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Auf dem Monreberg bei Kalkar sind bereits knapp unter dem Oberboden die Gräben erkennbar.Foto: Nils Heithecker/LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
30. August 2024 Von NN-Online · Kalkar

Tag der offenen Grabung auf dem Monreberg in Kalkar

Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege lädt zum Grabungsbesuch ein

KALKAR. Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (LVR-ABR) bietet am Samstag, 14. September, allen Interessierten einen Einblick in die spannenden archäologischen Befunde auf dem Monreberg an der Hochstraße in Kalkar. In kostenfreien Führungen um 11, 13 und 15 Uhr zeigen Archäologen die neuesten Grabungsergebnisse der Untersuchungen. Eine Anmeldung vorab ist erforderlich.

Auf dem Monreberg bei Kalkar ist schon seit langem eine große Grabenanlage bekannt. Sie besteht aus zwei bis drei mächtigen Gräben, die eine Fläche von rund 16 Hektar umfassen. Über Alter und Funktion der Anlage wird seit langem gerätselt. Aufgrund der Form und einiger Funde kommt einerseits eine römische Datierung in Betracht – nicht zuletzt liegt die Grabenanlage in der Nähe des römischen Reiterlagers Burginatium, das seit 2021 Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes“ ist. Andererseits gibt es auch archäologischen Hinweise, die für eine frühere Errichtung, nämlich bereits in der Eisenzeit (ca. 620 v. Chr. bis um Chr. Geburt) sprechen.

Die Ausgrabung durch die Außenstelle Xanten des LVR-ABR soll mit möglichst geringfügigen Bodeneingriffen Licht ins Dunkel bringen. Vor Ort stellt das fachkundige Grabungsteam die bisherigen Ergebnisse vor und erläutert auch die modernen Untersuchungsmethoden, die im Vorfeld der Grabung zum Einsatz kamen.

Ein Besuch der Grabung ist nur im Rahmen einer Führung nach vorheriger Anmeldung möglich. Interessierte können sich bis zum 12. September unter Telefon 02801 77629-0 oder per E-Mail an abr.xanten@lvr.de anmelden . Führung und Parken sind kostenfrei.

Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

Auf dem Monreberg bei Kalkar sind bereits knapp unter dem Oberboden die Gräben erkennbar. Foto: Nils Heithecker/LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland

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