Standing Ovations für die Chöre aus Goch und Wemb
Weihnachtliches Benefizkonzert in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Wemb
Nach einer kurzen Begrüßung durch Pastor Klaus Martin Niesmann und einem Gebet staunte das Publikum nicht schlecht, als die Sänger des Kirchenchores mit einer Rose von hinten singend mit dem Lied „Ubi Caritas“ zum Altar gingen. Nach dem weihnachtlichen Lied „Zu Betlehem überm Stall“ ging es weiter mit dem Weberstadt Chor Goch 1994, der ebenfalls von hinten mit dem Lied „Die Rose“ und einer Rose einzog und sich stimmenweise in der Kirche positionierte. Für das Publikum ein beeindruckendes Klangerlebnis. So sang man Hanne Hallers „Vater unser“, sowie „Vom Flügel eine Engels“ und „Santo, santo“. Danach sang der Kirchenchor seine sehr stimmungsvollen Weihnachtslieder.
Mit „Träume unterm Christbaum“ und „Red is the Rose“ mit den Solisten Petra Potthoff, Regine Angenendt und Herbert Görtz wurde dem Zuhörer ganz warm ums Herz. Passend zum Lied wurden nun die Rosen an das Publikum verteilt, bevor es weiterging mit den Vorträgen des Weberstadt Chors. Nach dem Lied „Welch ein Geschenk“ und „Wir feiern Advent“ wurde es richtig weihnachtlich. Mit „Jingle Bells“ auf dem Pferdeschlitten ging es beschwingt in die Stub’n, wo der Christbaum steht mit „Es ist Weihnachtszeit“ (Voxxclub). Besinnlich wurde es dann mit „Heil`ge Nacht“.
Krönender Abschluss war das gemeinsame Singen mit beiden Chören. „Tebje Pajom“, der russische Part gesungen vom Kirchenchor und der deutsche Part vom Weberstadt Chor. Gewaltig und mit Gänsehautmomenten sehr beeindruckend war das Lied nach Henry Purcell`s „Lobt den Herrn der Welt“ sowie „Transeamus usque Bethlehem“, begleitet an der Orgel von Paul Lammers. Am Ende des Konzertes gab es Standing Ovations und langanhaltenden Applaus, sodass sehr gerne eine Zugabe gegeben wurde: „Tochter Zion“ wurde gemeinsam mit dem Publikum gesungen. Es war ein ganz besonderes Konzert mit besonderen Momenten für den guten Zweck der „Stehaufmännchen Niederrhein“ – eine Initiative, die Familien unterstützt, die durch Krankheit ein Kind verloren haben.
Ein herzliches Dankeschön an Marion Männchen, die in gekonnter Weise durch das gesamte Programm führte. Beiden Chören ist es gelungen, das Publikum in eine vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen.