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„Familienfoto“: Das Team der MediCare Senriorenresidenz in Kranenburg. Seniorenresidenz
12. Juni 2024 · Heiner Frost · Kranenburg

Sommerfest in der Seniorenresidenz

Die Bewohner und das Team der Kranenburger Seniorenresidenz freuen sich auf den Sommerfestsonntag

KRANENBURG. Siebzehn Jahre und nur einmal Regen – das ist die Bilanz, die Barbara Onckels von der MediCare Seniorenresidenz in Kranenburg zum Thema „Sommerfest“ hoffen lässt, dass auch diesmal, am 16. Juni, zwischen 13 und 17.30 Uhr, alles gut geht, sprich: trocken bleibt.

Auch in diesem Jahr wird ein abwechslungsreiches (Unterhaltungs)Progamm geboten. Barbara Onckels: „Die Tanzgruppe ‚Trainsteps’ des Kranenburger Jugendfreizeitheims Train-Stop wird einen Video-Clip-Dance aufführen, wir haben ‚Magic Heiner‘ dabei und unser Betreuungsteam wird zur ‚Kelly-Family.‘ Ich denke, wir dürfen wirklich gespannt sein.“ Zum Thema „gute Töne“ ist auch noch der „Shanty-Chor Materborn“ eingeladen. Und dann wäre da noch „die Hausband“ - gemeint ist natürlich der Musikverein Kranenburg, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feierte. Geleitet wird der Musikverein von Jana Joeken. Für Speisen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt: Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und auch Pommes sind zu haben. Onckels: „Ein Highlight ist auch unsere große Tombola mit tollen Preisen.“

Einen Hauptgewinn gibt es nicht, aber 300 tolle Überraschungen. Onckels: „Im vergangenen Jahr sind alle Lose verkauft worden. Den Erlös haben wir zum einen der Klever Tafel gespendet und zum anderen dem Tierheim in Mehr. Daran wird sich auch in diesem Jahr nichts ändern. Wenn wir unseren Gewinn-Sponsoren erklären, was mit dem Erlös aus der Tombola passiert, sind die in der Regel sehr großzügig.“ Klingt perfekt. Das Sommerfest endet um 17 Uhr mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst, geleitet von Diakon Günther Gendritzki. So viel zum Thema Sommerfest.

Aber da wäre noch ein anderes Thema, das Barbara Onckels sowie Gabi van Brackel (Leitung der Betreuung) und Christina Blumensaat (Pflegedienstleitung) sehr am Herzen liegt. Onckels: „Seit November vergangenen Jahres gibt es bei uns eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Die Treffen finden regelmäßig an jedem letzten Mittwoch im Monat zwischen 15 und 17 Uhr statt.“ Christina van Brackel: „Es ist kaum zu glauben, aber vieles, was mit dem Thema Demenz zu tun hat, spielt sich in einer Tabuzone ab. Die Menschen reden kaum darüber.“ Gemeint sind da vor allem Angehörige. Van Brackel: „Wir haben mit zwei Teilnehmern begonnen. Mittlerweile sind es sieben.“ Sieben Menschen - verbunden in einer Gemeinschaft, die zur Stütze im Alltag wird. Van Brackel: „Die Teilnehmenden tauschen sich über Themen aus und merken dabei, dass sie mit vielen Problemen nicht allein sind - dass es anderen genauso geht. Das ist eine wichtige Erfahrung.“ Es ist die Erfahrung, nicht allein zu sein. Es ist die Erfahrung, in einem geschützten Raum Erfahrungen austauschen zu können. Das ist für die Beteiligten eine wichtige Erfahrung. Auch Barbara Onckels sieht beim Thema Demenz Handlungsbedarf und findet das Angebot wichtig: „Es ist schon erschreckend, dass das Thema Demenz noch immer von viel Schweigen eingehüllt ist. Das versuchen wir zu ändern.“

Die Kranenburger Seniorenresidenz wurde 2007 erbaut. Onckels: „Wir haben viel Wert auf eine großzügige Raumgestaltung gelegt. Hell und freundlich gestaltete Aufenhalts- und Wohnräume sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Unser großer, geschützter, barrierefreier Garten verfügt über einen Fußerfahrungsweg, Hochbeete, eine Kräuterspirale, ein Heiligen-Häuschen sowie eine überdachte Terrasse. Die 80 Bewohnerplätze sind geschmackvoll und hochwertig eingerichtet. Heiner Frost

„Familienfoto“: Das Team der MediCare Senriorenresidenz in Kranenburg. Seniorenresidenz

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