalisierten Fassung das Märchen „Der gestiefelte Kater“. Es gab viel Gelächter auf beiden Seiten. Am letzten Tag, dem Sonntag, nach einem leckeren Mittagsbüfett hieß es dann: „Bon voyage et au revoir en 2027, à Bedburg-Hau, en Allemagne“.