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Andrea (r.) und Tobias von „meine Freizeit“ mit den Schülerinnen (v.l.) Selam Embaye, Nadege Lawson, Anna-Lena Wegner und Mira Hochgreef. Foto: Lebenshilfe
26. Januar 2026 Von NN-Online · Xanten

Schülerinnen der Willi-Fährmann-Gesamtschule Xanten sammeln Spende für Menschen mit Handicap

Kuchen, Aufklärung und ganz viel Herz

XANTEN. Es sind oft die kleinen Ideen, aus denen große Zeichen der Solidarität entstehen. Vier Schülerinnen eines Projektkurses der Q1 an der Willi-Fährmann-Gesamtschule Xanten haben genau das bewiesen: Mit viel Engagement, Kreativität und echtem Interesse am Thema Inklusion sammelten sie 140 Euro für Menschen mit Handicap – und setzten damit ein starkes Zeichen für Teilhabe und Miteinander.

Im Rahmen ihrer Projektarbeit hatten sich die Schülerinnen bewusst für das Thema „Menschen mit Handicap“ entschieden. Ihr Ziel war es nicht nur, Spenden zu sammeln, sondern vor allem, Mitschülerinnen und Mitschüler über unterschiedliche Formen von Behinderung aufzuklären und für die Bedeutung von Inklusion zu sensibilisieren. Dafür organisierten sie einen Infostand, gestalteten ein großes Plakat und backten Kuchen, der in den Pausen verkauft wurde. „Unsere Mitschüler haben nicht nur Kuchen bekommen, sondern auch viele interessante Infos“, sagt Schülerin Nadege Lawson.

Die Einnahmen aus der Aktion spendete der Projektkurs an die Freizeitangebote der Lebenshilfe Unterer Niederrhein in und um Xanten, die seit Kurzem unter dem Namen „meine Freizeit“ laufen. „Als wir gesehen haben, was die Lebenshilfe Unterer Niederrhein alles für Menschen mit Handicap macht, haben wir sofort entschieden, dass wir das gesammelte Geld dorthin spenden möchten“, erklärt Nadege Lawson.

Ein besonders bewegender Moment war die Spendenübergabe in der Willi-Fährmann-Gesamtschule: Die Schülerinnen Anna-Lena Wegner, Selam Embaye, Mira Hochgreef und Nadege Lawson empfingen Vertreterinnen und Vertreter der Lebenshilfe – darunter Andrea und Tobias, aktive Nutzer der Angebote von „meine Freizeit“. Beide hatten sich sehr gewünscht, die engagierten Schülerinnen persönlich kennenzulernen. „Das finde ich total toll, dass die Schülerinnen an uns gedacht haben“, sagte Andrea sichtlich gerührt.

Dass die Spende direkt bei den Menschen ankommt, für die sie gedacht ist, gehört zum Konzept von „meine Freizeit“. Wofür das Geld konkret eingesetzt wird, entscheiden die Nutzer selbst. Tobias hat auch schon eine Idee: „Ich wünsche mir einen Ausflug zum Kegeln oder in eine Disco“, erzählt er mit einem Lächeln.

Auch für die Schülerinnen selbst war das Projekt eine wertvolle Erfahrung. „Ich habe durch die Projektarbeit unheimlich viel gelernt. Nicht nur über die verschiedenen Formen von Behinderungen, sondern vor allem darüber, wie wichtig Inklusion und Teilhabe sind“, sagt Mira Hochgreef.

Mit ihrem Projekt haben die Schülerinnen der Willi-Fährmann-Gesamtschule gezeigt, dass Engagement keine Frage des Alters ist – und dass Aufklärung, Begegnung und Herzblut echte Veränderungen anstoßen können. Ein Einsatz, der berührt und Mut macht.

Andrea (r.) und Tobias von „meine Freizeit“ mit den Schülerinnen (v.l.) Selam Embaye, Nadege Lawson, Anna-Lena Wegner und Mira Hochgreef. Foto: Lebenshilfe

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