Schachclub holt wichtige Punkte im Abstiegskampf
Kevelaerer Spieler sorgen in der Verbandsliga für ein spannendes Match
Nach nur rund zwei Stunden Spielzeit konnte Richard Valenta an Brett 3 seinen Gegner komplett überspielen und mehrere Bauern gewinnen. Sein Gegner gab daraufhin in einer hoffnungslosen Position auf. Kurz darauf erreichte Werner Vonk an Brett 5 mit ungleichen Läufern in einer ausgeglichenen Stellung ein leistungsgerechtes Remis. Als David Tuinenburg an Brett 1 nach einem Doppelangriff seines Gegners in eine schlechtere Position kam und sein Gegner danach den Angriff auf den König forcieren konnte, musste er sich geschlagen geben.
Kurz vor der Zeitkontrolle bot Eberhard Horlemann an Brett 7 seinem Gegner ein Remis an. Da beide Spieler nur noch wenige Minuten Bedenkzeit hatten und das Spiel zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen war, nahm sein Gegner das Angebot an.
Peter Drißen hatte nach einem Fehler in der Eröffnung eine schlechtere Position für das Mittelspiel. Sein Gegner suchte lange nach einem Plan den Vorteil zu verstärken und verbrauchte dabei sehr viel von seiner Bedenkzeit. In der verbleibenden Zeit geriet er in Zeitnot und übersah eine Bauerngabel. Nach diesem Materialverlust gab sein Gegner auf.
Bei Herbert Dohmes an Brett 2 war es umgekehrt. Er verlor in einem ausgeglichenen Mittelspiel nach einer Kombination seines Gegners eine Figur und musste danach auch die Partie aufgeben. Somit stand es nach sechs gespielten Partien 3:3. Für die restlichen beiden Partien erhöhte das die Spannung.
An Brett 8 spielte Vladyslava Boichuk sehr aggressiv in der Eröffnung. So entstand eine Stellung, in der sie im 14. Zug eine ganze Figur für einen Angriff auf den König opferte. In der Folge gab es eine Partie, in der sie mit jedem Zug versuchte den Angriff auf den gegnerischen König zu verstärken, während ihr Gegner nach Möglichkeiten suchte, den Angriff abzuwehren. Am Ende konnte der Gegner den Angriff nur mit einem Materialverlust abwehren. Diesen Vorteil konnte sie im Endspiel geschickt nutzen und ihre Partie gewinnen. Ein großartiger Erfolg gegen einen deutlich spielstärkeren Gegner.
Mit diesem Sieg reichte Michael Maubach am Brett 6 bereits ein Unentschieden, um den Erfolg der Mannschaft sicherzustellen. Nach einem Bauerngewinn im Mittelspiel konnte er diesen Vorteil im komplizierten Endspiel mit Springer sicher in einen Sieg umwandeln – damit gewann Kevelaer überraschend deutlich mit 5:3.
Weitere Informationen gibt es unter www.schachclub-kevelaer.de oder per Mail an info@schachclub-kevelaer.de.