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Rund 120 Gäste kamen ins Bürgerhaus, darunter viele Protagonisten der gezeigten Film- und Fernsehbeiträge. Foto: Ressa
22. Februar 2026 Von NN-Online · Rees

Unterhaltsam-emotionaler Fernsehabend im Bürgerhaus

Der Reeser Geschichtsverein Ressa öffnete erneut die TV-Schatztruhe

REES. Knapp 120 Gäste haben den Vortrag des Reeser Geschichtsvereins Ressa verfolgt, den die Vorstandsmitglieder Michael Scholten und Dirk Kleinwegen zum zweiten Mal unter das Motto „Reeser in Film und Fernsehen“ gestellt hatten. Das Publikum sah auf der großen Leinwand des Bürgerhauses, welche Talente, Ideen und manchmal auch Schicksalsschläge der Reeser in den vergangenen 60 Jahren mit Kameras festgehalten wurden.

Das Ergebnis war ein kurzweilig-unterhaltsamer Fernsehabend mit vielen humorvollen und manchmal auch emotionalen Momenten. In kurzen Interviews gaben die „Reeser Stars“ auch Einblicke in die Dreharbeiten. So berichtete Michael Arts-Meulenkamp über eine Hauptrolle in dem Super-8-Film „Der Wettstreit“, den seine Lehrerin Johanna Heiming um 1980 mit der Klasse 5d der Reeser Hauptschule an bekannten Locations drehte, darunter die Rheinbrücke, der Friedhof und das Raadts-Wäldchen. Stadtsprecher Ole Engfeld präsentierte Videoclips, die er für den Social-Media-Auftritt der Stadt Rees produziert hat, aber auch ältere TV-Berichte aus seiner Zeit als Pressesprecher der Lebenshilfe Unterer Niederrhein.

RTL-Moderator Thorsten Schorn (M.) brachte Edith und Manni Wirtz 2017 den Hauptgewinn aus „Der Preis ist heiß“ nach Rees. Foto: Wirtz

RTL-Moderator Thorsten Schorn (M.) brachte Edith und Manni Wirtz 2017 den Hauptgewinn aus „Der Preis ist heiß“ nach Rees. Foto: Wirtz

Edith Wirtz erzählte von ihrem erfolgreichen Auftritt in der Show „Der Preis ist heiß“. Den Hauptgewinn, ein fabrikneues Auto, lieferte RTL-Moderator Thorsten Schorn 2017 persönlich in die Reeser Queckvoor aus. Auf die Weltmeere zog es Heike Psenitza: Sie und ihre Tochter Kim wurden 2016 für die Doku-Reihe „Verrückt nach Meer“ vier Wochen lang bei einer Kreuzfahrt nach Australien gefilmt und mussten im Gegenzug nur die Nebenkosten selbst zahlen. „Unsere GEZ-Gebühren haben wir auf jeden Fall wieder raus“, bilanzierte Heike Psenitza im Gespräch mit dem 2. Ressa-Vorsitzenden Michael Scholten.

Lars Giesen kommentierte Fernsehberichte, die von Sendern über seine Leidenschaft für das Sammeln von Autogrammen und das Treffen mit Prominenten gedreht wurden. Dabei konnte sich Giesen sogar das Seiden-Käppi von Papst Franziskus sichern, das er nun stolz dem Publikum im Bürgerhaus präsentierte. Weitere Ausschnitte, die der Reeser Geschichtsverein aus der TV-Schatztruhe zauberte, handelten unter anderem vom Rhein, von der Fischerei und von der „schönsten Rheinpromenade des Niederrheins“.

Mit stimmungsvollen Bildern einer Nachtwächtertour entließ der Geschichtsverein das Publikum in die Nacht und bat darum, die Vereinsarbeit weiterhin durch die Bereitstellung von VHS-Bändern, Super-8-Filmen und anderen Aufzeichnungen zu unterstützen.

Der nächste Ressa-Vortrag findet in Kooperation mit Liemers Niederrhein am Mittwoch, 18. März, im Reeser Bürgerhaus statt. Ab 19 Uhr widmen sich die Referenten Edwin Zweers und Michael Scholten dem Thema: „Die Brücke von Arnheim – Realität und Film“. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos unter www.ressa.de.

Rund 120 Gäste kamen ins Bürgerhaus, darunter viele Protagonisten der gezeigten Film- und Fernsehbeiträge. Foto: Ressa

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