Neuer Treffpunkt für Begegnung in Emmerich
Angebot der Lebenshilfe Unterer Niederrhein im Plauschkaffee kommt gut an
Neben vertrauten Gesichtern sind auch immer wieder neue Besucher dabei – ein Zeichen dafür, dass das Konzept aufgeht, Freizeitangebote bewusst mitten ins Stadtleben zu verlegen. Der Offene Treff war im Januar erstmals im Plauschkaffee zusammengekommen. Die Kooperation zwischen der LHUN und dem Plauschkaffee verfolgt das Ziel, Begegnung, Teilhabe und ein lebendiges Miteinander in der Hansestadt zu fördern.
Schon beim ersten Besuch war die Begeisterung spürbar. „Das ist ja ein richtiges Café“, sagte ein Besucher – und brachte damit auf den Punkt, wie selbstverständlich und offen sich der neue Treffpunkt anfühlt. Auch der Empfang durch die Verantwortlichen des Plauschkaffees hätte herzlicher kaum sein können: Das Team begrüßte die neuen Gäste mit einem liebevoll zusammengestellten Willkommenskorb mit Obst, Getränken und Knabbereien – eine Geste, die gleich zu Beginn für eine offene und entspannte Atmosphäre sorgte.
Dass die Lebenshilfe ihre Freizeitangebote bewusst aus den eigenen Räumen heraus an einen öffentlichen Ort verlegt hat, zeigt inzwischen Wirkung. „Wir wollten bewusst raus aus unseren eigenen Räumen und hinein in das Leben der Stadt“, sagt LHUN-Geschäftsführer Dr. Gert George. „Dass inzwischen regelmäßig neue Menschen dazukommen, zeigt uns, dass dieser Ansatz funktioniert.“
Kooperation zwischen Plauschkaffee und Offener Treff in Emmerich weiter ausbauen
Auch organisatorisch ergänzen sich die Angebote gut: Das Plauschkaffee findet jeden zweiten, dritten und vierten Dienstag im Monat von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Der Offene Treff von „meine Freizeit mit der LHUN“ schließt sich jeden Dienstag ab 17 Uhr an. Perspektivisch soll die Kooperation weiter ausgebaut werden – etwa indem Besucher des Plauschkaffees einfach sitzen bleiben und am Offenen Treff teilnehmen.
Aus dem Treff heraus sind bereits neue Ideen entstanden: Neben dem wöchentlichen Austausch gibt es inzwischen einmal im Monat einen Bingoabend. Außerdem hat sich eine ehrenamtlich begleitete Kegelgruppe gegründet. Auch die Stadt Emmerich begrüßt diese Kooperation. Bürgermeisterin Claudia Lindlahr betont: „Ich freue mich sehr über dieses neue Angebot, das mitten in unserer Stadt ein sichtbares Zeichen für das Miteinander setzt. Gelebte Inklusion ist ein unschätzbarer Gewinn für unsere gesamte Stadtgesellschaft. Ein offenes und niedrigschwelliges Freizeitangebot wie das der Lebenshilfe schafft genau die wertvollen Begegnungsräume, die wir dafür brauchen.“
Um dieses Engagement langfristig zu unterstützen, hat der Rat der Stadt Emmerich beschlossen, das Freizeitangebot der Lebenshilfe bis einschließlich 2028 mit jährlich 7.500 Euro zu fördern. Um weitere, vielseitige Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Handicap möglich zu machen, ist die LHUN darüber hinaus auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.lhun.de/spenden tun.