Vollsperrung in Millingen wegen Gasleitungsarbeiten
Lessingweg und Am Gänseweiher gesperrt, Betuwe-Linie wird ausgebaut – Anwohner können Grundstücke über Umleitungen erreichen
MILLINGEN. Die Stadtwerke Rees arbeiten seit Montag, 19. Oktober, im Lessingweg und Am Gänseweiher in Millingen. Die Stadtwerke legen dort eine Gasversorgungsleitung um, weil die Betuwe-Linie dreigleisig ausgebaut wird.
Für die Bauzeit gilt eine neue Verkehrsregelung: Der Kreis Kleve hat eine Vollsperrung des Bauabschnitts angeordnet. Die Anordnung gilt bis 23. Dezember.
Gesperrt ist der Abschnitt zwischen den Gebäuden Lessingweg 10 und 18 sowie der gegenüberliegende Bereich Am Gänseweiher. Anlieger dürfen bis zur Baustelle fahren. Wenden ist dort nicht möglich. Darauf weisen Schilder an den Zufahrten hin, unter anderem am Alten Deichweg.
Wer im Lessingweg wohnt, erreicht sein Grundstück über den Schotterweg zwischen Im Bruchfeld und Bruchstraße. Diesen Weg können die Anwohner des Lessingwegs während der Bauzeit mitnutzen.
Zu Fuß bleibt die Baustelle passierbar. Entlang der Arbeitsstelle führt ein gesicherter Weg von mindestens 1,30 Meter Breite, abgetrennt durch Absperrgitter und gelbe Warnleuchten. Rettungsdienst und Feuerwehr können die Baustelle jederzeit passieren. Beides schreibt die Anordnung des Kreises Kleve ausdrücklich vor.
Die Bahnstrecke selbst queren die Stadtwerke im Spülbohrverfahren. Die neue Leitung läuft unter den Gleisen hindurch, ein offener Graben ist dafür nicht nötig. Innerhalb der Sperrung entstehen an mehreren Stellen Kopflöcher. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Otto Schubert. Die Stadtwerke rechnen mit rund drei Monaten Bauzeit.
„Jede und jeder kommt weiter zum eigenen Haus, das war uns bei der Planung das Wichtigste“, sagt Tobias Fleuth, Technischer Leiter der Stadtwerke Rees. „Wer mit dem Auto in den Lessingweg will, fährt über den Schotterweg zwischen Im Bruchfeld und Bruchstraße. Zu Fuß kommt man an der Baustelle vorbei. Und wer unsicher ist, ruft uns an – das ist uns lieber, als wenn sich jemand ärgert.“ Kontakt dazu unter Telefon 02851/9140-12.