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Am Montag fiel der Starschuss für die umfangreiche Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Insgesamt investiert die Stadt Kleve hier mehr als zwei Millionen Euro. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
31. März 2026 Von NN-Online · Kleve

„Mehr Grün, mehr Leben, mehr Aufenthaltsqualität“

Startschuss für die Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke

KLEVE. Damit der Platz an der Herzogbrücke seiner Bedeutung als Eingang zur Klever Innenstadt und Fußgängerzone gerecht wird, soll er in den kommenden Monaten grundlegend umgestaltet werden. Der Bereich der Maßnahmen erstreckt sich von der Fläche zwischen Volksbank, Deutscher Bank und Spoycenter bis hin zum Kreuzungsbereich Herzogstraße, Bensdorpstraße und Opschlag.

Die neue Pflasterung wird größtenteils aus wiederverwendetem Bestandsklinker im Fischgrätverband bestehen. Um den runden Charakter des Platzes hervorzuheben, werden zusätzlich einzelne Ringe mit neuem Klinker gestaltet. Als markante Begrenzung des zentralen, kreisrunden Platzelements wird ein schmaler, ebenerdiger Metallring mit einem Durchmesser von 32 Metern in die Pflasterung eingelassen, auf dem der Schriftzug „Willkommen in Kleve“ in verschiedenen Sprachen zu lesen sein wird.

Auch künftig bleibt der Platz autofrei. Der Durchgangsverkehr zwischen Minoritenstraße und Herzogstraße entfällt, dennoch wird die Fläche so konzipiert, dass Einsatzfahrzeuge, der Citybus sowie der Rosenmontagszug sie weiterhin nutzen können. Die bestehenden großen Bäume bleiben erhalten und sorgen weiterhin für schattige Aufenthaltsbereiche. Ergänzt wird dies durch eine umfangreiche Begrünung mit insgesamt 24 runden Pflanzinseln. Neben 13 neu gepflanzten Bäumen werden diese Inseln mit Stauden und Gräsern gestaltet.

Zusätzliche Aufenthaltsqualität entsteht durch neue Sitzmöglichkeiten: Rundbänke aus Holzbohlen an den Pflanzinseln laden künftig zum Verweilen ein. Ein besonderes Highlight bildet ein Düsenfeld im zentralen Bereich des Platzes, bei dem 13 sternförmig angeordnete Wasserdüsen an warmen Tagen für Abkühlung und Spielspaß sorgen sollen. Darüber hinaus wird teilweise bewegliches Mobiliar installiert, das bei Veranstaltungen flexibel umgestellt werden kann.

Für den Verein Essbares Kleverland wird nach Abschluss der Arbeiten wieder eine Vegetationsfläche im Bereich des ehemaligen Gemeinschaftsgartens bereitgestellt. Im Bereich der Brücke entstehen zudem neue Fahrradabstellmöglichkeiten. Während der gesamten Bauzeit bleiben alle Geschäfte und gastronomischen Betriebe weiterhin fußläufig erreichbar.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Februar 2027 andauern. Insgesamt investiert die Stadt Kleve mehr als zwei Millionen Euro in die Umgestaltung. Als Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve wird das Projekt zu 70 Prozent durch Städtebaufördermittel von Land und Bund finanziert.

Am Montag fiel der Starschuss für die umfangreiche Umgestaltung des Platzes an der Herzogbrücke. Insgesamt investiert die Stadt Kleve hier mehr als zwei Millionen Euro. NN-Foto: Rüdiger Dehnen

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