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Ein Foto als „Zeitzeuge“: die Flieger-HJ bei einer Gleitflugübung, um 1940. Foto: privat
5. März 2025 · Rees

Rees: Clemens Reinders liest aus seinem neuen Buch

Filmemacher und Autor am 12. März in der Stadtbücherei

REES. Seit mehr als 20 Jahren hat der Filmemacher und Autor Clemens Reinders aus Haldern Zeitzeugenberichte vom Niederrhein gesammelt. 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat er nun das Buch „Zeitzeugen 1939 – 1945“ mit Berichten von Niederrheinern über den Zweiten Weltkrieg gesammelt. Das stellt er nun am Mittwoch, 12. März, um 19 Uhr in der Stadtbücherei Rees vor. Der Eintritt ist frei.

In 25 Kapiteln lässt er in dem Buch jene Generation zu Wort kommen, die durch den Kriegsalltag, durch Kämpfe und Entbehrungen geprägt wurden. Eine junge Frau erinnert sich an ihre Tätigkeit als Helferin in einem Feldlazarett, der Emmericher Hans Doerwald berichtet über eine denkwürdige Nacht als Richtschütze an einem Flugabwehrgeschütz. Andere berichten vom Kampf im Reichswald im Februar 1945 und von einem Tieffliegerangriff am Kanonenberg bei Wesel. Eindringlich werden so die Schrecken und Grausamkeiten geschildert, die auch am Niederrhein präsent waren und die das Buch zu einem eindrücklichen Mahnmal gegen den Krieg machen.

Clemens Reinders wurde 1962 in Haldern geboren. Er studierte in Münster an der Kunstakademie Film und Fotografie sowie Sozialwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Er ist als Lehrer tätig, „Zeitzeugen 1939-1945“ ist sein viertes Buch.

Die Lesung in der Stadtbücherei ist Teil des Projekts „80 Jahre Freiheit“, das durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert wird.

Ein Foto als „Zeitzeuge“: die Flieger-HJ bei einer Gleitflugübung, um 1940. Foto: privat

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