Probebohrungen im Baugebiet „Neu-See-Land“ gestartet
Stadtwerke Goch: Wichtiger Schritt für klimafreundliche Wärmeversorgung
GOCH. Im letzten Bauabschnitt des Neubaugebiets „Neu-See-Land“ (Teil F, intern „Neuseeland“) haben kürzlich Probebohrungen begonnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich wenige Tage andauern.
Ziel der Brunnenerrichtung ist die Untersuchung des oberflächennahen Grundwassers im Hinblick auf dessen Eignung für eine thermische Nutzung zur Beheizung von Gebäuden. Die Stadtwerke Goch prüfen damit eine innovative Form der klimafreundlichen Wärmeversorgung und gehen bewusst neue Wege in der nachhaltigen Energieversorgung für Wohnquartiere: „Mit den Probebohrungen betreten wir in Goch Neuland in der kommunalen Wärmeversorgung in Goch“, erklärt Carlo Marks, Geschäftsführer der Stadtwerke Goch. „Unser Ziel ist es, frühzeitig zu prüfen, ob wir das Neubaugebiet Teil F über regenerative und lokal verfügbare Energiequellen versorgen können. Damit schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige, klimafreundliche und zugleich wirtschaftliche Wärmeversorgung.“
Alle Bohr- und Untersuchungsarbeiten werden durch eine spezialisierte und zertifizierte Brunnenbaufirma durchgeführt. Dabei werden selbstverständlich sämtliche geltenden Sicherheits-, Umwelt- und Arbeitsschutzvorschriften eingehalten. Die Wärmeversorgung des geplanten Neubaugebiets Teil F soll konsequent auf regenerative Energiequellen ausgerichtet werden. Vorgesehen ist der Einstieg in eine leitungsgebundene Nahwärmeversorgung sowie der Aufbau eines ersten Quartierswärmenetzes in diesem Bereich. Die aktuellen Probebohrungen bilden hierfür eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Die Vermarktung der Grundstücke im letzten Bauabschnitt wird zeitnah vorbereitet. Die Ergebnisse der Probebohrungen bleiben dabei abzuwarten und fließen in die weitere Planung ein. Nähere Einzelheiten zur Vermarktung sowie alle relevanten Informationen zu diesem Bauabschnitt werden rechtzeitig durch die Go! – Die Gocher Stadtentwicklungsgesellschaft mbH – und die Stadtwerke Goch GmbH bekannt gegeben. Mit dem baldigen Start der Vermarktung dieses letzten Bauabschnitts werde „Neu-See-Land“ nicht nur räumlich vollendet, sondern setze zugleich ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Goch.